Flüchtlinge, Mittelmeer, Boot, Seenotrettung, Flüchtlingspolitik
Flüchtlinge im Mittelmeer (Archiv) © Tim Lüddemann @ flickr.com (CC 2.0), Tim Lüddemann

Mittelmeer

Mindestens 39 tote Menschen bei Bootsunglück

Mindestens 39 Menschen sind bei der gefährlichen Überfahrt nach Europa im Mittelmeer ums leben gekommen. Unter den Opfern waren vier Kinder und neun Frauen.

Mittwoch, 10.03.2021, 5:19 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 09.03.2021, 19:05 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Bei einem Bootsunglück sind am Dienstag vor der tunesischen Küste mindestens 39 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Einheiten der Küstenwache und der Marine retteten der tunesischen Nachrichtenagentur TAP zufolge 165 Überlebende. Unter den Toten waren vier Kinder und neun Frauen. Die Küstenwache suchte nach weiteren Überlebenden.

Die Flüchtlinge hatten wenige Stunden zuvor mit zwei Booten von der Küste in der Nähe von Sfax aus versucht, das Mittelmeer zu überqueren. Die Mehrheit der Überlebenden soll aus Ländern südlich der Sahara stammen.

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Derweil erreichen immer wieder Flüchtlinge aus dem Nahen Osten von der Türkei aus die italienische Küste mit Segelbooten. In Leuca in Apulien wurden nach Angaben der italienischen Migrationsexpertin Angela Caponnetto vom italienischen Rundfunk 112 Flüchtlinge aus dem Irak, Iran und aus Syrien, darunter 31 Kinder, registriert. Diese hatten auf einem überfüllten Segelboot die Ägäis überquert. (epd/mig)

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