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Seenotretter vom Rettungsschiff "Alan Kurdi" im Mittelmeer © Sea Eye/Cédric Fettouche

Frontex

Weniger Flüchtlinge in der EU angekommen

Die Zahl der Flüchtlinge, die in der EU ankommen, ist im ersten Quartal 2021 gesunken. Bei der Überfahrt über das Mittelmeer registrierte die EU-Grenzschutzagentur Frontex aber einen Anstieg.

Dienstag, 20.04.2021, 5:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27.04.2021, 16:36 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Zuletzt haben wieder mehr Flüchtlinge eine Überfahrt über das zentrale Mittelmeer in die EU unternommen. Von Januar bis März wurden auf der Route zwischen Nordafrika und Italien und Malta rund 8.450 Grenzübertritte gezählt, was einer Steigerung um 122 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspreche, erklärte die EU-Grenz- und Küstenwachagentur Frontex am Montag in Warschau.

Insgesamt liege die Zahl der Grenzübertritte in die EU im ersten Quartal mit etwa 24.000 aber um sieben Prozent unter der des Vorjahres, so Frontex unter Verweis auf vorläufige Daten. Stark sanken die Zahlen demnach im östlichen Mittelmeer, nämlich um rund 71 Prozent auf etwa 3.300 für das erste Quartal.

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An der EU-Grenze zu den westlichen Balkanländern wurden rund 6.000 und damit etwa ebensoviele Grenzübertritte wie im Vorjahr gezählt. Im westlichen Mittelmeer waren es mit rund 2.600 laut Frontex zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auf der Route von Afrika zu den spanischen Kanaren wurden dagegen 3.300 illegale Grenzübertritte und damit mehr als doppelt so viele wie im ersten Quartal 2020 gezählt. (epd/mig)

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