Umfrage

Große Mehrheit der Deutschen fühlt sich vom Islam nicht bedroht

Die Deutschen zeigen sich resistent gegen Warn- und Horrormeldungen im Zusammenhang mit dem Islam. Nur jeder Vierte gab in einer Umfrage an, Angst vor dem Islam zu haben – die meisten von ihnen sind AfD-Anhänger.

Dienstag, 04.11.2014, 8:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 05.11.2014, 17:47 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Trotz täglicher Warn- und Horrormeldungen führen sich die meisten Deutschen nicht vom Islam bedroht. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin Focus erklärten 75 Prozent, sie sähen im Islam keine Gefahr. 23 Prozent dagegen äußerten Furcht.

Besonders sicher fühlen sich die 30- bis 39-Jährigen (83 Prozent) und die Anhänger der Grünen (94 Prozent). Nur im Lager der AfD fühlt sich eine Mehrheit bedroht durch den Islam (58 Prozent).

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Erst kürzlich hatte das Bundeskriminalamt (BKA) vor gewaltbereiten „Islamisten“ gewarnt, deren Zahl steige. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte den Angaben zufolge 1.007 repräsentativ ausgewählte Personen. (epd/mig)

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MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)

  1. glamorama sagt:

    Sorry, aber da stimmt was nicht: “ jeder Vierte gab in einer Umfrage an, Angst vor dem Islam zu haben – die meisten von ihnen sind AfD-Anhänger“. Rein rechnerisch kann das angesichts der letzten Wahlergebnisse nicht ganz stimmen.

  2. surviver sagt:

    WARUM sollte sich jemand vom Islam in Deutschland bedroht fühlen???

    Diese Horrormeldungen werden immer wieder von diesen „seriösen“ Nachrichten verbreitet.
    Laut Koran ist jeglicher „Zwang“ verboten; außerdem darf ein Moslem nichts schlechtes gegen einen Andersgläubigen oder Atheisten sagen.
    BEGRÜNDUNG: Sonst würden diese „Andersgläubigen“ nämlich auch den Islam diffamieren.

    Die GRÖSSTE BEDROHUNG für die Menschen ist UNBILDUNG:

  3. Volker sagt:

    „In der deutschen Bevölkerung wachsen einer Studie zufolge die Vorbehalte gegen den Islam, insbesondere in Ostdeutschland. Mit 57 Prozent empfänden weit mehr als die Hälfte der nicht-muslimischen Bürger den Islam als Bedrohung, heißt es in einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. 2012 waren es 53 Prozent. Am stärksten ist dieses Gefühl in Thüringen und Sachsen verbreitet, wo 70 Prozent Vorbehalte hätten. „Die Angst ist am stärksten dort, wo die wenigsten Muslime leben“, heißt es in der Studie.

    Mit 61 Prozent am häufigsten fühlen sich Menschen im Alter von über 54 Jahren vom Islam bedroht, am wenigsten mit 39 Prozent die unter 25 Jahren.“

    Welcher Umfrage glauben wir denn jetzt? Vielleicht ist die Aussagekraft dieser Art der gesammelten Meinungsäußerungen ja grundsätzlich anzuzweifeln. Liegt es an der zufälligen, peronenunabhängigen Art und Weise, oder an der Fragestellung, vielleicht dem vom Auftraggeber erhofften Ergebnis, oder gar an gewissen Lobbygruppen die Einfluß nehmen, daß sich kein klares Bild abzeichnet. Am besten wir denken in aller Ruhe selber darüber nach, scheuen wen wir kennen und welche Meinung überwiegend vertreten wird und machen uns unser eigenes Bild. Das ist dann zumindest genau so objektiv wie diese Umfragen.