Deutsche Presse

10.06.2011 – Linksextremismus, Ausweisung, Ausländer, ZMD, Ehec, Türkei

Langzeitstudie soll politische Einstellung überprüfen; Ausweisung eines verurteilten Islamisten rechtens; Zentralrat der Muslime lehnt Präventionsgipfel ab; Bund sagt Unis 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zu; Regierung räumt Lücken bei Luftfrachtsicherheit ein; Türkei vor der Wahl; Österreich droht der Türkei

Von Freitag, 10.06.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 10.06.2011, 0:41 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Gutachter schlagen dem Land Sachsen ein Monitoring-Programm vor. Die Erkenntnisse sollen dem Kampf gegen Rechts dienen. Diskussionen gibt es zum Linksextremismus.

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5.000 Schüler, Lehrer und Eltern fordern mehr Geld und Personal für Schulen. Demonstration während der Unterrichtszeit fällt jedoch kleiner als erwartet aus.

Der 14-jährige Junge, der am 26. Mai an einer Hauptschule in Seeberg verprügelt worden war, ist an seinen lebensbedrohlichen Verletzungen gestorben.

Auch nach einem längeren Aufenthalt in Deutschland dürfen verurteilte islamische Extremisten ausgewiesen werden. Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Klage eines Irakers abgewiesen.

Der Zentralrat der Muslime (ZDM) lehnt den von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für den 24. Juni geplanten «Präventionsgipfel» gegen islamistischen Extremismus ab.

Die Bundesregierung will den Ansturm auf die Hochschulen nach der Aussetzung der Wehrpflicht mit 1,5 Milliarden Euro zusätzlich abfedern.

Ist die RAF-Terroristin Verena Becker im Buback-Prozess vom Staat geschützt worden? Bundesanwalt Rainer Griesbaum weist diesen Verdacht zurück.

Mehr als ein halbes Jahr nach den gescheiterten Anschlägen mit Paketbomben aus dem Jemen sieht die Bundesregierung offenbar weiterhin Lücken bei der Luftfrachtsicherheit.

In einer Mülltonne in Magdeburg haben Experten einen Gurkenrest gefunden, der die gefährliche Form des EHEC-Keims trägt.

Amnesty International will seine Deutschlandchefin Monika Lüke überstürzt loswerden – drei Wochen nach der Geburt ihrer Tochter, mitten im Mutterschutz.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) will sich im Atomstreit mit Syrien an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wenden.

Der türkische Premier Erdogan will die Wahlen am Sonntag gewinnen – und zwar möglichst hoch.

Aus Furcht vor einer Militäroffensive des syrischen Regimes flüchten Tausende Menschen in die Türkei. Die erwartet bis zu eine Million Flüchtlinge.

Zwischen Österreich und der Türkei wird der Ton rauher. Ankara hatte mit seinem Veto verhindert, dass die frühere österreichische Außenministerin Plassnik für das Amt der OSZE-Generalsekretärin kandidiert.

Integration und Migration

Zentralrat der Muslime lehnt Präventionsgipfel ab

Deutschland

Regierung räumt Lücken bei Luftfrachtsicherheit ein

Suche nach dem Ehec-Keim geht weiter

Amnesty weist Vorwurf des Rauswurfs wegen Mutterschaft zurück

Ausland

Nuklearstreit mit Syrien eskaliert

Türkei vor der Wahl

Türkei erwartet Flüchtlingsansturm aus Syrien

Türkei

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