Türkische Presse Türkei

20.11.2010 – Raketenabwehr, NATO, Wirtschaft, Türkei

Die Themen des Tages sind: Türkei-Retusche für Raketenschild; Raketenschild unter Dach und Fach; Wirtschaftswachstum und die Inflation; Türkei ist nun ein Hilfe leistendes Land

Von Samstag, 20.11.2010, 11:14 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 20.11.2010, 11:14 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkei-Retusche für Raketenschild
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „Türkei-Retusche für Raketenschild“ über den NATO-Gipfel in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Die Staats- und Regierungschefs von 28 NATO-Ländern hätten sich bei ihrem Treffen mit dem Projekt über das Raketenschild auseinandergesetzt. In einem im Anschluss an das Treffen veröffentlichten Dokument sei betont worden, das Raketenschild umfasse alle verbündeten Länder. Kein Land sei als Bedrohung genannt worden.

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Die NATO sehe kein Land als Feind. Bei einem Angriff hingegen werde die NATO zurückschlagen, heiße es weiter. Das Dokument lege zudem den Fahrplan für die nächsten zehn bis 15 Jahre der NATO fest. Auch werde darin ein Ausbau der NATO-EU-Beziehungen gefordert. Die Europäische Union werde aufgefordert, für eine strategische Partnerschaft ihren Verantwortungen gegenüber der Türkei gerecht zu werden.

Raketenschild unter Dach und Fach
Vatan bringt ihre betreffende Meldung unter der Schlagzeile „Raketenschild unter Dach und Fach“. Die Verabschiedung des strategischen Konzepts sei vom Außenministerium mit Befriedigung aufgenommen worden. Diplomatischen Quellen zufolge beinhalte es alle angestrebten Komponenten.

Wirtschaftswachstum und die Inflation
US-Notenbankchef Bernanke habe laut Milliyet, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Inflation auf das gewünschte Niveau zu lenken, zusätzliche Anleihenkäufe über 600 Milliarden Euro beschlossen. Dies sei angesichts der enttäuschend langsamen Erholung der Konjunktur und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit notwendig. Diese globalen Probleme verursachten Länder, ihnen voran China, die einen Wertanstieg ihres Geldes verhinderten. In seinem Vortrag in Frankfurt habe Bernanke die Türkei gegenüber China als Beispiel gezeigt. Laut Angaben von Bernanke hielten China, Taiwan, Singapur und Thailand auf aggressive Weise den Wert ihres Geldes niedrig. Indien, Chile und die Türkei hingegen handelten genau entgegengesetzt.

Türkei ist nun ein Hilfe leistendes Land
„Türkei ist nun ein Hilfe leistendes Land“ lautet die Schlagzeile von Zaman. In den letzten fünf Jahren habe die Türkei auf offiziellem Weg verschiedenen Ländern Hilfe geleistet. Die Hilfen beliefen sich auf drei Milliarden 400 Millionen Dollar. Allein im letzten Jahr habe die Türkei an zahlreiche Länder im Kaukasus, auf dem Balkan, in Osteuropa und Afrika Hilfen in Höhe von 707 Millionen Dollar und in 2008 in Höhe von 780 Millionen Dollar geleistet.

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