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29.07.2012 – Olympische Spiele 2012, Türkei, Syrien, Myanmar, Muslime

Die Themen des Tages sind: Olympische Spiele in London: Basketball-Feen haben Auftaktsieg erzielt; Eskalation an der türkisch-syrischen Grenze; Moscheen wurden geschlossen, Imame gehängt; Hartnäckigkeit der Umweltschützer hat Peking in die Knie gezwungen; Das größte Teleskop der Welt im Einsatz

Von TRT Sonntag, 29.07.2012, 12:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 29.07.2012, 12:33 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Olympische Spiele in London: Basketball-Feen haben Auftaktsieg erzielt
Zaman berichtet unter der Schlagzeile „Basketball-Feen haben Auftaktsieg erzielt“, im Auftaktspiel der Olympischen Spiele in London habe die türkischen Damen-Basketballmannschaft Angola 72 : 50 bezwungen. Dem Blatt zufolge habe auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Begegnung in der Halle verfolgt. Die Spielerin Tugba Palazoglu habe eine herausragende Leistung dargelegt und 13 Punkte erzielt. Im zweiten Spiel der Gruppe A werde die Türkei am morgigen Montag gegen Tschechien antreten.

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Eskalation an der türkisch-syrischen Grenze
In Vatan lesen wir, nach der Eskalation an der türkisch-syrischen Grenze werde nun auch die wirtschaftliche Bilanz der Syrien-Krise immer eindeutiger. Demnach stehe der Handel an den Grenzübergängen kurz vor dem Stopp. Die meisten Firmen müssten Verluste bis zu 20 Prozent hinnehmen, mit steigender Tendenz.

Moscheen wurden geschlossen, Imame gehängt
Aus Yeni Safak erfahren wir unter der Schlagzeile „Moscheen wurden geschlossen, Imame gehängt“, der südostasiatische Staat Myanmar habe seit Monaten der Ermordung von Muslimen ein Auge zugedrückt. Nun habe die Regierung die Moscheen geschlossen, weil diese die Zentren des Aufstandes sein sollen. Dabei seien die Muslime in Arakan nur zu den Beerdigungen der von Banden brutal ermordeten Muslime in den Moscheen zusammengekommen und hätten gegen die seit Monaten anhaltenden blutigen Morde protestiert. Nun seien sie zum Ziel der Verwaltung von Staatspräsident Thein Sein geworden. Die Verwaltung habe beschlossen alle Moscheen in Arakan zu schließen. Die buddhistischen Banden hingegen hätten zwei Moscheen in Brand gesetzt sowie sieben Imame gefoltert und dann ermordet.

Hartnäckigkeit der Umweltschützer hat Peking in die Knie gezwungen
Milliyet meldet unter der Schlagzeile „Hartnäckigkeit der Umweltschützer hat Peking in die Knie gezwungen“, die chinesische Verwaltung habe innerhalb eines Monats zum zweiten Mal gegenüber der Hartnäckigkeit der Umweltschützer nachgegeben und ein Industrieprojekt annulliert. In Nantong, im Osten Chinas, hätten etwa 1000 Umweltaktivisten gegen das Industrieprojekt protestiert. Die Demonstranten hätten ein Regierungsgebäude belagert, Computer beschädigt und ein Polizeiauto demoliert. Aus Sorge vor einer möglichen Ausbreitung der Krawalle habe die Verwaltung in Peking nachgegeben und die Annullierung des Projekts beschlossen.

Das größte Teleskop der Welt im Einsatz
Hürriyet meldet unter der Schlagzeile „das größte Teleskop der Welt im Einsatz“, das bisher weltgrößte Gammastrahlen-Teleskop, das so genannte „Cherenkov H.E.S.S. II Teleskop, sei nun offiziell in Betrieb genommen worden. Dem Blatt nach sei das in etwa 100 Kilometer westlich von Windhoek, der Hauptstadt Namibia, errichtete Teleskop 600 Tonnen schwer und habe eine Spiegelfläche von zwei Tennisplätzen, also etwa 600 Quadratmetern. Der Spiegel habe einen Durchmesser von 28 Metern. Mithilfe der Anlage wollten Forscher die kosmische Strahlung erkunden. Das H.E.S.S.-Observatorium werde in Kooperation von insgesamt 170 Wissenschaftlern aus 12 Ländern betrieben, unter anderem Südafrika, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Australien.

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