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01.09.2015 – Scharia Polizei, Merkel, Flüchtlinge, Moschee, Fremdenfeindlichkeit

Reste der ersten deutschen Moschee ausgegraben; Fremdenfeindlichkeit ist gesamtdeutsches Problem; Merkel sagt Fremdenfeindlichkeit den Kampf an; Der rechte Brandstifter von der Feuerwehr ; Ermittlungen zur "Scharia-Polizei" abgeschlossen; Kirchenasyl als letztes Mittel; Flüchtlinge in Deutschland

Von Dienstag, 01.09.2015, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 31.08.2015, 23:16 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Seit fast einem Jahrzehnt liefert ein Gesetz Mittel, gegen Diskriminierung vorzugehen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes will jetzt untersuchen, wie verbreitet Diskriminierung ist – und welche Folgen sie hat.

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In ihrer ersten Pressekonferenz nach der Sommerpause sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel Rassisten und Rechtsextremisten den Kampf an. Dabei appelliert sie auch an die Bürge

Gegen den Rechtsextremisten, der in der Berliner Ringbahn fremdenfeindliche Parolen brüllte und auf zwei Kinder urinierte, ermittelt der Staatsschutz. Verschiedene Straftaten kommen in Betracht.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hält die neu entflammte Debatte um die unterschiedliche Ausprägung von Fremdenfeindlichkeit in Ost und West für «nicht zielführend».

Der World University Service berät ausländische Studenten. Weil latenter Rassismus hierzulande wieder öfter in Gewalt umschlägt, schauen die Gäste nun deutlicher hin, wo in Deutschland sie studieren möchten, sagt der Leiter des Deutschen Kommittees.

Als „Scharia-Polizei“ verkleidet zogen im vergangenen Jahr mehrere Personen durch Wuppertal und sorgten für Aufsehen. Neun Salafisten sollen nun bestraft werden. Unter ihnen ist auch Sven Lau.

Im brandenburgischen Wünsdorf haben Archäologen Überreste einer Moschee aus dem Ersten Weltkrieg ausgegraben. Das Team der Freien Universität Berlin hat Verspannungsdrähte und Eisenbolzen der Holzkuppel sowie Glasscherben der Moschee-Fenster entdeckt, wie die Universität mitteilte.

Die Ausschreitungen in Heidenau, der Brandanschlag in Salzhemmendorf – rassistische Gewalttaten gegen Flüchtlinge könnten ein Fall für die Bundesanwaltschaft werden.

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen hat die Linke-Landtagsfraktion ein Handlungskonzept zum Thema Asyl in Sachsen beschlossen.

Mit einem symbolischen Willkommensgruß hat in Neubrandenburg eine neue Art von Schule für junge Ausländer in Mecklenburg-Vorpommern begonnen.

Die katholischen Bischöfe in Deutschland stehen nach wie vor zum Kirchenasyl, allerdings mahnen sie einen vorsichtigen Umgang mit dem Instrument an.

Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen werden im kommenden Schuljahr in Baden-Württemberg auch mehr Kinder als geplant unterrichtet.

Ungarn lässt Asylsuchende erstmals in Zügen ausreisen, Österreich drückt beide Augen zu und lässt sie weiter nach Deutschland fahren. Viele stürmen die Railjets in den Westen.

Das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis) ist nach Angaben der Polizei höchstwahrscheinlich gelegt worden.

Mehmet Daimagüler ist ein Sohn türkischer Arbeitsmigranten. Er saß im Parteivorstand der FDP, verließ dann jedoch die Politik und vertritt heute die Nebenklage im NSU-Prozess.

Spielabbruch in der Berliner Kreisklasse: Nach antisemitischen Äußerungen gegenüber einem Spieler von Tus Makkabi gibt es eine Massenschlägerei mit zwei Verletzten. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Die Terrormiliz „Islamische Staat“ will sich wegen der türkischen Luftangriffe an Ankara rächen. Am Wochenende hatte die Türkei erstmals den IS angegriffen.

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