Ratgeber Computerspiel

Die Gamescom ist vorbei. Und jetzt?

Bei Jugendlichen stehen Playstation und XBox Spiele wie GTA 5 oder der neue Assassin's Creed 4 hoch im Kurs. Die meisten Eltern können damit aber nichts anfangen. Verlässliche Informationen sind rar – vor allem, wenn man der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Deshalb gibt es jetzt Computerspiele-Tipps für Eltern auch auf Türkisch, Russisch und Arabisch.

Montag, 26.08.2013, 8:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 29.08.2013, 0:54 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Am Sonntag ist die Gamescom, die weltgrößte Messe für Computerspiele, zu Ende gegangen. Fünf Tage lang durften Gamer die heißesten Spiele bestaunen und testen. Nicht alles, was auf der Gamescom gezeigt wurde, ist gleich im Laden erhältlich und eher Zukunftsmusik, doch die allermeisten Spiele dürften demnächst auf den Wunschlisten der Kinder auftauchen – Watchdog, Assassin’s Creed 4, Titanfall & Destiny oder GTA 5 etwa. Vielleicht darf es auch eine neue Playstation 4 oder XBox One sein mit dem neuesten Trend „Kinect Games“?

Für viele Eltern ist das alles ein Buch mit sieben Siegeln. Überfordert stehen sie vor der Frage, was sie ihrem Kind kaufen oder lieber sein lassen und worauf sie beim Kauf achten müssen. Das Wirrwar ist für Eltern ohne Deutschkenntnisse umso größer. Ihnen steht allenfalls das Bildmaterials auf der Verpackung zur Verfügung, um einen groben Eindruck von der Welt zu bekommen, in die ihr Kind vor dem Bildschirm eintauchen wird. Ein riskantes Unterfangen.

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Computerspiele-Tipps für Eltern
Deshalb hat die EU-Initiative klicksafe ihre „Computerspiele-Tipps für Eltern“ jetzt auch in türkischer, russischer und arabischer Sprache aufgelegt. Eltern finden in dem Flyer Tipps, wie sie zum Beispiel Zeitvorgaben beim Spielen mit ihren Kindern vereinbaren können und werden darüber informiert, warum Spielverbote nicht als erzieherisches Druckmittel genutzt werden sollten. Aber auch praktische Tipps für den Kauf sind dabei: So wird etwa erläutert, was sich hinter der Kürzel USK verbirgt, nämlich freiwillige Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware (USK). Anhand der Altersangabe können Eltern schnell erkennen, ob das Kind alt genug für das Spiel auf der Wunschliste ist.

Info: Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Thema „Computerspiele“ finden Eltern in türkischer, russischer und arabischer Sprache auf der klicksafe-Webseite. Informationen zum Bestellen gibt es hier.

Ist die Entscheidung gefallen, das Spiel gekauft und die Konsole starbereit, rät klicksafe den Eltern: „Zeigen Sie Interesse!“ und „Spielen Sie mit!“ Als Freund könnten Eltern mit ihren Kindern am ehesten reden und gemeinsame Regeln für die Daddelkiste aufstellen.

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