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Opferfest

Kurban Bayraminiz mübarek olsun

Integrationsminister Armin Laschet spricht allen muslimischen Mitbürgern zum heutigen Opferfest (Kurban Bayrami) einen Bayram-Gruß aus. Dabei unterstreicht er die Gemeinsamkeit der drei monotheistischen Religionen, die stärker hervorgehoben werden müssten.

Freitag, 27.11.2009, 8:07 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 01.07.2012, 21:46 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Zum heutigen Opferfest spricht Integrationsminister Armin Laschet allen muslimischen Mitbürgern einen Bayram-Gruß aus: „Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Opferfest und vor allem, dass Sie diese vier Festtage mit Ihrer Familie und bei Ihren Liebsten verbringen können. Sicherlich gibt es auch viele, die dies aus verschiedenen Gründen nicht können. Ihnen wünsche ich Geduld und ein baldiges Wiedersehen mit den für Sie wichtigen Menschen.“

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Minister Laschet unterstrich die Gemeinsamkeit der drei monotheistischen Religionen: „Abraham und seine Bereitschaft, seinen Sohn für Gott zu opfern, um somit seinen Glauben unter Beweis zu stellen, ist im Judentum und im Christentum ebenso verankert wie im Islam. Er gilt in allen drei abrahamitischen Religionen als Stammvater. Und: Alle drei haben mehr Gemeinsamkeiten als manch einer denkt. Dies gilt es stärker hervorzuheben.“

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  1. NDM sagt:

    Eine sehr nette Geste.

    Es mag für viele auf dem ersten Blick verwirren, dass dies von einem CDU-Mitglied kommt, letztlich geht es aber auch um eine Geschichte aus dem alten Testament, wobei sich die Deutung in allen drei Abrahamitischen Religionen sehr stark ähnelt:

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4934136,00.html
    Ich zitiere mal den Absatz:

    —-
    Die Wurzeln des Opferfestes finden sich in einer Erzählung aus der hebräischen Bibel. Die Geschichte von Abraham und seinem Sohn Isaak verweist an die Anfänge oraler Erzähltradition. Abraham, Stammvater der Israeliten und Ismaeliten, hört eine göttliche Stimme, die ihm aufträgt, mit seinem Sohn Isaak auf einen Berg zu steigen und ihn dort als Brandopfer darzubringen. Die Szene spitzt sich zu, Abraham vor einem steinernen Altar, das Messer in der Hand: „Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn mir nicht vorenthalten hast. Und Abraham erhob seine Augen und sah; und siehe, da war ein Widder hinten im Gestrüpp an seinen Hörnern festgehalten.“ Moses 22, 11
    —-

    Der Hauptunterschied besteht darin, dass Abraham nach islamischen Glauben nicht mit Isaak auf den Berg ging, sondern mit seinem anderen Sohn Ismael, was wohl hauptsächlich die Deutung der nachfolgenden Ereignisse beeinflusst, die Deutung dieser Geschichte selbst wohl eher weniger.

    Hier der biblische Text dazu(mehrere Übersetzungen).
    http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/22.html#22,1

    Und auf Wikipedia gibt es auch einen Artikel dazu – der Islamische Aspekt fehlt dort jedoch weitgehend:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Opferung_Isaaks

    Soviel dazu. Es ist nur konsequent, wenn ein christlicher Politiker einen Gruß zum Opferfest aussendet. Der Vatikan ist auch nicht untätig:

    http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=337805
    „An diesem Freitag wünschte der Vatikan-Kardinal den Moslems ein gesegnetes Opferfest; das Fest Ida al-Adha erinnert vor allem an die im Koran als vorbildlich beschriebene Hingabe Abrahams und Ismaels und ihre Bereitschaft zum Gehorsam gegenüber Gott.“

    http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=337397
    „Der Vatikan hatte schon zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan eine Botschaft an Moslems geschickt; zum Abschluss der Pilgerfahrt an diesem Freitag, dem islamischen Opferfest, gratuliert in einem Brief auch US-Präsident Barack Obama.“