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Wir haben unsere Behörden über Jahrzehnte in eine Abschottungskultur hineinentwickelt. Man hat gesagt: Haltet uns die Leute vom Hals, die wollen alle nur in unsere Sozialsysteme einwandern. Jetzt müssen wir deutlich machen, dass wir Fachkräfte brauchen, dass wir um sie werben müssen.

Peter Clever, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, April 2013

TV-Tipps des Tages

03.09.2014 – Moschee, Muslime, Migranten, Tschechien, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Mein Ausland: Genuss auf Schienen: Kulinarische Bahnfahrt durch Tschechien; Einigkeit und Recht und Freiheit; Moscheebau hinter Gittern: In der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf sitzen rund 50 junge Männer ein

VONÜmit Küçük

DATUM3. September 2014

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Mein Ausland: Genuss auf Schienen
Kulinarische Bahnfahrt durch Tschechien. Eine Strecke – fünf Speisewagen. Wer die Küchen Mitteleuropas kennenlernen will, der muss einfach nur im Zug durch Tschechien und die Slowakei fahren. Unser Weg führt uns von Budapest in Richtung Deutschland – quer durch Tschechien. Wir steigen aus und um – und entdecken dabei kulinarisch den Balkan, Ungarn und Polen.

Und in den Wartezeiten auf den Bahnhöfen auch das Land entlang der Gleise: Wir werden zu einem mährischen Schlachtfest geladen, lernen das härteste Pferderennen des Kontinents kennen – und treffen im Zug auf einen echten Hollywoodstar? Mi, 3. Sep • 14:30-15:15 • PHOENIX

Einigkeit und Recht und Freiheit
Der Sozialstaat – Der Schmidt Max und die Politik. Der Schmidt Max trifft in dieser Folge einen der wohl bekanntesten Sozialpolitiker Deutschlands: Norbert Blüm. Dann besucht der Schmidt Max noch ein Jobcenter. Dort erfährt er, was denn der Staat so tut, wenn jemand keine Arbeit mehr hat. Außerdem erklärt er, was „Soziale Marktwirtschaft“ bedeutet. „Die Renten sind sicher“ – genau, der ist auch dabei. Der Norbert Blüm, der wohl bekannteste Sozialpolitiker der Republik. Er hat dem Schmidt Max einmal seine Welt erklärt. Mi 3. Sep • 17:00-17:15 • ARD-alpha

Moscheebau hinter Gittern
In der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf sitzen rund 50 junge Männer ein. Etwa ein Drittel von ihnen sind Muslime. Einen hauptamtlichen Iman aber gibt es nicht – im Gegensatz zu christlichen Geistlichen. Und während die JVA ein eigene Gefängniskirche hat, haben die muslimischen Jugendlichen keinen eignen Raum, indem sie beten können. Dabei spielt der Glaube für junge Muslime gerade im Gefängnis eine große Rolle. Zwar kommt alle paar Wochen ein ehrenamtlicher Imam in die JVA, doch das reicht nicht aus, um die Jugendlichen aufzufangen. Viele beten in ihren Zellen und tauschen sich untereinander über Glaubensfragen aus.

Damit sind sie anfällig für die Schwarz-Weiß-Ideologien junger Islamisten. Einer, der den jungen Muslimen im Gefängnis eine andere Perspektive geben möchte, ist Melih Kesmen. Für den Designer und gläubigen Muslim ist der Islam ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft – mittendrin, selbstbewusst und aufgeschlossen. Er gestaltet in der JVA Ronsdorf einen Moscheeraum, indem die muslimischen Häftlinge in Zukunft beten sollen. Wichtig ist ihm: Die Jugendlichen selbst sollen mithelfen. Reporterin Mareike Wilms hat den Prozess über Monate hinweg begleitet. Mi, 3. Sep • 17:15-17:30 • PHOENIX

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