Islam Studie

Islamophobie 2010 – Deutschland ist Europameister

Die Bevölkerung in Deutschland ist viel intoleranter gegenüber dem Islam als ihre westeuropäischen Nachbarn. Das ist das zentrale Ergebnis einer der bislang größten repräsentativen Umfragen zur religiösen Vielfalt in Europa.

Freitag, 03.12.2010, 8:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08.01.2020, 15:45 Uhr Lesedauer: 8 Minuten  |   Drucken

© Exzellenzcluster "Religion und Politik"

Grafik © Exzellenzcluster "Religion und Politik"

Seiten: 1 2

Zurück zur Startseite
MiGAZIN ABONNIEREN (mehr Informationen)

MiGAZIN wird von seinen Lesern ermöglicht. Sie tragen als Abonnenten dazu bei, dass wir unabhängig berichten und Fragen stellen können. Vielen Dank!

WEITERE INFOS
MiGLETTER (mehr Informationen)

Bestelle jetzt den kostenlosen MiGAZIN-Newsletter:

Auch interessant
MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)
  1. P. W. sagt:

    Etwas sehr wichtiges wurde vergessen, nämlich die Frage wie viele Deutsche auch dem Christentum feindlich gegenüberstehen, hier gibt es nämlich sehr viel mehr Atheisten als in anderen europäischen Ländern und diese sind allgemein sehr ablehnend gegenüber Religionen. Ostdeutschland ist seit der DDR sowieso Spitzenreiter im Nichtglauben.

  2. j.meissner sagt:

    liegt wahrscheinlich daran dass in allen unseren Nachbarländern die Politiker eindeutige Gesetze gegen Islamismus und Unterdrückung der Frau formuliert haben. Oder gibt es bei uns ein Gesetz gegen das Tragen der Burka wie in Frankreich, gibt es bei uns ein Gesetz in denen es keinen weiteren Nachzug vom Muslimen in den bereits bestehenden Ghettos wie in Dänemark gibt?

    Studien sind immer nur eindimensionale Darstellungen von Zuständen, wenn in allen genannten Ländern stark rechtsgerichtete Parteien in den letzten Jahren Teil der Regierung geworden sind und bei uns nicht, könnte dies die Interpretation der Studie ergänzen.

  3. Landei sagt:

    Die Zahlen sind interessant, aber der Artikel ist unterste Kanone: Es wird nicht einmal im entferntesten in Betracht gezogen, dass die deutsche Einstellung *begründet* sein könnte. Karikaturen, van Gogh, brennende Pariser Vorstädte, Scharia-Gerichte in England, Bahn-Bomben in Spanien und Vergewaltigungen in Schweden (wovon der gemeine Schwede nichts erfährt, da die Presse dort auf dem besten Weg zur Gleichschaltung ist) – das zählt alles nicht, das ist kein Grund, das Multikultikuscheln nicht fortzusetzen. Getreu dem Motto: Wenn wir doch nur die Muslime besser kennen lernen würden (besonders die ignoranten Ossis), dann wird schon alles gut werden. Nein, wir sehen in den anderen Ländern jeden Tag, dass es eben *nicht* gut geht, und wir haben das Recht, uns unsere eigene Meinung zu bilden, und uns nicht die vorgekauten Wertevorstellungen von irgend welchen Politstrategen überstülpen zu lassen.

    Schon die Wortwahl „Islamophobie“ ist tendenziös, denn eine Phobie ist in der Medizin eine krankhafte, unbegründete Angststörung. Ich finde, es gibt genügend Gründe, dem Islam und einigen seiner Anhänger ganz objektiv kritisch gegenüberzustehen.

  4. Can1980 sagt:

    Bin gespannt, ob nächstes Jahr Deutschland sogar Amerika überbieten werden. Weltmeister in Islamophob zu werdem ist nicht weit. Danke an alle Medien in Deutschland. Die Gerechtigkeit wird am Ende siegen. Die Zeit gehört dem Islam !

  5. Murat 12-2010 sagt:

    Der Fisch stinkt vom Kopf.
    Wenn man vor Augen hält, was für eine Haltung die Parteivorsitzenden von CSU und CDU gegenüber dem Islam nehmen, dann ist das Ergebnis nicht überraschend.

  6. Gerechtigkeit sagt:

    An Can1980

    Die Türken sind jetzt schon die allerletzten in Bezug auf Gerechtigkeit oder Milde.
    Ich sage nur Armenier,Griechen,Aramäer und Kurden.

  7. Pingback: Deutscher Kulturrat – Besorgt über Islamfeindlichkeit in Deutschland | Migration und Integration in Deutschland | MiGAZIN

  8. Georg K. sagt:

    Die Deutschen haben keine Angst, sie mögen den Islam einfach nicht, genauso wie sie das Christentum nicht mögen. Die Muslime, wegen den Attentaten und die Christen wegen dem vergehn an Kinder.
    Auch wenn dieses Bild nicht auf alle Muslime bzw. Christen zutrifft, daran denken die Menschen halt.
    Und den Gebrauch des Wortes Islamophobie sollte wohl überlegt sein, da die Menschen keine unbegründete Ängste vor dem islam haben. Die Autorin stellt sich damit in die islamistische Ecke.

  9. gedanke sagt:

    Deutschland schafft sich wort wörtlich ab.Deutsche Politiker und die Medien haben ihren Negativen beitrag dazu geleistet…

  10. Ghostrider sagt:

    Es gibt keinen Grund für Islamophobie in Deutschland! Im Taunus nordwestlich von Frankfurt/M steht seit ca. 55 Jahren ein buddhistischer Tempel. Überall in Deutschland stehen christliche Kirchen. Dazu kommen noch Gebetshäuser und Tempeln von verschiedenen Glaubensgemeinschaften, Synagogen und Moscheen.

    In einer toleranten modernen Gesellschaft, sollte jede Glaubensrichtung seinen Platz haben.

    Ich persönlich glaube an die Wissenschaft, da dort die Thesen auf wissenschaftliche Beweise beruhen. Und Astronomie ist aufgrund fast unvorstellbaren Dimensionen und Vielfältigkeiten, eine schwere Kost.
    Ich gebe zu, die Bibel oder der Koran liest sich einfacher.

    Dennoch respektiere ich Menschen, die an eine höhere Macht glauben. Ganz egal welchen Namen sie dieser Macht geben. Eines ist aber ganz sicher, was auch immer sich hinter dieser Macht auch verbirgt, es ist an mathematischer Genialität und Erfindungsreichtum nicht zu übertreffen.

    Leben vom Einzeller bis zu komplexen Lebensformen, die sich den gegebenen Bedingungen unseres Planeten anpassen können.
    Dank modernster Technologien ist die Wissenschaft dabei erdähnliche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu endecken, wo Lebensformen durchaus möglich sein könnte.

    Allerdings sind Alien immer noch made in Hollywood!

    Folgedessen ist für mich das primitive Motto „Mein Gott ist besser als Dein Gott, oder es gibt nur meinen Gott, oder was auch immer“, sehr befremdlich und nicht nachvollziehbar.

    Das man deshalb Menschen hasst, und sie aus Deutschland abschieben möchte, nur weil sie an einen anderen Gott glauben und ihre Kultur hier ausleben, ist für mich erst recht nicht nachvollziehbar.

    Es gibt auf dieser Welt andere Probleme!

    Alle 3 Sekunden verhungert ein Mensch auf dieser Welt, weil 50% der Weltbevölkerung in bitterster Armut lebt.

    Ein in übertriebenem Luxus lebender Mensch sagte mir:“ Es muß Armut geben, damit es Reichtum geben kann!“

    Bis zum heutigen Tag konnte ich mit diesem Satz nichts anfangen, außer Wut un Zorn zu empfinden.

    Ghostrider