CSU-Parteitag
Merkel: “Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen”
Angela Merkel hat auf dem CSU-Parteitag in München ihre Haltung zur Integrationsdebatte erneut bekräftigt. Multi-Kulti sei gescheitert. Über qualifizierte Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt müsse man unter Umständen aber reden.
Dienstag, 02.11.2010, 8:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 03.11.2010, 5:28 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am vergangenen Freitag auf dem CSU-Parteitag in München ihre Haltung zur Integrationsdebatte erneut bekräftigt. Merkel: „Multi-Kulti ist gescheitert.“ Die CDU-Vorsitzende machte deutlich, dass Integration oberstes Prinzip des Zusammenlebens sei. Vorraussetzung für Integration seien der Wille dazu und die Einhaltung von Gesetzen. Im Gegensatz zu ihren Unionskollegen verlangte sie aber kein Bekenntnis sondern Respekt vor dem Grundgesetz.
Die CDU-Vorsitzende appellierte an die Wirtschaft, auch älteren Beschäftigten eine Chance am Arbeitsmarkt zu geben. Damit versuchte sie Horst Seehofer den Rücken zu stärken, der sich zuvor für einen Zuzugsstopp von Ausländern aus bestimmten Kulturkreisen ausgesprochen hatte.
Merkel: „Auch über 50-jährige, auch über 60-Jährige müssen bei uns eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.“ Man müsse deshalb nicht als erstes nach Fachkräften aus dem Ausland suchen, sondern zuerst deutsche Mitarbeiter qualifizieren. Wie sie das in die Wege leiten wolle, sagte die Bundeskanzlerin nicht. So fügte sie dann auch hinzu, dass man aber auch über qualifizierte Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt reden müsse, wenn die Qualifizierung älterer Arbeitnehmer nicht funktioniere.
Wir informieren täglich über das Wichtigste zu Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Unterstüzte diese Arbeit und verpasse nichts mehr: Werde jetzt Mitglied.
MiGGLIED WERDEN- „Missbräuchliche Vaterschaft“ Wenn die Ausländerbehörde entscheidet, wer Vater ist!
- „Du bist nicht mehr Deutsche“ Ehe aus Kolonialzeit entscheidet über…
- Enthüllt Interne Chats belegen Kooperation von Union und AfD…
- Kampf gegen die Bürokratie Mein Weg von Ungarn in die deutsche Kita
- Frust und Zweifel Iran: Wenn der Angriff die Falschen trifft
- Forscherin „Es gibt keinen Raum, in dem es keinen Rassismus gibt.“


„Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen” – Merkel meint aber nicht Türken, sondern Menschen. Menschen halt. Deutsche. Arier! Deren Sorgen müssen wir ernst nehmen – und seien sie noch so unredlich, irrational oder vollkommen realitätsfern.
Die Sorgen der Ausländer braucht ja nun wirklich keiner ernst zu nehmen. Darüber kann man sich höchstens mal lustig machen..