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20.03.2011 – Gaddafi, Libyen, USA, Frankreich, Fukushima, Ägypten

Die Themen des Tages sind: Gaddafi hört nicht auf die Warnungen des Westens; 22 Ländern ziehen Notbremse um Gaddafi zu stoppen; US-U-Boote und Kriegsschiffe schießen auf die libyschen Städte; In Fukushima sind die Grenzwerte überschritten; Ägypter schmecken erstmals die Demokratie

Von TRT Montag, 21.03.2011, 1:03 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 21.03.2011, 1:03 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Gaddafi hört nicht auf die Warnungen des Westens
Yeni Şafak schreibt, der libysche Machthaber Muammar Gaddafi habe nicht auf die Warnungen des Westens gehört und sein Land in ein Chaos hineingeritten. Im Detail der Meldung berichtet die Zeitung, dass nach der Resolution des UN-Sicherheitsrates, zunächst Frankreich, danach die USA, Großbritannien, Italien und Kanada, wie beim Golfkrieg, der den Irak ins Chaos gestürzt habe, aus der Luft und dem Meer gegen Libyen Militärschlag eingesetzt haben.

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22 Ländern ziehen Notbremse um Gaddafi zu stoppen
Diesbezüglich schreibt das Blatt Vatan, die aus 22 Ländern bestehende westliche Koalition unter Führung der USA und Frankreich, habe nach dem Gipfeltreffen in Paris um Gaddafi zu stoppen die Notbremse gezogen. Den Militäreinsatz würden laut Zeitungsmeldung auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen. Frankreich habe mit türkischer Zeit um 18:45 Uhr die ersten Bomben abgeworfen und vier Panzer vernichtet.

US-U-Boote und Kriegsschiffe schießen auf die libyschen Städte
In Milliyet lesen wir, bevor Gaddafi den ersten Schock überwunden habe, hätten die im Mittelmeer stationierten US-U-Boote und Kriegsschiffe, auf die libyschen Städte Tripolis und Misurata Raketen abgeschossen. 112 Raketen des Typs Tomahawk hätten das Verteidigungssystem von Gaddafi lahm gelegt. Ankara habe einen Plan mit mehreren Alternativen entworfen. Wenn der mit der UN-Resolution in Angriff genommene Einsatz unter NATO-Initiative übergehen sollte, werde die Türkei mit den einsatzbereiten F-16 Kampfjets an der Operation teilnehmen.

In Fukushima sind die Grenzwerte überschritten
Die Zeitung Radikal schreibt, dass in Fukushima die Grenzwerte überschritten worden seien. Laut Zeitungsmeldung seien die Experten außer im Trinkwasser auch in der Milch und im Spinat auf Strahlung gestoßen.

Ägypter schmecken erstmals die Demokratie
Zaman meldet, dass die Ägypter erstmals, die Demokratie geschmeckt haben. Nach dem Sturz des Staatspräsidenten Mubarak durch den Volksaufstand sei beim Übergang in eine Demokratie gestern ein wichtiger Schritt gesetzt worden. 45 Millionen Ägypter hätten für die vorläufige Verfassung abgestimmt.

Türkisch-Britischen Arbeitsrat
Aus einer Wirtschafsmeldung von Vatan erfahren wir über eine Konferenz, die vom türkisch-britischen Arbeitsrat des Ausschusses für auswärtige Wirtschaftsbeziehungen (DEIK) unter dem Motto „Wachse mit der Türkei“ am 31. März in London stattfinden soll. Laut Zeitungsbericht werden an der Konferenz, Entscheidungsträger der Geschäftswelt, der Politik und den Akademien teilnehmen. Auf den Podiumsdiskussionen im Rahmen der Konferenz werden der gegenwärtige Stand und die Möglichkeiten bewertet. Des Weiteren sollen die Möglichkeiten zum Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der am rasantesten wachsenden Wirtschaft Europas erörtert werden.

Supermond
Hürriyet schreibt über das Naturereignis „Supermond“. Im Detail berichtet das Blatt, die Luna sei gestern Abend der Erde so nah wie zuvor am 19. März 1993 gewesen. Beim auch als Supermoon genannten Spektakel, sei die Entfernung zwischen der Erde und ihrem Trabanten auf 356 Tausend 574 Kilometer gefallen.

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