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TV-Tipps des Tages

19.02.2015 – Flüchtlinge, Asyl, ISAF, Ausländer, Leipzig, Rassismus

TV-Tipps des Tages sind: Lernen für Deutschland - die etwas andere Schule; "Hier bin ich zuhause": Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Doch als Südamerikaner hat er es nicht immer leicht im Osten Deutschlands

Von Donnerstag, 19.02.2015, 8:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 27.03.2015, 23:26 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Lernen für Deutschland – die etwas andere Schule
„Ihr könnt Deutschlands Leistungsträger von morgen sein.“ Dieses Credo vermittelt Michael Stenger seit 14 Jahren seinen Schülern an der Münchner SchlaU-Schule. Junge Flüchtlinge, die alleine aus ihrer Heimat geflohen sind, lernen hier. Für die „ZDF.reportage: Lernen für Deutschland“ hat sich ZDF-Autor Leo Spors die SchlaU-Schule und ihren Mentor angeschaut. Was er erlebt, macht Mut. Viele junge Flüchtlinge fliehen aus ihrer Heimat, weil ihre Eltern tot und sie selbst in Lebensgefahr sind.

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So auch Lina H.. Sie stammt aus Afghanistan. Als sie 16 ist, wird ihr Vater getötet, er arbeitete für die ISAF. Ihre Mutter ist schon lange tot. Weil auch sie in Gefahr sein könnte, sammeln ihre Verwandten Geld und setzten Lina in ein Flugzeug nach Europa. Do, 19. Feb · 14:30-15:00 · PHOENIX

„Hier bin ich zuhause“
Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Doch als Südamerikaner hat er es nicht immer leicht im Osten Deutschlands: Die Angst vor dem Fremden schlug schon oft in Hass um. Aldo Castillo erlebte Anfeindungen, Misstrauen und Gewalt. Heute engagiert er sich in der kirchlichen Friedensarbeit und kämpft gegen Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit. Vom Leben des Peruaners in seiner zweiten Heimat Leipzig erzählen Hans Sparschuh und Rainer Burmeister in ihrem Roadmovie aus der Straßenbahn.

Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Der Peruaner kam in den 1980er-Jahren aus Lima nach Deutschland. Er wollte in Deutschland studieren. Doch daraus wurde nichts. Er verdiente sein Geld zunächst als Straßenmusiker und kam schließlich in den Nachwendewirren nach Leipzig. Dort wurde er Straßenbahnfahrer. Doch als Südamerikaner hatte es der damals 40-Jährige nicht leicht im Osten Deutschlands: Die Angst vor dem Fremden schlug oft in Hass um. Mit seinen halblangen, pechschwarzen Haaren und dem typischen Teint erlebte er Anfeindungen und Misstrauen, auch Gewalt. Do, 19. Feb · 22:35-23:03 · MDR Sachsen

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