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In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

TV-Tipps des Tages

08.05.2015 – Islam, Muslime, Berlin, Tora, Ausländer, Christentum

TV-Tipps des Tages sind: Religionen der Welt: Mit welchem Bewusstsein Kinder die Welt sehen, wird entscheidend von ihrer Religion geprägt; Shahada: Der preisgekrönte Episodenfilm „Shahada“ erzählt die Schicksale von Ismail, Samir und Maryam, drei jungen Muslimen in Berlin

Fernsehen, Medien, TV, Programm, Integration, Migration, Migranten
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VONÜmit Küçük

DATUM8. Mai 2015

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Religionen der Welt
Mit welchem Bewusstsein Kinder die Welt sehen, wird entscheidend von ihrer Religion geprägt – für einige ist dieses Leben nur eins von vielen, für andere der Schlüssel zum Paradies. Die Sendereihe zeigt anschaulich die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam aus Sicht junger Gläubiger. Die Filme begleiten sie in ihrem Alltag, zeigen die Wurzeln und die Geschichte der Religion, die Werte und Weltbilder sowie die Bräuche und Riten. Judentum Der 13-jähige Alon bereitet sich auf seine Bar Mizwa vor, bei der er zum ersten Mal während des Gottesdienstes vor der ganzen Gemeinde einen Gebetstext aus der Tora vorträgt. Jasmin, die Archäologiestudentin, entdeckt in einer Kiste Überreste einer Torarolle. Fr, 8. Mai · 14:00-14:30 · ARD-alpha

Shahada
Fernsehfilm – Film von Burhan Qubani. Der preisgekrönte Episodenfilm „Shahada“ erzählt die Schicksale von Ismail, Samir und Maryam, drei jungen Muslimen in Berlin.

Maryam ist eine moderne, freizügige 19-Jährige. Oft hat sie Streit mit ihrem allein erziehenden Vater Vedat, einem aufgeklärten islamischen Geistlichen. Dessen Sorgen sind nicht unbegründet, denn Maryam ist ungewollt schwanger. Um das Problem zu lösen, nimmt sie eine Abtreibungspille. Deren Wirkung setzt nachts in einem Berliner Club ein. Traumatisiert von den Schmerzen und dem nicht zu stoppenden Blut, glaubt Maryam, Gott wolle sie bestrafen, und ändert sich radikal. Wahnhaft wendet sie sich dem Glauben zu.

Der junge Nigerianer Samir besucht gemeinsam mit dem gleichaltrigen Daniel den Koranunterricht von Maryams Vater. Sie kennen sich von der Arbeit auf dem Großmarkt. Daniel ist schwul und hat sich in Samir verliebt. Zögerlich kommen sich die beiden jungen Männer näher, doch Samir gerät in einen heftigen Gewissenskonflikt. Als gläubiger Moslem kann er seine Homosexualität nicht zulassen. Seine Gefühle zu Daniel schlagen in Hass um.

Ismail ist Polizist, verheiratet und Vater eines Kindes. In türkischer Tradition erzogen, hat er sich dennoch von allem Sakralen und Spirituellen losgesagt. Bei einer Razzia trifft er auf Leyla, die er vor drei Jahren im Dienst angeschossen hat. Das Wiedersehen bringt Ismail aus dem Gleichgewicht. Leyla geht ihm nicht mehr aus dem Kopf, er beginnt ihr zu folgen, nimmt Kontakt zu ihr auf, fängt an, sich um sie zu kümmern. Doch bald stellt Ismail fest, dass Leyla ihn nicht von seinen Schuldgefühlen erlösen kann. Denn für Leyla hat der Vorfall vor drei Jahren eine ganz andere Bedeutung. Fr, 8. Mai · 21:55-23:20 · ZDFkultur

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