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Migration und Integration in Deutschland

Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Aktuell


Entwurf, Papier, Gesetz, Dokument
Das steht im Abschiebe-Gesetz

Leichtere Inhaftierung, geheime Abschiebetermine, weniger Sozialhilfe

18. April 2019 | Von Corinna Buschow | Ein Kommentar

Das neue „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ beschneidet die Rechte von Asylbewerbern: Abschiebetermine werden zu Dienstgeheimnissen, Ausreisepflichtige werden in regulären Gefängnissen inhaftiert. Was das Gesetz außerdem vorsieht fasst MiGAZIN zusammen.

Antisemitismus, Juden, Tafel, Kreide, Schrift
Über 1.000 Vorfälle in 2018

Antisemitismus in Berlin wird roher und direkter

18. April 2019 | Keine Kommentare

Die Zahl antisemitischer Vorfälle nimmt in Berlin zu. Beobachter registrieren eine immer offener ausgetragene Judenfeindschaft in der Bundeshauptstadt. Viele Betroffene erleben Anfeindungen in ihrem direkten Wohnumfeld.

Nigeria, Afrika, Landkarte, Weltkarte
"Unverantwortlich"

Zahl der Abschiebungen nach Nigeria steigt

18. April 2019 | Keine Kommentare

Die Bundesregierung schiebt immer häufiger nach Nigeria ab – trotz schwieriger Menschenrechtslage. Linken-Abgeordnete Jelpke kritisiert: „Nigeria ist kein sicheres Land“. Gestiegen ist auch die Zahl der Asylanträge aus Nigeria.

Filiz Polat, Die Grünen, Politikerin, Filiz, Polat
Gastbeitrag von Filiz Polat

Es ist ein „Menschen-ohne-Rechte-Gesetz“

17. April 2019 | Von Filiz Polat | 2 Kommentare

Das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ ist ein Tiefpunkt für unseren Rechtsstaat. Der Gesetzesentwurf entrechtet Betroffene quasi komplett. Begründet wird es mit dem Bild der Notlage, die es nicht gibt. – Ein Gastbeitrag von Filiz Polat

Kirche © Sebastian Rittau @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Lößnitz in Sachsen

Glocke mit „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ läutet heute noch

17. April 2019 | Keine Kommentare

In der sächsischen Stadt Lößnitz läuten offenbar bis heute Kirchenglocken mit Nazi-Symbolik. Die Stadt wisse um die Brisanz der Innschriften, mache es aber bewusst nicht öffentlich. In einem der Glücken stehe: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“.

Tacho, Auto, Geschwindigkeit, Pkw, kmh
Bottrop und Essen

Silvester-Amokfahrer sei schuldunfähig

16. April 2019 | Ein Kommentar

Die Vorwürfe wiegen schwer: Der Silvester-Amokfahrer von Bottrop und Essen soll sein Pkw aus rassistischen Motiven gezielt auf ausländisch aussehende Passanten gesteuert und dabei 14 Menschen verletzt haben. Jetzt teilt die Staatsanwaltschaft Essen mit, der Mann soll während der Tat schuldunfähig gewesen sein.

Mala Reinhardt, Dokumentation, Der zweite Anschlag, Rechtsextremismus
Interview mit Mala Reinhardt

Rassismus – „so eine Art gesellschaftliche Stille“

16. April 2019 | Von Kai Stoltmann | Ein Kommentar

Die Doku „Der Zweite Anschlag“ zeigt rassistische Gewalt aus der Opferperspektive. Regisseurin Mala Reinhardt zeigt den Film derzeit in vielen deutschen Städten. Für MiGAZIN hat sie mit Kai Stoltmann über die Kontinuität von rassistischem Terror und die Reaktionen auf den Film gesprochen.

Kirche, Kreuz, Turm, Berlin, Dach, Kirchenasyl, Evangelisch, Christilich
Endlich

Nazi-Glocken sollen schweigen

16. April 2019 | Ein Kommentar

Glocken mit Nazi-Symbolik sollen nicht mehr geläutet werden. Darauf haben sich die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und die jüdische Landesgemeinde verständigt.

Chemnitz, Neonazis, Rechtsextremismus, Demonstration
"Zudecken immer schlecht"

Kretschmer: „Rechtsextremismus ist unser größtes Problem“

15. April 2019 | Keine Kommentare

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sieht den Kampf gegen Rechtsextremismus als eine vordringliche Aufgabe in seinem Bundesland an. Verfassungsschutz-Präsident sieht besorgniserregende Entwicklungen in der rechtsextremistischen Szene.

Flüchtlinge, italien, boot, mittelmeer, asyl, afrika, einwanderung, zuwanderung
Nach eineinhalb Wochen

Flüchtlinge konnten Rettungsschiff „Alan Kurdi“ verlassen

15. April 2019 | Keine Kommentare

Nach anderthalb Wochen sind die noch 62 Flüchtlinge des Seenotrettungsschiffes „Alan Kurdi“ in Malta an Land gegangen. Deutschland nimmt bis zu 26 von ihnen auf. Das Innenministerium betont, es würden ergebnisoffene Asylverfahren durchgeführt.

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