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Migration und Integration in Deutschland

Der große Wert der Ausländerbeschäftigung liegt darin, dass wir hiermit über ein mobiles Arbeitskräftepotential verfügen. Es wäre gefährlich, diese Mobilität durch eine Ansiedlungspolitik größeren Stils einzuschränken.

Ulrich Freiherr von Gienanth, Der Arbeitgeber, 1966

Völkermord an Herero und Nama

Übergabe von Schädeln und Gebeinen in Pappkartons und ohne Entschuldigung

An den Herero und Nama in Namibia verübten Deutsche den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts. Eine Entschuldigung fehlt bis heute, ebenso die Anerkennung des Genozids als Völkermord. Begründung: Damals gab es die UN-Völkermordkonvention nicht. Heute werden zumindest Schädel und Gebeine der Ermordeten, die zu Forschungszwecken nach Deutschland gebracht wurden, peu à peu zurückgegeben – ohne die Nachfahren der Opfer. Ein Plädoyer von Prof. Dr. Claus Melter.

VONClaus Melter

Prof. Dr. Claus Melter promovierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu "Rassismuserfahrungen in der Jugendhilfe", war dann an der Universität Innsbruck tätig und ist seit Oktober 2011 Professor für Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft an der Hochschule Esslingen. Weitere Arbeitsbereiche sind die Theorie und Praxis von Rassismuskritik, genderreflexive, rassismus-, kapitalismus- und barrierekritische Soziale Arbeit. Er ist Mitglied im Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik in Baden-Württemberg und forscht mit Farah Melter, Petra Flieger und Volker Schönwiese zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Widerstand gegen Rassismus und gegen die Feindlichkeit gegenüber Menschen, die durch Barrieren und Diskriminierung behindert werden.

DATUM7. März 2014

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RESSORTAktuell, Meinung

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Zynische Antwort der Bundesregierung
Bundesregierung: „Der Begriff ‚Genozid‘ wird von verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen je nach Ereignis und Zusammenhang teilweise mit unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Wenn der Begriff als völkerrechtlicher Terminus verwendet wird, also mit seinen juristischen Implikationen angesprochen ist, gilt, wie die Bundesregierung wiederholt ausgeführt hat, dass die Konvention vom 9. Dezember 1948 über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes nicht rückwirkend angewendet werden kann. Bewertungen historischer Ereignisse unter Anwendung völkerrechtlicher Bestimmungen, die im Zeitpunkt dieser Ereignisse weder für die Bundesrepublik Deutschland noch irgendeinen anderen Staat in Kraft waren, werden von der Bundesregierung nicht vorgenommen.“1

Diese zynische Antwort würde – folgte man dieser kruden Logik – dann auch für den Nationalsozialismus und die in dieser Zeit verübten Verbrechen gegen die Menschlichkeit gelten. Eine derartige Antwort verhöhnt die Opfer der Völkermorde.

Täter-Opfer-Umkehrung
Das Muster der Täter-Opfer-Umkehrung, das Blaming the Victim, das die Opfer beschimpfen und für die erlittene Gewalt verantwortlich Machen, ist sehr alt und typisch für rechtsextreme und rassistische Verhältnisse und Gruppen, und generell für Herrschaftsstrategien von Gewalttätern. Dies Muster der Täter-Opfer-Umkehr findet sich auch im März 2014 bei dem rassistisch sprechenden und schreibenden Thilo Saraazin, der in allen Medien mit Abwertungen, Beleidigungen und rassistischen Aussagen Gehör und Publikationsorte findet, der mit seinem rassistischen Buch „Deutschland schafft sich ab“ viel Geld verdient hat, und zynisch behauptet, seine Meinungsfreiheit wäre eingeschränkt.

Ebenso wie Nationalsozialisten und die NPD sich in der Figur „des kleinen Mannes“ und (selten) „der kleinen Frau“ als unterdrückt, befreiungswürdig und von anderen Gruppen bedroht, als angegriffene und eingeschränkte Opfer inszenieren und Gewalt gegen abgewertete Gruppen der als rassistisch als „anders“ definierten Personen wie Flüchtlinge und Personen mit Migrationsgeschichte, als Nicht-Weiße definierte Personen verbal und physisch ausüben. Die Gewaltbefürworter und Gewalttäter stellen sich als Opfer dar.

Übergabe der Überreste in Pappkartons
Die Handover-Ceremony am 5. März 2014 endete vor der Verlesung der Übergabeurkunde und dem Übergabeakt der sich lediglich in Pappkartons befindlichen Überreste der Verstorbenen in Form von Unterschriften der abgebenden und annehmenden Institution mit der Rede des namibischen Jugend- und Kulturministers Jerry Ekandjo. Dieser bezeichnete die Ermordung Zehntausender Namibier unter deutscher Kolonialherrschaft als „ersten Genozid des 20. Jahrhunderts“ und die Überführung von Knochen zu Forschungszwecken als „rassistisch motivierte Verbrechen“. „Die Vergangenheit zu ignorieren, wird sie nicht ungeschehen machen“, sagte Ekandjo.

Er bedankte sich bei der Charité für die vorbildliche Zusammenarbeit und forderte von anderen Institutionen in Deutschland die Rückgabe aller verbliebenen namibischen Gebeine.“2 Seitens der Bundesregierung war wiederum nicht der Bundespräsident, nicht die Bundeskanzlerin, kein Minister oder eine Ministerin anwesend, sondern nur der „Afrikabeauftragte des Auswärtigen Amtes Egon Kochanke, der in seiner Rede eine Entschuldigung sowie das Wort „Völkermord“ vermied3

Große Teile Namibias im Besitz von Deutschen
Auf der eingangs erwähnten Pressekonferenz der NGOs war geschildert worden, dass 85.000 Herero und 10.000 Nama ermordet wurden, nur 15 Prozent der Bevölkerung der Herero überlebte die Massaker der deutschen Soldaten. Und noch heute sind – so berichtete der Berliner Herero Israel Kaunatjike – große Teile des Landes Namibia im Besitz der Nachfahren von Siedlern, Missionaren und Soldaten aus Deutschland, den Nachfahren von General von Trotha, der damals den Vernichtungsbefehl erlassen und mit den deutschen Soldaten verübt hat. Der Befehl lautete: „Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh, erschossen.“ Zehntausende Angehörige der Herero und Nama wurden in die Wüste getrieben, verdursteten dort oder wurden bei ihrer Rückkehr getötet.“4.

Die Entschuldigung der Bundesregierung für den Völkermord, der von Deutschen gegen die Herero und Nama 1904 bis 1908 verübt wurde, steht ebenso aus wie eine allgemeine gesellschaftliche, politische und pädagogische Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus, der ebenso wie der Holocaust die heutige Gesellschaft und im Umgang mit diesem Formen des Rassismus widerspiegelt.

Völkermord verjährt nicht
Der heutigen Rassismus in Deutschland kann nur sinnvoll im Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit, der damaligen und heutigen rassistischen Ideologien, den damaligen Ausbeutungs- und Mordpraxen sowie der Verdrängung der Kolonialzeit verstanden und bearbeitet werden.

Die Linke, die Grünen und die SPD, die sich in früheren Anträgen im Bundestag für die offizielle Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama eingesetzt haben, müssen jetzt die Anerkennung mit ihrer faktischen Parlamentsmehrheit durchsetzen.

Völkermord verjährt nicht. Und rassistische Vergangenheit und Gegenwart werden nicht durch Leugnen, Verharmlosen, Nicht-Anerkennen, Nicht-Entschuldigen und Be- und Verschweigen verändert.

  1. vgl. Anfrage der Linken im Bundestag: Drucksache 17/10407, 17. Wahlperiode 24.07.2012; Drucksache 17/10481, 17. Wahlperiode 14.08.2012; Drucksache 18/37, 18. Wahlperiode 08.11.2013; vgl. auch: namibia-botschaft.de []
  2. Berliner Zeitung vom 06.03.2014 []
  3. vgl. ebd. []
  4. Berliner Zeitung vom 05.03.2014 []
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25 Kommentare
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  1. […] den Völkermord als Teil der deutschen Geschichte, als erster Völkermord im zwanzigsten Jahrhundert1 vor den Augen der Welt und der Öffentlichkeit in Deutschland,2 so Peggy Piesche, […]

  2. Nefas der Sünder sagt:

    Deutschland ist nicht das einzige Europäische Land, dass mehrere Leichen im Keller hat, sondern auch Frankreich, Italien, aber ganz besonders Belgien. Es ist schon ein Dreisheit anderen Ländern vorzuwerfen einen Völkermord begangen zu haben, wie z.B. der Türkei (Armenien-Frage), wenn man selber Blut an den Händen kleben hat.
    Belgien hat den angeblichen Genozid an Armeniern per Gesetz verabschiedet und somit anerkannt. Da frage ich mich mit welcher Gewissenhaftigkeit so ein Land wie Belgien handelt. Denn Belgien bzw. die belgische Königsfamilie hat selber in Afrika in Kongo etwa 20 Mio. Menschen auf dem Gewissen. Sie haben dort, wegen Kautschuk das halbe Volk ausgerottet, zu dem haben Sie noch den Demokratisch gewählten Präsidenten „Patrice Emery Lumbumba“ durch einen Putsch stürtzen lassen, ihn anschließend hingerichtet und seine Leiche in Säure zersetzt. Es gibt nicht mal ein Grab von ihm, nur ein Denkmal. Glauben Sie Belgien bzw. die Belgische Königsfamilie hat sich dafür entschuldigt oder irgendetwas zugegeben? Nein! Es ist eine Schande, dass solche Länder davonkommen, nur weil Sie Europäer sind. Es gibt kein Volk auf der Welt wie die Europäer, die soviele Massenmorde auf ihrem Konto haben, aber immer verschont bleiben. Eine Schande!!!!!

  3. Carmelo sagt:

    Leugnung in diesem Land hat System. Vielen herzlichen Dank für diesen überaus wichtigen Beitrag!

  4. Gero sagt:

    Nefas der Sünder..: Es ist eine Schande, dass solche Länder davonkommen, nur weil Sie Europäer sind. Es gibt kein Volk auf der Welt wie die Europäer, die soviele Massenmorde auf ihrem Konto haben, aber immer verschont bleiben. Eine Schande!!!!!
    ___________

    Sie haben in Ihrer Aufzählung die Türkei vergessen. Der Genozid an den Armeniern sollte Ihnen auch eine Zeile wert sein, wenn Sie sich an den Massenmorden Europas so stark aufhängen….

  5. Geschichtsstunde: Reste der Kolonialzeit. #schauhin

    In meinem Geschichtsunterricht vor einem Vierteljahrhundert wurde die Kaiser- und Kolonialzeit nicht sonderlich ausführlich behandelt. Unser vertrockneter Giftzwerg von Lehrer, der uns auch in Latein…

  6. Welehamm sagt:

    Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Teil der deutschen Geschichte befasst und komme zu einer anderen Einschätzung. Zu verdanken haben wir die Völkermord-These im wesentlichen dem Horst Drechsler, der – so schlicht sei es gesagt – nie in Namibia war, als er seine Analyse schrieb. Ich war oft am Waterberg und glaube Namibia gut zu kennen. Ich habe auch so ziemlich alles gelesen, was an zeitgenössischer Literatur damals geschrieben wurde.
    Leider ist es „schick“, die Völkermordthese zu vertreten, da macht man politisch heute alles richtig, aber historisch ist das – gelinde gesagt – wenig belegbar. Etwas drastischer ausgedrückt: unsinnig, d.h. es fehlt der Sinn und forensisch ist diese Untat, so wie angelastet, unmöglich.
    Das Buch von Zimmerer und Zeller u.a. „Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg 1904 – 1908 in Namibia und seine Folgen“ mit mehreren Aufsätzen schreibt wenigsten schon im Vorwort, was man zu erwarten hat: „Wir reklamieren dabei weder Neutralität noch Unparteilichkeit, sondern das genaue Gegenteil“. Das ist offen und ehrlich. Leider wird Geschichte mittlerweile zur (parteilichen) Belletristik und hat mit Objektivität und Recherche nicht mehr viel am Hut. Wenn gute Menschen meinen, indigenen Völker rückwirkend vorm Kolonialismus schützen zu müssen, dann ist dies nicht mein Geschichtsverständnis. Ich bedauere, dass ich so „spielverderberisch“ schreibe.

  7. posteo sagt:

    wer sich ein genaueres Bild von der Übergabe der Gebeine in der Berliner Charite machen möchte:
    http://www.sueddeutsche.de/a5g381/1879641/Die-Last-der-weissen-Kartons.html

    Übrigens, bis in die 60er Jahre stammten alle Skelette oder Skelett-Teile, die als anatomisches Anschauungsmaterial verwendet wurden, von einem echten Menschen und sind teilweise bis heute in Gebrauch. Plastiknachbildungen kamen erst später auf. Also gut möglich, dass das Skelett aus dem eigenen Biologie-Unterricht auch noch zu einem echten Menschen gehört hat.

  8. Otto Alexander sagt:

    Die Rückgabe menschlicher Gebeine, die während der Kolonialzeit geraubt und zu wissenschaftlichen Zwecken nach Deutschland gebracht worden sind, ist ein Gebot der Menschlichkeit. Nicht hilfreich sind dabei einseitige und verzerrende Darstellungen wie diese hier von Claus Melter. Ich möchte keine Antworten vorgeben, aber doch ein paar rhetorische Fragen stellen, die vielleicht zum Weiterdenken anregen:

    – Warum hätte die Charité genau die NGO-AktivistInnen, die bei der ersten Übergabe namibischer Gebeine 2011 durch ihr für eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des deutschen Kolonialismus unangemessenes Verhalten (Plakate, Buh-Rufe) für einen Eklat gesorgt haben, zu dieser weiteren Übergabe am 5.3. einladen sollen?

    – Staatsministerin Pieper hat 2011 sicher einen schweren Fehler begangen, als sie die Veranstaltung vorzeitig verließ. Aber untertreiben Sie bei Ihrer Darstellung der damaligen Ereignisse nicht gewaltig, wenn Sie die tumultartigen Szenen, die damals nicht von der namibischen Delegation, sondern von deutschen NGO-AktivistInnen ausgingen, verschweigen? Schauen Sie sich nur mal dieses kurze Video an: http://www.youtube.com/watch?v=jhM8lOZm8kc

    – Ist Ihnen entgangen, dass bei der Veranstaltung am 5.3. neben dem namibischen Kulturminister auch ein Vertreter des Rates der traditionellen Führer in Namibia sprach, diese also durchaus vertreten waren (wenn auch nicht gerade zahlreich) und dass im Publikum immerhin einige weitere Namibier saßen, die nicht zur Delegation gehörten und deshalb vom Kulturminister sogar namentlich vorgestellt wurden?

    – Verrutschen bei Ihnen nicht die moralischen Maßstäbe, wenn Sie Behauptungen kolportieren, denen zufolge Bundespräsident Gauck und Außenminister Steinmeier „neokoloniale Großmachtfantasien“ verfolgen?

    – Ist es angemessen, über 100 Jahre nach dem furchtbaren Geschehen in Deutsch-Südwestafrika eine deutsche Politikerin als „Repräsentantin der Täter“ bezeichnen?

    – Warum interessieren Sie und die meisten Medien, abgesehen von FAZ und SZ, sich eigentlich so wenig für die Frage, was da am 5.3. eigentlich übergeben worden ist, obwohl die Charité die Liste sogar ins Internet gestellt hat: http://anatomie.charite.de/geschichte/human_remains_projekt/restitution_of_namibian_remains_2014/ ?

    – Hat überhaupt jemand mitbekommen, dass es nicht nur um Herero und Nama, sondern auch um Damara, Ovambo und San ging, dass es koloniale Gewaltexzesse und dubiose Knochen-Beschaffungen auch außerhalb des Krieges von 1904-1908 gegeben hat?

    – Warum sind Sie und viele andere nicht in der Lage zwischen geschichts- und rechtswissenschaftlichen Zugängen zur Genozid-Problematik zu unterscheiden? Können oder wollen Sie nicht verstehen, dass Konventionen der Vereinten Nationen genauso wenig rückwirkend angewendet werden können wie x-beliebige innerstaatliche Gesetze?

    – Ist Ihre Darstellung der Täter-Opfer-Umkehr („Gewaltbefürworter und Gewalttäter stellen sich als Opfer dar“) im vorliegenden Fall wirklich sinnvoll? Gibt es in der aktuellen deutschen Politik denn irgendjemanden, der oder die koloniale Gewaltexzesse noch rückblickend befürwortet oder gar selbst an ihnen beteiligt war?

    – Verpassen wir nicht vielleicht viele wichtige Zwischentöne, Zeichen der Annäherung etc., wenn wir bei offiziellen Reden zu Namibia immer nur auf die Stichworte „Völkermord“, „Entschuldigung“, „Entschädigung“ lauern und uns sofort abwenden, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden?

    – Ist Ihnen eigentlich bekannt, dass in Namibia schon seit vielen Jahren eine Landreform durchgeführt, d.h. Land mit staatlicher Unterstützung umverteilt wird, und dass dies im Rahmen der deutsch-namibischen Entwicklungszusammenarbeit finanziell unterstützt und gefördert wird?

    Ich hätte noch mehr solcher Fragen auf Lager, aber diese^^ sollen vorerst genügen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Dinge nicht so simpel sind, wie Sie sie darstellen.

  9. mediterrane sagt:

    Deutsche Historiker bezeichnen den angeblichen „Völkermord“ an den Armeniern als den „ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts“. Damit versuchen sie den Völkermord an den Herero und Nama zu vertuschen.

  10. Kunta Kinte sagt:

    Die zentrale Botschaft des Artikels ist doch, dass Deutschland auch nach 100 Jahren weiterhin den Genozid an den Herero und den Nama als eben das was es ist, ein Genozid, leugnet.


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