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Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Politik


Türkei

Trotz erheblicher Defizite Verbesserung der Menschenrechtslage

6. Februar 2009 | Keine Kommentare

Der im Hinblick auf den angestrebten EU-Beitritt von der Türkei eingeleitete Reformprozess hat nach Einschätzung der Bundesregierung zu „zahlreichen erfreulichen Verbesserungen der Menschenrechtslage“ in dem Land geführt. Andererseits verblieben „erhebliche Defizite“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (16/11745) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/11571).

Kleine Anfrage

Einbürgerungspraxis als Maßstab der Integrationspolitik

6. Februar 2009 | Keine Kommentare

„Staatsangehörigkeitsrecht und Einbürgerungspraxis als Maßstab der Integrationspolitik“ ist das Thema einer Großen Anfrage der Fraktion Die Linke (16/11815). Darin betont die Fraktion, dass der Schlüssel zur politischen Integration von Migranten und ihren Kindern in einem „offenen Staatsangehörigkeitsrecht und in vereinfachten Einbürgerungsverfahren“ liege.

Türkische Zuwanderer

Wolfgang Schäuble für bessere Integration

5. Februar 2009 | Keine Kommentare

Bundesinnenminister Schäuble forderte eine bessere sprachliche Integration von Zuwanderern, insbesondere von türkischstämmigen Bürgern. Dies gelinge dadurch, wenn Migrantenkinder Bildung als Chance nutzten.

Hessen

FDP erklärt Integration zur Chefsache

4. Februar 2009 | Keine Kommentare

Nach den vorgezogenen Wahlen in Hessen, bei denen die FDP ein gutes Wahlergebnis erzielte, drängt der FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn auf eine stärkere Integrationspolitik.

Maria Böhmer

„Migranten dürfen nicht die Verlierer der Wirtschaftskrise sein“

2. Februar 2009 | 3 Kommentare

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat an die Unternehmer in Deutschland appelliert, mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche aus Zuwandererfamilien bereitzustellen.

Gerhard Schröder

„In Deutschland wird es Zeit für den ersten türkischstämmigen Bundesminister“

28. Januar 2009 | Keine Kommentare

Bewegt von der Wahl Barack Obamas zum ersten farbigen US-Präsidenten äußerte sich Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) in der Februarausgabe des Politikmagazins „Cicero“ zu einem vergleichbar spektakulärem Ereignis: „In Deutschland wird es Zeit für den ersten türkischstämmigen Bundesminister.“

Integration

Thüringer Leitlinien verabschiedet

28. Januar 2009 | Keine Kommentare

Das Thüringer Kabinett hat am Dienstag „Leitlinien und Handlungsempfehlungen zur Integration von Zuwanderern in Thüringen“ verabschiedet, welche primär die Bereiche Bildung, Erwerbsleben und gesellschaftliches Leben umfassen. Vorerst werde die Ausgangslage in Thüringen geschildert, ehe Handlungsempfehlungen teilweise basierend auf bestehenden Förderprojekten aufgeführt werden.

DGB

Mehr Förderung von Zuwandererfamilien

28. Januar 2009 | Keine Kommentare

Die aktuelle Integrationsstudie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur Lage der Integration in Deutschland hat das Deutsche Gewerkschaftsbund dazu veranlasst, mehr Förderungen für Zuwandererfamilien auf die Tagesordnung zu bringen. In diesem Zusammenhang forderte DGB-Vize Ingrid Sehrbrock vom Bund ein Zwei-Milliarden-Euro-Paket zur Erschaffung von mehr als 40000 Stellen für Sozialarbeiter an Ganztagsschulen.

Kinder

Ohne legalen Aufenthaltsstatus in die Schule

28. Januar 2009 | Keine Kommentare

Für Kinder ausländischer Familien, die keinen legalen Aufenthaltstatus in Deutschland haben, besteht in Schulen die Gefahr, bei den Ausländerbehörden gemeldet zu werden. Dies Verstoße klar gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die auch von Deutschland unterzeichnet worden ist.

Universität Münster

Suche nach neuem Islamprofessor erweist sich als schwierig

22. Januar 2009 | Keine Kommentare

Die Neubesetzung des Lehrstuhls für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster wirft die Frage auf, inwieweit den islamischen Religionsgemeinschaften ein Mitspracherecht eingeräumt werden soll.

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