Die EU führt den vorübergehenden Schutz für mehr als 4,4 Millionen Menschen aus der Ukraine bis März 2028 fort. Neu ankommende wehrpflichtige Männer sollen den vereinfachten Status künftig jedoch nicht mehr erhalten. Die Kritik ist scharf.
Der erste Jahresbericht der vier Meldestellen in Nordrhein-Westfalen dokumentiert 571 Vorfälle von Rassismus. Viele Betroffene berichten von Beleidigungen, verweigertem Wohnraum oder erschwertem Zugang zu Arbeit und Gesundheitsleistungen. Trotzdem folgen auf die meisten Vorfälle weder eine Anzeige noch Beratung.
Nach einem Bericht der EU-Kommission hat die europäische Bevölkerung ihren Höchststand erreicht. Ohne Zuwanderung würde sie bis 2100 nicht nur schrumpfen, sondern rund 130 Millionen Menschen weniger zählen. Migration verhindert den Wandel nicht, bremst aber seinen dramatischsten Verlauf.
Innerhalb weniger Tage starben in Florida, Texas und Maine Menschen im Zusammenhang mit Einsätzen der US-Migrationsbehörde. Die Vorfälle verschärfen die Kritik an Trumps Abschiebepolitik. Die Behörde zieht erste Konsequenzen.
Nach dem Angriff auf zwei 13-jährige Schülerinnen ermitteln Extremismus-Spezialisten. Ein mutmaßliches Täterdokument verweist auf Hass gegen Muslime, Frauen und Minderheiten – und auf eine Online-Szene, die Massenmörder zu Vorbildern erhebt.
Eine internationale Erhebung zeigt weiterhin breite Zustimmung zur Aufnahme von Menschen, die vor Krieg oder Verfolgung fliehen. Gleichzeitig wachsen Zweifel an Schutzgründen, Integration und der Bereitschaft, weitere Geflüchtete im eigenen Land aufzunehmen.
Der Mord an Qandeel Baloch machte das Problem international sichtbar. Zehn Jahre später bestehen weiterhin Schlupflöcher für „Ehrenmörder“. Verantwortliche bleiben häufig ohne Strafe. Was Menschenrechtlerinnen verlangen. Von Zia Khan und Mathis Richtmann
Die dokumentierten Fälle reichen vom Angriff vor einem Gebetsraum bis zur Gewalt gegen einen Schüler. 335 Meldungen zeigen, wie schnell jüdische Sichtbarkeit auf Straßen, in Schulen oder bei Versammlungen zur Gefahr werden kann. Von David Nau
Beschimpfungen auf der Straße, Benachteiligungen im Beruf und Ausgrenzung in der Schule: Medar NRW hat für das Jahr 2025 insgesamt 104 antimuslimische Vorfälle dokumentiert. Besonders häufig betroffen waren Frauen. Die Meldestelle geht von einem großen Dunkelfeld aus.
Die EU-Mitgliedstaaten sind sich über die Völkerrechtswidrigkeit der israelischen Siedlungspolitik einig. Umstritten bleibt, welche Konsequenzen sie daraus ziehen. Etliche Staaten fordern Sanktionen, Deutschland ist dagegen. Spanien, Frankreich und Schweden sprechen von Doppelmoral. Von Ansgar Haase und Michael Brandt