Die Bezahlkarte sollte Verwaltung entlasten und Leistungen kontrollierbarer machen. Nach zwei Jahren kritisiert die AWO jedoch zusätzliche Belastungen, technische Probleme und eingeschränkte Teilhabe für Asylsuchende im Alltag.
Die Zahl der Binnenvertriebenen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. 82,2 Millionen Menschen flohen 2025 vor Krieg, Gewalt oder Naturkatastrophen, ohne ihr Herkunftsland zu verlassen.
Ein Konstanzer Gutachten stellt Bayerns Ausländerbehörden ein kritisches Zeugnis aus. Vergleichbare Arbeitsanträge würden offenbar nicht überall gleich behandelt – mit Folgen für Teilhabe, Integration und den Arbeitsmarkt im Fachkräftemangel.
Deutschland wird im neuen Atlas der Zivilbevölkerung von „beeinträchtigt“ auf „beschränkt“ herabgestuft. Grund: Einschränkungen bei Gaza-Protesten. Weltweit leben dem Bericht zufolge nur 3,4 Prozent der Menschen in Staaten mit umfassenden Freiheitsrechten. Von Silvia Vogt
In Rheinland-Pfalz haben 2025 insgesamt 14.311 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Das sind 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr; als Grund gelten auch neue Regeln zur schnelleren Einbürgerung und zum Doppelpass.
Deutschland bleibt laut Unesco weltweit das viertbeliebteste Studienland für internationale Studierende. Doch DAAD-Daten zeigen: Außerhalb der Hochschulen erschweren Wohnungssuche, Bürokratie und Diskriminierung vielen das Ankommen.
Sachsen-Anhalt altert, Betriebe suchen Personal, Krankenhäuser brauchen Pflegekräfte. Ministerpräsident Sven Schulze wirbt deshalb für Arbeitsmigration – und kritisiert AfD-Vorschläge als untauglich für die akuten Probleme des Landes.
Erst wurde die „Sea-Watch 5“ laut Hilfsorganisation auf hoher See bedroht und beschossen, dann durchsuchten italienische Behörden das Schiff. Gegen den Kapitän wird wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ ermittelt. Die Rettungsorganisation erklärt: „Wir sind fassungslos.“
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen 41 Demokratieprojekte und rund elf Millionen Euro Förderung infrage. Gerade im Osten warnen Träger vor einem Verlust gewachsener Strukturen gegen Extremismus, Rassismus und Antisemitismus.
Sprachschulen benötigen für ihre tägliche Arbeit nicht nur eine Lehrkraft und Schüler, sondern auch viel Papier und Toner. Das sind Kostenpunkte, die oft nicht mitgedacht werden. Warum diese Posten für Bildungsträger wichtig sind.