Deutsche Presse

22.03.2011- Visum, Ausländische Abschlüsse, Rassismus, Libyen, Türkei

Türkische Künstler sauer: "Viele bekommen kein Visum"; Berufsanerkennung wird erleichtert; Pater gesteht Missbrauch; NPD nach Landtagswahl in Sachsen-Anhalt; Radikale Christen verbrennen Koran in Kirche; Libyen-Krise; Erdbebenschäden in Japan; Türkei kritisiert Militäreinsätze in Libyen

Von Dienstag, 22.03.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 22.03.2011, 20:45 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Türkische Künstler haben auf dem Nürnberger Filmfestival der Bundesrepublik vorgeworfen, vielen Türken ein Visum zu verweigern.

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Berufs- und Studienabschlüsse von Ausländern sollen in Deutschland leichter anerkannt werden. Das stellt Bildungsministerin Schavan in Aussicht.

Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, stand auf der Tagesordnung: Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder auf der Referentenliste der Evangelischen Akademie Tutzing.

Yurdagül Kaymak engagiert sich in der neuen Migrantenpartei Forum Neues Offenbach (FNO) – und rechnet sich gute Chancen aus, in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen.

Erstmals schickt auch die SPD im Einwandererbezirk Neukölln einen Kandidaten mit Migrationshintergrund ins Rennen um Parlamentssitze.

Ein Priester, der sich an einem minderjährigen Kind vergangen haben soll, hat sich selbst angezeigt. Er wurde danach mit sofortiger Wirkung von seiner Aufgabe als Seelsorger in Marburg-Schröck entbunden.

Die NPD hat alles auf Sachsen-Anhalt gesetzt – und verloren. Jetzt steht sie vor dem finanziellen Ruin. Ein Grund zur Beruhigung ist das nicht.

Rassismus gegen Frauen mit Kopftuch nimmt zu. Das ist die Conclusio aus dem „Rassismus-Report 2010“, den die Initiative „Zara“ am Internationalen Tag gegen Rassismus vorstellte.

Bizarrer „Prozess“ gegen den Koran: Im US-Bundesstaat Florida hat der umstrittene Pastor Terry Jones an einer Koranverbrennung in einer Kirche teilgenommen.

Das Staatsfernsehen zeigte die goldene Faust, die ein US-Kampfflugzeug zerdrückt, das Wahrzeichen von Muammar al Gaddafis Palast in Tripolis.

Nach dem Erdbeben in Japan gibt es nun die ersten Schadensschätzungen: Die Weltbank beziffert sie auf 122 bis 235 Milliarden Dollar.

Ankara kritisiert die französische Regierung für ihre führende Rolle bei den Angriffen, will aber verhindern, dass die Nato die Führungsrolle bei der Operation übernimmt.

Türkische investigative Journalisten bleiben wegen Putschvorwürfen in Haft, mit Freilassung ist nicht zu rechnen.

Integration und Migration

Marco W.

Deutschland

NPD nach Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Ausland

Rassismus-Report 2010

Radikale US-Christen verbrennen Koran

Libyen-Krise

Weltbank schätzt Erdbebenschäden in Japan

Türkei

 

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