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Türkische Presse Türkei

27.05.2011 – Anschlag-Istanbul, Hamas-Fatah, Izmir, Mladic, Türkei

Die Themen des Tages sind:Anschlag in Istanbul; Treffen zwischen zwei palästinensischen Gruppen in Ankara; Verrücktes Projekt für Izmir;Türkisch stämmige Bürgermeisterin für Kopenhagen; Wechsel des syrischen Botschafters; Schlüssel Funktion der Türkei; Serbischer Schlächter Mladic; Wirtschaftskrise in Griechenland

Von BYEGM, TRT Freitag, 27.05.2011, 11:53 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 27.05.2011, 11:53 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Anschlag in Istanbul
Bei einer Bombenexplosion in Istanbul wurden acht Menschen verletzt. Dem Berichten der Polizei zur Folge detonierte der Sprengsatz zur Hauptverkehrszeit in der Nähe einer Polizeischule in Etiler. Laut der Polizei, sei die Bombe an einem elektrisch betriebenen Zweirad befestigt gewesen. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Polizist. Der Polizeichef von Istanbul Hüseyin Çapkın kündigte an, dass der Zustand der Verletzten nicht kritisch sei. Politiker vermuten dass hinter dem Anschlag die Terrororganisation PKK steckt. Staatsminister und EU-Verhandlungsführer Egemen Bağış verurteilte den Anschlag aufs schärfste und sagte dass dieser Anschlag sich gegen die Demokratie und den Frieden richten würde.

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Treffen zwischen zwei palästinensischen Gruppen in Ankara
In Ankara fand ein wichtiges Treffen zwischen zwei palästinensischen Gruppen statt. Die Türkei war Gastgeber dieses Treffens, dass auf Initiative des ehemaligen finnländischen Präsidenten und Friedensnobelpreis träger Martti Ahtisaari statt fand. Der Grund dieses Treffens war, für die Annährung der palästinensischen Gruppen “Hamas und Fatah” zu sorgen und den Aussöhnungsprozess voran zu treiben.

Historische Geste der Religionsbehörde
Der Vorsitzende der türkischen Religionsbehörde Prof. Dr. Mehmet Görmez werde einem Alevitischen Verein in Istanbul einen Besuch der guten Geste abstatten. Der geplante Besuch von Görmez wird als ein historischer Besuch bewertet. Laut Görmez solle damit ein Zeichen für die Brüderlichkeit gesetzt und Vorurteile gegenüber den Aleviten abgebaut werden. „Wir alle, ganz gleich ob Aleviten oder Sunniten, sind Bestandteil dieses Landes. Auch teilen wir unsere Freude und unsere Sorgen, ohne Feindlichkeit zu schüren. Das brüderliche Zusammenleben werden wir auch weiterhin fortsetzen“, so Görmez.

Verrücktes Projekt für Izmir
Nach den sogenannten „Verrückten Projekten“ für Istanbul und Ankara wird ein weiteres für die Stadt Izmir angekündigt. Das sogenannte „Verrückte Projekt“ für Izmir wird am 2. Juni vorgestellt. Für die Stadt Izmir werden 35 neue Projekte vorgesehen.

Türkisch stämmige Bürgermeisterin für Kopenhagen
Die türkisch stämmige Ayfer Baykal aus der Sozialistischen Volkspartei (SF) wurde als erste Frau zum Bürgermeister von Kopenhagen gewählt. Die als Tochter einer türkischen Migrantenfamilie in Kopenhagen geborene Baykal, wurde vor zwei Jahren in den Landtag gewählt. In der gestrigen Abstimmung verzeichnete die 34 jährige Politikerin unter den vier Bewerbern für diesen Posten, 17 der 19 Stimmen für sich.

Wechsel des syrischen Botschafters
Laut einer Nachricht, soll der bisherige syrische Botschafter in Ankara Nidal Kabalan durch Abdullah Dardariye abgelöst werden. Dadurch sollen die Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei wieder verbessert werden.

Schlüssel Funktion der Türkei
Der Präsident der GE Energy Western & North Africa Ricardo Cordoba sagte dass sie Vorhaben würden im Bereich der Nuklearenergie in der Türkei zu investieren. Auch betonte Cordoba, dass die Türkei eine schlüssel Rolle im Energiebereich einnehmen würde, jedoch zur Deckung ihres Energiebedarfes weitere Investitionen in dieser Richtung von Nöten seien.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkischer Richter für Mladic
Hürriyet schreibt unter der Schlagzeile, „Türkischer Richter für Mladic“ dass der wegen Ermordung von acht Tausend muslimischen Bosniern in Srebrenica angeklagte Ex-Serbengeneral sei nach 10 Jahren festgenommen worden.

Serbischer Schlächter Mladic
Der auch als „serbischer Schlächter“ bekannte Mladic sei im Dorf Lazarevo, das in 100 Kilometer Entfernung zu der serbischen Hauptstadt Belgrad liegt, gestellt worden. Den sich seit 2001 verschanzenden Mladic, habe eine namentlich streng geheim gehaltene Person denunziert. Das Blatt macht darauf aufmerksam, dass eines der Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag, wo Mladic verurteilt werden soll, der türkische Ex-Botschafter Mehmet Güney sei.

Wirtschaftskrise in Griechenland
In Sabah lesen wir eine Meldung über die Wirtschaftskrise in Griechenland. Die Regierung in Athen stehe laut Zeitungsbericht vor der Gefahr, die IWF-Hilfen nicht bekommen zu können. Im Detail wird berichtet; der Sprecher der EU-Finanzminister habe gesagt, dass das für den Juni geplante Hilfspaket in Höhe von 3,3 Milliarden Euro nicht freigegeben werden kann. Dies könne das Land dazu treiben, das es seine Schulden nicht mehr abtragen könne.

Unterdessen hätten Gestern Nacht die Griechen auf den Strassen die geplanten Wirtschaftsreformen protestiert.

G-8 Gipfel in Frankreich
Radikal meldet über den G-8 Gipfel in Frankreich. Das Gipfeltreffen sei vom arabischen Frühling geprägt, die durch Tunesien, Ägypten sowie Nahen Osten und Nordafrika hinweggezogen habe. Vor der offiziellen Eröffnung des Gipfeltreffens habe der EU-Präsident Herman von Rompuy auf einer Pressekonferenz gesagt, dass die demokratischen und wirtschaftlichen Forderungen der in der Region lebenden 400 Millionen Menschen unterstützt sein werden. Laut Zeitungsbericht sei die wichtigste Tagesordnung des Gipfeltreffens ein Hilfsmassnahmenpaket, ähnlich wie der Marschall-Plan nach dem Zweiten Weltkrieg.

Arabischer Frühling hat Georgien erreicht
Vatan schreibt unter der Schlagzeile, „Arabischer Frühling hat Georgien erreicht“ dass in Georgien mit Rücktrittsforderungen des georgischen Staatspräsidenten Mihail Saakaschwili sich etwa drei Tausend Menschen vor dem Parlamentsgebäude versammelt haben. Die Zeitung informiert, die georgische Polizei sei gegen die Protestierende mit Tränengas und Wasserwerfern vorgerückt. Dabei sei ein Polizist getötet worden und weitere 19 Polizisten verletzt.

Staatspräsident Georgiens, Michail Saakashwili habe die Ausschreitungen damit bewertet, dass am Tag der Unabhängigkeit im Lande einige Kreise außerhalb von Georgien versuchen, ihre Pläne umzusetzen.

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