Normalsein in Deutschland

Warum ich meinem Sohn die Haare schneide

Ich schneide meinem Schwarzen dreieinhalb Jahre altem Sohn die Haare. Ich tue das nicht gerne. Ich möchte ihm seine schönen, 15 Zentimeter langen schwarzbraunen Locken erhalten. Es macht mich traurig. Denn ich habe das Gefühl, versagt zu haben - eine Mutter über das Normalsein in Deutschland

Von Tupoka Ogette Freitag, 19.09.2014, 8:25 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 24.09.2014, 17:54 Uhr Lesedauer: 10 Minuten  |   Drucken

Dies alles weiß ich. Ich habe es nicht nur studiert und recherchiert. Ich habe es selbst erlebt. Immer und immer wieder. Unzählige Male wurde mir in die Haare gegriffen, mir wurde unterstellt, ich könne sie nicht waschen, sie wären dreckig oder unkämmbar. Eine Verwandte verglich sie einmal mit „Putzwolle”. In der Schule wurde meine einzige afrodeutsche Freundin wieder nach Hause geschickt, weil sie mehr als zwei Zöpfe trug. Sie war so nicht „ansehnlich” genug.

Mit 8 Jahren ließ ich meine Haare kurz schneiden. Mit 12 das erste Mal „glätten” mit einem der bereits oben genannten „Relaxer”. Ich wollte dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. So sein, wie die Frauen und Mädchen, die mir aus Magazinen, Fernsehwerbungen, Postern entgegen strahlten. Meine Haare sollten im Wind fliegen. Erst mit Anfang zwanzig – und nach intensiver Auseinandersetzung mit meiner Schwarzen Geschichte – ging ich das erste Mal wieder auf die Straße mit den Haaren so, wie sie mir aus dem Kopf wachsen. Ich fühlte mich damals ein bisschen wie Angela Davis. Say it loud – I ‘m black and proud.

Bei der Erziehung meiner zwei Söhne setze ich auf Empowerment. Selbstermächtigung. Stärkung. Ich bemühe mich, dafür zu sorgen, dass sie in ihrer Welt so normal wie möglich sein dürfen. Ich kaufe ihnen Bücher und Filme, in denen auch Menschen wie sie vorkommen. Ich kaufe Schwarze Legofiguren und hänge an Weihnachten Schwarze Weihnachtsengel auf. In unserer Wohnung hängen Poster von Schwarzen Helden und Heldinnen. Ich schaffe reale Vorbilder. Und wir zelebrieren ihre Haare.

Alle zwei Wochen haben wir unseren Haartag. Da sitzt mein kleiner Sohn in der Badewanne, während ich seine Haare kämme und mit gut riechenden Ölen und Essenzen behandle. Er spielt währenddessen mit seinen Dinosauriern, umringt von Bergen von Schaum. Danach kuschelt er sich, in seinen Bademantel gehüllt, auf unser Sofa, umringt von Kissen. Wir schauen entweder einen schönen Kinderfilm oder wir hören ein Hörbuch, während ich – hinter ihm sitzend – seine Haare zu vielen kleinen Twists (2-Strang-Zöpfe) flechte. Er trinkt Kakao. Sein Lieblingskuscheltier darf mit schauen. Das ganze Zimmer riecht nach Kokosnuss, der Duft der Haarcreme, speziell für seinen Haartyp aus den USA bestellt. Wenn ich fertig bin, stellen wir uns vor den Spiegel und er bewundert sich. Mama, ich sehe so „schick” aus. „Ja”, sage ich, „Deine Haare sind wunderbar, Du bist wunderbar.”„Ja“, sagt er. Mit stolzgeschwellter Brust läuft er den Rest des Tages durch seine kleine Welt und ich denke: Diesmal wird es anders. Mein jüngerer Sohn wird nicht sein wie ich. Er wird sich und seine Haare von Anfang an lieben.

Aber die Welt meines Dreijährigen geht inzwischen über die Grenzen unserer Wohnung hinaus. Richtig ist, viele Menschen finden seine Haare wunderbar. Er bekommt viel Aufmerksamkeit. So viel, dass er mit einem Jahr schon jedem, der in den Kinderwagen schaute ein „Nein” entgegen schrie. So viel, dass wir gemeinsam üben, was er sagt, wenn ihm mal wieder jemand Wildfremdes in die Haare fasst. „Du musst mich erst fragen” sagt er. „Richtig”. Sage ich. Bei der Dame auf dem Spielplatz nützt das nichts. „“Wie Teppich” sagt sie. „Du musst mich erst….” sagt er. Dann kommen ihm die Tränen.

„Snow and blow“ wirkt bis heute nach. Auf beiden Seiten des damals erschaffenen Konstruktes. Weiße Menschen sehen sich selbst und ihr Erscheinungsbild repräsentiert. Im Schulunterricht, in den Medien, in der Literatur. Sie lernen, dass Schwarze Menschen die „Anderen” sind. Die, die man mal eben ungefragt anfassen oder anstarren darf. Die, deren Haare sich wie „Teppich”, „Schafs- oder Putzwolle” anfassen. Sie lernen, dass sie selbst die Norm sind.
In meiner Arbeit als Antirassismus- und Empowermenttrainerin lerne ich Eltern kennen, die mir erzählen, dass ihre Schwarzen Kinder nur mit Kapuze in die Schule gehen, die Haare bloß nie offen lassen, sich ihrer Haare schämen.

Mein Sohn kam letzte Woche beim Abholen aus der Kita zu mir und sagte: „ich habe keine Freunde mehr”. Wir gehen bei einigen Kinder, mit denen er gern spielen will, nachfragen.: „Du darfst nicht mitspielen, weil Du hässliche Haare hast”. Sagen sie. „Wir, wir haben normale Haare.”

Nein, die drei weißen Kinder, die ihn da ausgeschlossen haben, sind keine bösartigen Rassisten. Sie wissen nicht, was Rassismus ist. Sie sind auch keine schlechten Kinder. Aber sie sind der Spiegel unserer Gesellschaft und sie haben sich unbewusst der Macht des Rassismus bedient. Sie haben bereits gelernt, dass sie die Norm sind, das Normale. Und dass sie das nutzen können, um andere auszugrenzen.

Die Kitaerzieherinnen haben gut reagiert. Sie machen jetzt ein Projekt zum Thema Vielfalt. Sie wollen Ausgrenzung beim nächsten Elternabend zum Thema machen. Sie wollen meinen Input als Expertin. Das finde ich toll. Und es zeigt, dass Bewegung drin ist und die Welt sich verändert.

Für meinen kleinen Sohn verändert sie sich noch zu langsam. Am Abend nach dem Vorfall hat er geweint und immer wieder davon erzählt. Am nächsten Morgen vor der Kita kam er zu mir und sagte: „Heute setze ich eine Mütze auf, da sieht niemand meine Haare. Dann darf ich mitspielen.” Als wir in der Kita ankommen, schaut ein Junge ihn an. Mein Sohn weint entsetzlich los und schreit immer wieder: „Der soll mich nicht anschauen.”

Heute schneide ich meinem dreieinhalb Jahre altem Sohn die Haare. Um Lausbefall mache ich mir keine Sorgen. Wohl aber um die Tatsache, dass die Übergriffe, Ausgrenzungen und Demütigungen, die er in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft aufgrund der Markierungen als Schwarzer Junge erlebt, sein kleines Selbst derartig beschädigen können, dass es für immer Narben hinterlässt.

Ich weiß, dass Haare nachwachsen, dass mein Sohn durch das Umfeld, dass wir ihm bieten und den vielen wunderbaren Menschen, von denen er umgeben ist, trotzdem eine gute Chance hat, ein starker, selbstbewusster junger Mann zu werden. Ebenso wie es ein starkes „natural hair movement” gibt, treffe ich täglich sowohl im Privaten als auch in meiner Arbeit Menschen, die sich mit viel Kraft einsetzen, lernen, lehren, umdenken und etwas verändern wollen. Daher bin ich – trotz allem – voller Hoffnung.

Wir brauchen inklusive Ansätze in unseren Bildungseinrichtungen und in unserer Gesellschaft. Damit sich alle Menschen wertgeschätzt und repräsentiert fühlen und wo „normal sein” nicht gleich „weiß sein” bedeutet. Menschen müssen begreifen, dass Grenzüberschreitungen nicht ok sind und bei den Betroffenen Spuren hinterlassen, auch, wenn sie mit einem Lächeln daher kommen. Und vielleicht können wir dann endlich begreifen, dass das, was im, und nicht das, was auf dem Kopf ist, wirklich zählt.

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  1. Rufus sagt:

    Interessanter Text, den ich trotzdem nicht nachvollziehen kann. Ich kenne niemanden, der heute nicht auf diese Locken steht. Das kenne ich aus eigener Erfahrung, auch wenn die Haare bei mir leider jedes Jahr dünner werden ;)

    Tragt eure Locken, lasst eure Kinder Locken tragen und freut euch drüber! Wer etwas dagegen hat, ist meist nur neidisch und die dummen Sprüche legen sich mit dem Alter. Heute bin ich stolz, früher der „Lockenzombi“ gewesen zu sein :)

  2. karakal sagt:

    Früher hatte ich einen Freund aus Burundi, der war richtig schwarz, nicht nur dunkelbraun. Als Europäer wunderte ich mich über seine eng gekräuselten Haare und den groben Kamm, mit dem er sie pflegte.
    Ein Araber bat mich einmal, meinen Bart anfassen zu dürfen, weil er meinte, das Barthaar der Europäer sei ebenso weich wie das Haupthaar. Doch da hat er sich geirrt.

  3. Mel Mö sagt:

    Erst einmal meine Hochachtung an Sie, Frau Ogette,
    für das teilen Ihrer Erfahrungen. Ich kann den Schmerz nachvollziehen, über den Sie sprechen. Wie unsäglich traurig, dass wir in 2014 noch immer so unsäglichen Übergrifigkeiten wie dem in_die_Haare_grabschen ausgesetzt sind, das der einzige Schutz davor eine solche radikale Entscheidung sein muss.
    zu Rufus:
    Mit solch arroganter Blasiertheit haben wir andauernd zu tun. Wie aber kann ein denkender, fühlender Mensch sich dazu versteigen, anderen Menschen unumwunden zu sagen: „Ertrage dumme Sprüche und andere Übergriffigkeiten, weil ich es hübsch finde. Lass Dich drangsalieren, es wird vorbei gehen.“ Nicht nur, dass es eben nicht vorbei geht, nicht nur, dass Schwarze Menschen in jedem Alter drangsaliert und beleidigt werden, verspottet, begrabscht, bedroht, verprügelt und getötet werden, nein, darüberhinaus das ignorante Ausmass an Selbstgerechtigkeit, zu glauben, es seie legitim, anderen Menschen zu sagen, was sie aushalten sollen. Das ist unerträglich.
    zu Karakal: Nicht nur, das sie, anstelle der politischen Selbstbezeichnung Schwarzer Menschen hier beginnen, dem shadeism zu frönen, nein, darüber hinaus auch noch ein Bericht aus dem Gruselkabinett des: „Ja, Du erlebst strukturellen Rassismus, aber ich habe auch schon mal ein einzelnes Erlebnis gehabt, das sich zwar mit Deinem nicht vergleichen lässt, für mich aber die Möglichkeit bietet, hier mal etwas doof rumzueiern.“ Also bitte, Danke

  4. Rufus:

    1. Schön, dass DU — mutmaßlich weiß — niemanden kennst, der nicht auf Locken steht. Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass schwarze Menschen aufgrund ihres Aussehens, hier Locken, schon von klein auf gedemütigt werden, sodass sie diesen Teil nur schwerlich als ihre Identität begreifen können. Das fängt schon in einem Alter an, indem die Entwicklung einer eigenen Identität noch ganz am Anfang steht. Das kann dann z.B. solche Auswirkungen haben, dass sich schwarze Männer auf blond färben und anderweitig versuchen ihr Schwarzsein auszuradieren. Natürlich kommt niemand zu dir und heult sich darüber aus, wie scheißer er doch N-Locken findet. Solche Menschen erzählen das aber Menschen wie uns.

    2. Sprüche zu Locken legen sich mitnichten im Alter. Ich, über 30, kann davon ein Lied singen, wie andere Menschen, aussschließlich weiß, in ihren 20ern, 30ern, 40ern 50ern usw. noch heute (!) über meine Locken herziehen und schlimme Dinge sagen. Auf offener Straße.

    3. Im Artikel wurde idiotensicher erklärt, warum es sich bei dieser Haarsache um Grenzverletzungen handelt und welche Schäden das schon bei kleinen Kinder zur Folge hat. Das Problem ist nicht, dass dues nicht nachvollziehen kannst, sondern nicht willst.

  5. Susanna sagt:

    Leider haben weder Rufus noch Karakal den Artikel verstanden. Rufus, es geht nicht um lockige Haare, sondern um Othering, um andauernde Grenzüberschreitungen und daraus resultierende Verletzungen Schwarzer Menschen durch weiße Menschen. Ich selbst bin weiß und habe auch lockige Haare, aber ich habe an keinem einzigen Tag meines Lebens auch nur annähernd ähnliche Übergriffe erlebt wie sie meine Schwarzen Töchter beinahe täglich abwehren müssen.
    Für Karakal gilt im Prinzip genau das gleiche. Nur weil einmal jemand deinen Bart anfassen wollte, willst du dich doch nicht ernsthaft mit denen vergleichen,die jeden Tag mit solchen Übergriffen rechnen müssen. Und zu deinem Freund aus Burundi möchte ich folgendes anmerken: Früher hatte ich einen Freund aus Deutschland, der war richtig weiß wie Schnee, nicht nur so rosig-beige… Merkst du was? Klingt schräg, wenn das mal umgekehrt wird, oder? Und es ist so eine völlig überflüssige Information, die so gar nichts über diesen Freund aussagt, um so mehr aber über dich und deine Sicht der Welt.

  6. posteo sagt:

    Abgesehen davon, dass kurze Haare aus der Sicht kleiner Jungs den Vorteil haben, ihnen die lästige Prozedur des Auskämmens und, noch schlimmer, die Verwechslung mit einem Mädchen zu ersparen, das ungefragte Begrapschen von „ach wie süßen“ kleinen Kindern, egal aus welchem Motiv, ist ein Übergriff, den sich jede Mutter verbitten kann.
    Ich meine, was ist die Lösung? Wenn Menschen nichts Schlimmes dabei finden, einfach mal zu prüfen, wie sich krauses Haar anfühlt, oder ihre Übergriffigkeit gar als freundliches Interesse auffassen, nützt es nichts, auf die rassistische Bedeutung hinzuweisen. Damit fordert man das Gegenüber höchstens zum Widerspruch heraus.

  7. Black is beautyful sagt:

    Einzige Lösung eigenen Kindergarten organisieren mit Nichtdeutschen dunkleren Menschen. Dann wird einem Kind auch nicht von kleinauf Minderwertigkeitskomplexe eingetrichtert.

  8. Pingback: Links 21.09.2014 – ryuus Hort

  9. Ich sagt:

    Meine Kinder sind weder schwarz noch haben sie schwarze Locken. Trotzdem gibt es -vor allem in der älteren Generation- immer wieder Leute die gern mal in Kinderwagen oder Karre grapschen. Grad gestern bei einem anderen nicht-schwarzem Kleinkind beobachtet.
    Es hat doch nichts mit Schwarz oder Locken zu tun, sondern in D ist es halt immer noch so das Minderheiten ausgegrenzt, begrapscht, beleidigt, drangsaliert usw werden. Rassismus stirbt nicht in diesem Land.
    Es sind doch nicht nur schwarze Kinder Opfer von Übergriffen diverser Art. Was ist mit denn z.B. mit muslimischen Kindern? Anders als Frau Ogette buckeln die Familien aber nicht und assimilieren sich, sondern stehen zu dem wer und was sie sind. Und das obwohl die Kinder von Klein auf immer wieder Angriffe erleben und es auch nicht mit der Volljährigkeit endet sondern weiter statt findet.

  10. Pat Appleton sagt:

    Ich habe mich sehr über diesen Artikel geärgert und frage mich am Ende der Lektüre was jetzt eigentlich damit bezweckt wird? Waren wir nicht schon mal weiter? Warum muss sich eigentlich der moderne „schwarze“ Mensch immer noch den Sklavenhut überstülpen? Für mich liegt da bereits der Denkfehler, man macht sich automatisch klein und klagt dazu noch seine „weißen“ Zeitgenossen an. Da wird ein riesiger Minderwertigkeitskomplex weitergegeben. Es ist entsetzlich!

    Bildet eure Kinder und lehrt sie Manieren und sie werden von der Gesellschaft angenommen. Ich wünschte ich hätte diesen Artikel nicht gelesen! Mir tun die Kinder Leid die so eine Story mit auf den Weg bekommen. Mich belastet das in einer Art und Weise dass ich wütend auf jene „Brüder und Schwestern“ der „Afrodeutschen“ Fraktion bin – die diese Form von gesellschaftlicher Auseinandersetzung vertreten. Ich frage mich wo dieser selbstauferlegte Feldzug denn noch hinführen soll? Orientiert Euch nicht immer nur am Big Brother USA – wir sind Deutsche und haben eine eigene Identität und sollten stolz und froh sein dass wir hier noch einigermaßen frei atmen können. Warum spalten wir nun weiter die Gesellschaft und ziehen uns in unsere Grüppchen zurück? So etwas in einem „Fachblatt für Migration und Integration“ zu lesen ist eine Bankrotterklärung! Es geht doch um ein Miteinander – nicht um ein Gegeneinander.

    Steht auf und seid stolz auf euer multilaterales Erbe und bereichert die Gesellschaft mit Intelligenz und Humor. Damit überwindet man überall Grenzen! Und hört mir auf mit Farben, es widerstrebt mir schon Schwarz/Weiß zu schreiben denn ich hasse es Menschen auf ihre Hautfarbe zu reduzieren. So einfach ist die Welt nicht und wenn wir Respekt und Toleranz von anderen einfordern müssen wir als Erstes bei UNS SELBST anfangen.

    Fassungslos,
    Pat Appleton

    P.S. Falls jetzt die Nachfrage nach meiner Herkunft kommt: googelt mich gern: meine Mutter ist Deutsche, mein Vater ist Liberianer und wenn Schwarze Menschen mein ungeglättetes Haar sehen fragen sie mich immer was ich da rein tue um es so glatt zu machen. (Gar NIX im übrigen!) Soll ich deshalb jedes Mal ausrasten oder muss ich das nur wenn die Frage von Weißen kommt? Ich sage dann immer das mir mein Preußisches Temperament die Haare glattgebügelt hat. Stimmt ja auch irgendwie!