Aktuell

Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:

Einbürgerung

Fast alle deutschen Neubürger wählen den Doppelpass

02.06.2026

Doppelte Staatsbürgerschaft, Einbürgerung, Doppelpass, Mehrstaatigkeit, Frau, Staatsbürgerschaft
Seit der Reform im Juni 2024 dürfen Eingebürgerte ihre bisherige Staatsangehörigkeit grundsätzlich behalten – damit wurde eine frühere Ungleichbehandlung beseitigt. Neue Zahlen zeigen: Die Mehrstaatigkeit wird nun noch breiter genutzt. Die Zahl der Einbürgerungsanträge ist aber rückläufig. Von

Lob von der AfD

EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei

02.06.2026

Europa, Europäische Union, Fahnen, Flaggen, EU-Parlament
EU-Parlament und Mitgliedstaaten haben sich auf neue Abschieberegeln geeinigt. Sie erlauben Abschiebezentren in Drittstaaten, längere Abschiebehaft und Leistungskürzungen. Die Einigung folgt auf eine umstrittene Zusammenarbeit der EVP mit rechten Abgeordneten – Lob von der AfD. Von und

Verfassungsschutz darf hochstufen

Gericht sieht rassistisches Volksbild bei AfD Niedersachsen

02.06.2026

Richter, Hammer, Justiz, Urteil, Entscheidung, Gericht, Recht
Die AfD Niedersachsen darf vorerst schärfer vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Das Gericht verweist auf rassistische Begriffe wie „Umvolkung“ und „Bevölkerungsaustausch“ sowie auf Positionen, die Zugewanderte und Muslime nicht gleichberechtigt anerkennen.

„Juden haben hier Hausverbot!!!“

Flensburger Händler verurteilt wegen antisemitischem Aushang

02.06.2026

Juden, Antisemitismus, Flensburg, Laden, Aushang, Rassismus, Schaufenster
Der Flensburger Aushang löste bundesweit und international Entsetzen aus. Ein Trödelladen-Besitzer hatte ein Hausverbot für Juden ausgehängt. Das Gericht wertete den Zettel als Angriff auf die Menschenwürde. Der Verurteilte muss 1.200 Euro an eine KZ-Gedenkstätte zahlen.

Blaulicht im Mai 2026

Der Frühling blüht, der Hass auch.

02.06.2026

Blaulicht, Polizei, Sicherheit, Ermittlung, Gefahr, Polizeiauto
Dutzende Polizeimeldungen im Mai zeigen erneut rechte, rassistische und antisemitische Tatmuster im Alltag: Kinder werden im Bus geschlagen, Menschen auf offener Straße angegriffen, Schulwände und Gedenksteine beschmiert. Das Lagebild vom Blaulicht-Reporter der MiGAZIN-Redaktion für Mai 2026.

Rheinland-Pfalz

Meldestelle zählt deutlich mehr Angriffe auf Sinti und Roma

01.06.2026

Frau, Meldestelle, Rassismus, Diskriminierung, Monitoring, Beratung, Hilfe, Opfer
MIA Rheinland-Pfalz registriert deutlich mehr antiziganistische Vorfälle gegen Sinti und Roma als im Vorjahr. Der Anstieg auf 100 Fälle zeigt nur einen Teil der Realität, weil Angst und fehlendes Vertrauen viele Betroffene vom Melden abhalten.

Wanderungsbilanz

Nettozuwanderung nach Deutschland bricht ein

01.06.2026

Ankunft, Flughafen, Flugzeug, Migration, Reise, Urlaub
Deutschlands Wanderungsbilanz fällt 2025 deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Die Nettozuwanderung sank um 45 Prozent, auch weil weniger Menschen aus Syrien, Afghanistan, der Ukraine und EU-Staaten kamen.

„Australians First“

Rechtspopulisten machen Einwanderer zum Sündenbock – und liegen vorn

01.06.2026

Australien, Sydney, Opfernhaus, Meer, Stadt, Panorama
Australiens Parteiensystem gerät unter Druck, weil One Nation mit Anti-Einwanderungs-Parolen erstmals die Umfragespitze erreicht. Pauline Hansons Partei macht Zuwanderer für Wohnraummangel, Arbeitslosigkeit und Engpässe im Gesundheitssystem verantwortlich.

Ebola im Kongo

Kein Vertrauen in die internationale Gemeinschaft

01.06.2026

Ebola, Afrika, Markt, Ostkongo, Goma, Armut, Gesundheit, Krankheit
Die späte Entdeckung des Ebola-Ausbruchs in Ituri ist auch Folge internationaler Versäumnisse: Für Bundibugyo fehlen Schnelltests, Impfstoffe und Medikamente. Die Menschen zahlen den Preis für eine Krankheit, an der kaum geforscht wurde. Von

Außengrenzen

Juristin warnt vor Fehlentscheidungen in neuen Asylzentren

31.05.2026

Hand, Stacheldraht, Flucht, Flüchtling, Zaun, Geflüchtete
Das neue Europäische Asylsystem soll Verfahren an den EU-Außengrenzen beschleunigen. Rechtsanwältin Claire Deery warnt jedoch, dass Schutzbedürftige aus Ländern mit niedriger Anerkennungsquote übersehen und kaum rechtzeitig klagen könnten. Von