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Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

Deutsche Presse

30.07.2012 – Roma, PKK, Türkei, Kurden, Ausländerfeindlichkeit, Friedrich, Islam

Ausländerfeindliches Motiv in Bremen; Abschiebung aus dem Feriencamp; Einige juristische Überlegungen zum Kindeswohl; Ärger um den Schleier; Türkei droht mit Vorgehen gegen kurdische Rebellen in Syrien; SPD und Gewerkschaften kritisieren den Führungswechsel bei der Bundespolizei; Syrische Flüchtlinge suchen Schutz in der Türkei

VONÜmit Küçük

DATUM30. Juli 2012

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RESSORTDeutsche Presse

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Die Themen des Tages sind:

Drei Männer und eine Frau sollen in Bremen Feuer gelegt und ausländerfeindliche Parolen gerufen haben. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Brandanschlags.

Hamburger Behörde will spätabends Roma-Familie abschieben. Mutter wurde angeblich durch Wegnahme des Babys genötigt, den Aufenthaltsort der vier älteren Geschwister preiszugeben.

Sind Ohrlöcher, Tattoos, und kosmetische Operationen Körperverletzung? Verstoßen Fruchtwasseruntersuchungen und Kaiserschnitte gegen Kinderrechte? Liegt es im Wohl des Kindes, überhaupt geboren zu werden? Fragen, die das Beschneidungsurteil nach sich zieht.

SPD und Gewerkschaften kritisieren den Führungswechsel bei der Bundespolizei. Bundesinnenminister Friedrich zeige abermals seine „Hilflosigkeit bei der inneren Sicherheit“.

Der Judoka Wojdan Shaherkani droht vor ihrem ersten Auftritt als erste saudi-arabische Sportlerin bei Olympia Ärger. Der Präsident des Internationalen Judo-Verbandes, Marius Vizer erklärte, die Schwergewichtlerin werde ohne die islamische Kopfbedeckung Hidschab antreten.

100 Jahre Islamgesetz: Drei jugendliche Muslime sprechen über Weinfeste mit Kopftuch und Dirndl, den Zwang, sich ständig rechtfertigen zu müssen, und das Meiden von Diskotheken.

Assads Armee hat sich offenbar aus dem Norden des Landes kampflos zurückgezogen. Dort verwaltet sich die Minderheit der Kurden nun selbst und strebt nach Autonomie. Das ruft die Türkei auf den Plan.

Die Türkei ist zum Schutz ihrer nationalen Sicherheit bereit, gegen kurdische Rebellen im benachbarten Syrien vorzugehen. Außenminister Ahmet Davotuglu sagte am Sonntag im türkischen Fernsehen, Ankara werde die „Bildung terroristischer Strukturen an unserer Grenze“ nicht zulassen.

Die Kurden sind ein Volk von rund 25 Millionen Menschen ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet ist mit rund 500 000 Quadratkilometern etwa so groß wie Frankreich.

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Nachtrag vom 29.07.2012

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