Hamburg

Hohe Resonanz auf Einbürgerungsinitiative

Das Interesse am Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit hat im Jahr 2012 nochmals zugenommen. Die Antragszahlen sind gegenüber dem Vorjahr um 36,5 Prozent gestiegen, die Zahl der Beratungsgespräche um 29 Prozent. Insgesamt haben 5.736 Ausländer einen deutschen Pass erhalten – rund 100 Personen mehr als 2011.

Montag, 04.02.2013, 8:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 06.02.2013, 22:29 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Der erwartete Schub bei den Einbürgerungen ist eingetreten. Es ist überaus erfreulich, dass die vor einem Jahr gestartete Initiative des Senats auf ein so großes Interesse stößt.“

Seit Dezember 2011 wirbt der Senat durch ein persönliches Anschreiben des Ersten Bürgermeisters für die deutsche Staatsbürgerschaft. Von den rund 137.000 Hamburgern ohne deutschen Pass, die die zeitlichen und aufenthaltsrechtlichen Mindestvoraussetzungen erfüllen, wurden bis Ende des vergangenen Jahres 52.241 Bürger in alphabetischer Reihenfolge angeschrieben und zu einem Beratungsgespräch ermutigt. Mittlerweile ist der Buchstabe „K“ erreicht. Im Rahmen der Beratungsgespräche wird geklärt, ob die übrigen vom Bundesgesetzgeber geforderten Einbürgerungsvoraussetzungen vorliegen.

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Durch die Steigerung bei den Einbürgerungsanträgen und den Vorgesprächen werden erhebliche personelle Ressourcen gebunden, so dass die Zahl der Einbürgerungen im Jahr 2012 nicht proportional zu den Anträgen steigen konnte. Der Senat hat sich daher entschlossen, sieben weitere Stellen zu schaffen. Nach Zustimmung der Bürgerschaft konnten sie zum 01.10.2012 mit Nachwuchskräften besetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass damit künftig viele Verfahren schneller abgeschlossen werden können.

Daneben ist zu berücksichtigen, dass die Einbürgerungsbehörde nur teilweise Einfluss auf die Verfahrensdauer hat. Die Dauer des Verfahrens ist auch davon abhängig, wie schnell die Formalitäten um die bisherige Staatsbürgerschaft abgeschlossen werden kann. Und das ist vom jeweiligen Heimatrecht abhängig. (bk)

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  1. Frank Poschau sagt:

    Hier die neue Hymne für Deutschland, die alte ist mit Blut befleckt und „Deutschland, Deutschland über alles“ ist veraltet, mit Machtanspruch nicht mehr zu singen. Auch, wenn wir im Namen der EU neue Kolonien besetzen, sollten wir uns auf eine Zeit nach der Revolution vorbereiten. Wenn ich dann Kanzler bin, wird diese, die neue Hymne zum Symbol für eine neue Zeit. Die Zeit zum Leben und nicht des Wachstums um uns das Leben schwer zu machen.

    Deutsche Nationalhymne

    Deutschland meine Heimat,
    nach Gesetz und Recht,
    wachen wir um unseren Staat,
    werden nie dem anderen Knecht.
    Deutschland Ode ans Leben,
    blühen Felder, Blumenwiesen,
    dem Nachtbarn die Hand geben,
    streben nach Glück,- genießen.

    Deutschland, ein jeder uns kennt,
    einig Zueinander stehen,
    ein jeder deinen Namen nennt,
    Hand in Hand durchs Leben gehen.
    Deutschland mein Vaterland,
    Gemeinschaft das höchste Gut,
    erhaltend mit Herz und Verstand,
    gebe ich Kraft, gebe mein Blut.

    Deutschland gleich Demokratie,
    halten wir uns einander fest,
    unseren Willen trennt man nie,
    in unseren Reihen einfügen lässt.
    Deutschland Burg meine Wehr,
    stehe zu dir mit Arbeit und Wissen,
    die Geschichte stets als Lehr,
    nie einander unterdrücken müssen.
    Frank Poschau
    03.02.13
    http://www.frank-poschau.jimdo.com