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TV-Tipps des Tages

19.05.2015 – Türkei, Integration, Khomeini, Iran, Ausländer, Islam

TV-Tipps des Tages sind: Wilde Türkei: Vom Bosporus zum Mittelmeer; cosmo tv; Integration geht jeden etwas an, ob im Beruf, in der Schule oder unter Nachbar; Khomeinis geheime Fatwa: Prozess im Iran 1982 unter der Herrschaft Khomeinis. Alle Männer und Frauen vor Gericht wurden am nächsten Tag hingerichtet.

Von Dienstag, 19.05.2015, 8:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 17.05.2015, 13:14 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Wilde Türkei (1)
Vom Bosporus zum Mittelmeer. Die Türkei ist die Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Die zweiteilige Dokumentation gibt einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei, führt aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei – zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren. Di, 19. Mai · 11:30-12:15 · NDR Mecklenburg-Vorpommern

cosmo tv
Integration geht jeden etwas an, ob im Beruf, in der Schule oder unter Nachbarn. Deshalb ist Cosmo TV ein Magazin für alle, Zugewanderte und Deutsche. Jede Woche nimmt das WDR-Magazin Cosmo TV dieses Zusammenleben unter die Lupe. Im Guten und im Schlechten. Ohne politisch korrekten Zuckerguss. Kritisch und aktuell. Cosmo TV ist nah dran am Leben und Lebensgefühl. Di, 19. Mai · 16:00-16:30 · ARD-alpha

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Khomeinis geheime Fatwa
Dokumentation – Das Iran-Tribunal. Prozess im Iran 1982 unter der Herrschaft Khomeinis. Alle Männer und Frauen vor Gericht wurden am nächsten Tag hingerichtet.

„Khomeinis geheime Fatwa“ begleitet das Iran-Tribunal, ein dreitägiges internationales Volkstribunal, das im Oktober 2012 im Friedenspalast in Den Haag stattfand und die Massenhinrichtungen von politischen Gefangenen im Iran in den 80er Jahren untersuchte. Zeugen sind die Familien der Opfer und ehemalige politische Gefangene, die den Massenmord überlebten. Sie machen nun erstmals Aussagen über Verbrechen, die über 25 Jahre lang von dem Regime selbst geheim gehalten wurden.

Iraj Mesdaghi studierte in Kalifornien, als der Schah von Persien 1979 gestürzt wurde. Wie viele andere kehrte er in sein Heimatland Iran zurück in der Hoffnung auf Freiheit und Demokratie. Aber es kam anders. Ayatollah Khomeini nutzte die Gunst der Stunde, die „Islamische Revolution“ auszurufen. Für politische Gegner und Kritiker wie Mesdaghi beginnt eine harte Zeit. Repressionen, Verhaftungen, physische und psychische Folter im Namen Gottes stehen an der Tagesordnung. 1988 erlässt Khomeini eine geheime Fatwa, in deren Folge mehrere Tausende iranische Bürger ohne Urteil hingerichtet wurden. Es gibt bis heute keine offiziellen Untersuchungen zu den Verbrechen. Viele Funktionäre von damals sind weiterhin im Amt und genießen Immunität. Di, 19. Mai · 23:15-00:10 · arte

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