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Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

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Datenbank zur Flüchtlingsforschung

Eine neue Datenbank soll die Flüchtlingsforschung von Wissenschaftlern erleichtern. Darin kann man mit mit Hilfe von Schlagwörtern gezielt nach Regionen und Projekten suchen.

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Interaktive Deutschlandkarte © flucht-forschung-transfer.de

Wissenschaftler in Osnabrück und Bonn wollen die Erkenntnisse der Flüchtlingsforschung für Politiker und Flüchtlingshelfer leichter zugänglich machen. Auf der Internetseite flucht-forschung-transfer.de haben sie eine Datenbank aufgebaut, die bereits 380 Forschungsvorhaben in ganz Deutschland auflistet, wie das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück am Dienstag mitteilte. Damit sollen sich zudem die Wissenschaftler besser miteinander vernetzen.

Die Zahl der Projekte zur Flüchtlingsforschung in Deutschland sei gewachsen, betonte Projektleiter Olaf Kleist: „Allerdings arbeiten viele Wissenschaftler neben- und nicht miteinander.“ Mit Hilfe von Schlagwörtern könne nun jeder gezielt nach Vorhaben aus unterschiedlichen Disziplinen und mit spezifischen regionalen Schwerpunkten suchen.

Die Datenbank ist Teil des Projektes „Flucht: Forschung und Transfer“, das vom IMIS und dem Bonn International Center for Conversion (BICC) getragen wird. Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. (epd/mig)

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