Türkische Presse Türkei

03.02.2012 – Bağış, TESEV, Somalia, Türkei, Erdoğan, Damaskus, Bursa

Die Themen des Tages sind: Gipfeltreffen im Palais Çankaya; Bağış in Bursa; Familienministerin Fatma Şahin besucht Çiçek; Die Studie der Forschungsinstitut TESEV; 400 somalische Kinder werden in der Türkei zur Schule gehen; Araber haben sich für Türkei entschieden; Brot Not in Damaskus; Holdinggesellschaften der Golfstaaten kommen für Kooperationen nach Istanbul

Von BYEGM, TRT Freitag, 03.02.2012, 10:39 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 03.02.2012, 10:40 Uhr Lesedauer: 5 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gipfeltreffen im Palais Çankaya
Staatspräsident Abdullah Gül hat gestern die Vorsitzenden der Legislative, Exekutive und Judikative für einen Mittagessen eingeladen. Das Palais Çankaya war Gastgeber eines Neujahrsgipfels. Parlamentspräsident Cemil Çiçek, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und Vorsitzende von Justizorganen waren beim Mittagsessen zum Jahreswechsel anwesend. Justizminister Sadullah Ergin nahm als Vorsitzender des Hohen Rates der Richter- und Staatsanwälte an dem Essen teil.

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In einer schriftlichen Erklärung wurde mitgeteilt, dass nach dem Essen grundlegende Themen über die Exekutive, Legislative und Judikative bewertet wurden. Weiter heißt es in der Erklärung, das Rechtssystem müsse gemäß universalen Normen und Werten entwickelt werden. Außerdem müsste der Standard im Bereich der Demokratie und Menschenrechte höher angesetzt werden. Zudem wurde für ein schnelleres und effektiveres Vorgehen der Justiz die Notwendigkeit von Reformen und einer Verfassungsänderung betont.

Bağış in Bursa
EU-Minister Egemen Bağış befindet sich derzeit in Bursa. Bağış hat im Rahmen seiner Kontakte in Bursa auch Şahabettin Harput, den Gouverneur von Bursa, besucht. Bei dem Treffen mit Harput sagte Bağış “İznik ist die erste Hauptstadt der Seldschuken und ein Zentrum, in dem sich das Christentum von neuem strukturiert hat. Leider vergessen die Europäer dies.“

Familienministerin Fatma Şahin besucht Çiçek
Parlamentspräsident Cemil Çiçek empfing gestern Familienministerin Fatma Şahin und die Kinder, die an dem Workshop über die Meinung der Jugendlichen für die Verfassungsänderung teilgenommen haben. Die jugendlichen Repräsentanten haben ihre Meinungen über die Verfassungsänderung schriftlich überreicht. Çiçek teilte mit, dass die Meinung der Jugendlichen eine große Bedeutung hat und sagte: „Das ist einer der eindeutigsten und umfangreichsten Arbeiten über die Vorschläge für die Verfassungsänderung. Diese Arbeit soll ein Beispiel für die anderen Organisationen sein die keinen Vorschlag gemacht haben.“

Die Studie der Forschungsinstitut TESEV
Die Türkei ist eines der beliebtesten Länder für die Menschen im Nahen Osten. Nach einer aktuellen Studie der Forschungsinstitut TESEV „Die Türkische Stiftung für wirtschaftliche und soziale Studien“ haben 78 Prozent der Umfrageteilnehmer die Türkei als gut oder sehr gut beurteilt. Demnach sehen die Befragten die Türkei als „erfolgreiche Verbindung von Islam und Demokratie“. Die TESEV-Umfrage wurde in 16 Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas durchgeführt.

400 somalische Kinder werden in der Türkei zur Schule gehen
Die Türkei setzt ihre Hilfen für Somalia fort. In diesem Zusammenhang wurden 200 somalische Kinder zur Bildung in die Türkei gebracht. Noch weitere 200 Kinder werden in den kommenden Tagen in die Türkei kommen. Die Kinder wurden auf dem Flughafen von dem stellvertretenden Ministerpräsident Bekir Bozdağ und die Vorsitzenden der türkischen Religionsbehörde Prof. Dr. Mehmet Görmez empfangen. Die somalischen Kinder werden türkisch lernen und in der Türkei zur Schule gehen.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Araber haben sich für Türkei entschieden
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „Araber haben sich für Türkei entschieden“, die Resultate der von der Stiftung für wirtschaftliche und soziale Studien in der Türkei seit drei Jahren in arabischen Ländern durchgeführten Umfrage über die Türkei-Auffassung sind bekannt gegeben worden. Der Zeitung zufolge wurde die Studie in 16 Nahostländern durchgeführt. Die Studie habe ergeben, dass das Volk im Gebiet am meiste auf die Türkei vertraue. 78 Prozent der Befragten hätten eine positive Meinung über die Türkei geäußert. In der Meldung heißt es ferner, die Umfrage unter Leitung von Professor. Dr. Mensur Akgün habe auch gezeigt, dass das Volk im Gebiet positiv gegenüber der Türkei eingestellt sei und der Auffassung ist, dass die Türkei einen positiven Beitrag zum Gebiet leistet.

Tagung des mazedonisch-türkischen Handels- und Investitionsforums
In Zaman heißt es, unter der Schirmherrschaft des Unternehmerverbandes von Bursa habe die Konföderation der türkischen Unternehmer und Industriellen die Tagung des mazedonisch-türkischen Handels- und Investitionsforums veranstaltet. Dem Blatt zufolge sei Mazedonien zu Kooperationen mit türkischen Unternehmern bereit. Der mazedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski habe in diesem Rahmen türkische Unternehmer zu Investitionen in seinem Land aufgerufen. Der Gast aus Mazedonien versicherte den türkischen Investoren auch die Unterstützung der Regierung. In der Meldung heißt es ferner, Wirtschaftsminister Zafer Caglayan habe vermerkt, sie seien bereit die Erfahrungen der Türkei in der Wirtschaft mit Mazedonien zu teilen.

165 große Holdinggesellschaften der Golfstaaten kommen für Kooperationen nach Istanbul
Star berichtet unter der Schlagzeile „165 große Holdinggesellschaften der Golfstaaten kommen für Kooperationen nach Istanbul“, das 1. Arbeitsforum des Türkei-Golfstaaten Kooperationsrates werde am 6. Und 7. Februar unter der Leitung der türkischen Kammern- und Börsenunion in Istanbul zusammentreffen. Das Treffen werde in Partnerschaft des Kammernverbandes des Golfkooperationsrates und des Türkei-Golfstaaten Kooperationsrates stattfinden. An der Veranstaltung soll neben Vize-Premier Ali Babacan, Finanzminister Mehmet Simsek, Wirtschaftsminister Zafer Caglayan und Minister für Zoll und Handel, Hayati Yazici auf Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan teilnehmen.

Brot Not in Damaskus
Hürriyet schreibt unter dem Titel „Brot not in Damaskus“, bei dem seit elf Monaten anhaltenden Volksaufstand in Syrien sei die Zahl der Toten auf über 6000 gestiegen. Wegen der wirtschaftlichen Probleme sei das Volk kaum mehr in der Lage das tägliche Brot kaufen zu können. Dem Zeitungsbericht zufolge könnten Bäckereien im Gebiet der Gefechte nur begrenzt öffnen. Aus diesem Grund könne der tägliche Brotbedarf nicht gedeckt werden.

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