TV-Tipps des Tages

26.09.2013 – Tibet, Waisenkinder, Migranten, Integration, Parallelwelt

TV-Tipps des Tages sind: Tibets Waisenkinder: Jedes Jahr verlassen zahlreiche tibetische Kinder ihre Heimat und machen sich auf den Weg nach Indien in eine der von der tibetischen Exilregierung gegründeten Schulen; Menschen hautnah: Stadtteilmütter

Von Donnerstag, 26.09.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22.09.2013, 12:27 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Tibets Waisenkinder
Dokumentation – Jedes Jahr verlassen zahlreiche tibetische Kinder ihre Heimat und machen sich auf den Weg nach Indien in eine der von der tibetischen Exilregierung gegründeten Schulen. Auf einer gefährlichen einmonatigen Wanderung durch den Himalaya werden sie von Schleusern heimlich über die Grenzen gebracht. Die Dokumentation von Julie Capel begleitet zwei tibetische Schüler, die von ihren Familien auch dafür ins Ausland geschickt werden, damit sie später die Kultur ihrer Heimat retten können. 09:50-10:33 • arte

Menschen hautnah: Stadtteilmütter
Dokumentation – Stadtteilmütter sollen Zugang finden zu Frauen, die wie im Ghetto leben, weil sie kein Deutsch sprechen. Sie helfen in Erziehungs- und Gesundheitsfragen und erklären die deutsche Bürokratie. Sie machen isolierten Frauen Mut, den Schritt nach draußen zu wagen, sich aktiv in die Gesellschaft zu integrieren. Bei ihren Hausbesuchen werben sie um Teilnahme an Deutschkursen – vor allem mit Blick auf die Zukunft der Kinder.

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Ihre Klientinnen leben meist hinter verschlossenen Türen, fallen wenig auf. Die sogenannten Heiratsmigrantinnen tun sich meist schwer mit dem Leben in Deutschland. Von der Welt außerhalb der eigenen vier Wände wissen sie wenig, ihre Kinder ziehen sie wie früher in der Heimat auf. Sie haben sich eingerichtet in ihrer Parallelwelt. Einige von ihnen zeigen eine ausgeprägte Anspruchshaltung, wenn es um Hilfen des Staates geht. Sie haben wenig Eigeninitiative.

Auch Ismet und Yasemin, die Stadtteilmütter, haben jahrelang sehr zurückgezogen gelebt, sie haben darunter gelitten und ihre Situation verändert. Sie sind deshalb besonders geeignet, anderen Frauen aus der Isolation heraus zu helfen. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Eltern die Sprache des Gastlandes nicht lernen und ihre Kinder nicht in deutsche Kindergärten schicken. Bei Gewalt in der Familie vermitteln sie Hilfe. 22:30-23:15 • WDR

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