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27.02.2011 – Terrorgipfel, Gül, Libyen, Saudi-Arabien, Türkei

Die Themen des Tages sind: Terrorgipfel in Kuwait;15 tausend Türken evakuriert; Die Tränen des Diplomaten; Bayram in Saudi-Arabien

Von TRT Sonntag, 27.02.2011, 13:33 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 27.02.2011, 13:35 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Terrorgipfel in Kuwait
Vatan meldet unter der Schlagzeile „Terrorgipfel in Kuwait“, Staatspräsident Abdullah Gül habe am 50. Gründungsjahr Kuwaits teilgenommen. Dabei sei Gül mit dem irakischen Staatspräsidenten Dschalal Talabani zusammengekommen und habe einen Meinungsaustausch über die Sicherheit, die Stabilität und den Wiederaufbauprozess geführt.

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Im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terror habe Staatspräsident Gül gesagt, beim Gespräch sei die türkisch-irakische Kräftevereinigung im Kampf gegen den Terror ausführlich in die Hand genommen worden. Jeder wolle Stabilität in der Region und die Türkei wolle gute Beziehungen mit ihren Nachbarländern. Ferner wolle Ankara die Beziehungen noch weiter ausbauen. Diesbezüglich gebe es aber einige Hindernisse. Deshalb sei Ankara bemüht diese Hindernisse zu beseitigen, habe Staatspräsident Gül gesagt schreibt das Blatt.

15 tausend Türken evakuriert
In Haber Türk lesen wir unter der Schlagzeile „15 tausend Türken evakuriert“, nach Angaben des Ministerpräsidiums seien bisher 15108 türkische Staatsbürger aus Libyen evakuiert worden. Derzeit wurden 1738 Personen mit der Fregatte Oruc Reis in die Türkei gebracht. Außenminister Ahmet Davutoglu habe betont, alle Alternativen würden in Erwägung gezogen. Sowohl zivile als auch militärische Flugzeuge seien zu weiteren Evakuierungen bereit.

Die Tränen des Diplomaten
Aus Hürriyet erfahren wir unter der Schlagzeile „die Tränen des Diplomaten“, der libysche UN-Botschafter Mohammed Shalgham habe vor dem UN-Gremium eine emotionale Rede gehalten und dabei an „seinen Bruder Gaddafi“ appelliert, das Volk wolle Freiheit und seine Rechte. Dem Diplomaten zufolge seien Zivilisten getötet worden. „Bitte, Vereinte Nationen, rettet Libyen!“. Gaddafi und seine Söhne ließen keine Zweifel an ihrer Absicht: „Entweder ihr lasst uns über euch herrschen oder ihr seid tot“, habe der libysche Diplomat wörtlich gesagt. Bei der libyschen Delegation unter Leitung libyschen Uno-Diplomaten, Ibrahim Dabaschi, die sich schon vor Tagen offiziell von Gaddafi getrennt hatten, seien die Tränen geflossen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon habe Shalgham in die Arme genommen und ihm auf den Rücken geklopft.

Bayram in Saudi-Arabien
Sabah schreibt unter der Schlagzeile „Bayram in Saudi-Arabien“, die politischen Umwälzungen, die in Nordafrika begannen und sich dann in den Nahen Osten und in die Golfregion ausweiteten, hätten die Führer zu einigen „großzügigen Entscheidungen“ gezwungen. Der saudi-arabische König Abdullah Bin Abdalaziz al Saud sei nach monatelanger krankheitsbedingter Abwesenheit in sein Land zurückgekehrt und habe schon vor seiner Ankunft Wohltaten im Wert von Milliarden Euro angekündigt.

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  1. buch reader sagt:

    Schau an, die Amis sind wieder die Ersten. Die USA haben am Freitag Sanktionen gegen Libyens Machthaber Gaddafi verhängt. US Präsident Barack Obama unterzeichnete ein Dekret, welches das Vermögen sowie den Immobilienbesitz Gaddafis und vier seiner Söhne in den USA einfriert. Mal schauen was die machen, wenn der Gaddafi sich durchsetzt.