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Migration und Integration in Deutschland

Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Rechtsextremismus

211 antisemitische Straftaten im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2011 wurden insgesamt 211 antisemitische Straftaten verübt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor.

Wie die Bundesregierung weiter mitteilt, entfielen 202 aller antisemitischen Straftaten der politisch motivierten Kriminalität (PMK) Rechts, zwei der PMK-Links und drei der PMK-Ausländer. Vier weitere wurden der PMK-Sonstige zugeordnet. Die Zahl der verletzten Personen wird auf sechs beziffert.

Insgesamt wurden 119 Tatverdächtige ermittelt, von denen 113 dem rechtsextremen Spektrum angehören. Laut Angaben der Bundesregierung wurde gegen keine einzige Person vorläufige Festnahme oder Haftbefehl ausgesprochen.

Die Bundesregierung macht darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um vorläufige Zahlen handelt, „die aufgrund von Nachmeldungen und Korrekturen noch (teilweise erheblich) verändern werden“. (hs)

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3 Kommentare
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  1. MoBo sagt:

    Ich bin gespannt auf die Erklärungsmuster der Islamophoben warum nun doch mehr rechtsextremer Antisemitismus als „Ausländerantisemitismus“ existiert…

    Wahrscheinlich weil das Bundesamt für Verfassungsschutz auf dem „grünen Auge“ blind ist? 😉

  2. David sagt:

    @ David bzw. Hannes: Wir müssen Sie bitten, sich für eine Nick zu entscheiden. Es entspricht nicht der Netiquette, unter mehreren Nutzernamen aufzutreten. Die Moderation.

    Ich als Jude in Deutschland muss mit bedauern feststellen, dass ich mich in der Öffentlichkeit nicht mehr traue als solcher auszugeben. In Berlin ist dass, außer zum Beispiel in Zehlendorf, unmöglich. Schon mit einem Davidsternkette um den Hals U Bahn, Bus oder S Bahn in Neukölln oder Wedding zu fahren…da gibt man sich ja selbst zum Abschuss frei. Der Antisemitismus seitens der Moslems, vor allem der jungen Moslems, ist enorm. Und das bleibt nicht bei Beleidigungen sondern ufert auch schnell zu Handgreiflichkeiten aus.

  3. Leo Brux sagt:

    David und Hannes (bei „Abweisung an der Diskotür“) sind also die gleiche Person.
    Interessant.
    Wozu das Spiel?

    Das mit dem Antisemitismus von Muslimen ist – möglicherweise – doch eher eine wütende Reaktion von Muslimen auf die POLITIK Israels und der Israelis in Palästina. Es hat also nicht viel mit Religion und Ethnie zu tun, sondern mit dem verständlichen Ärger über das, was seit Jahrzehnten in Palästina abläuft. Insofern daraus eine Pauschalisierung folgt, wird das dann tatsächlich zum Antisemitismus; also, wenn ein Muslim zum Beispiel sagen würde, DIE Juden als Volk oder Religion sind so. Ich nehme aber wahr, dass Muslime in der Regel zwischen einem Daniel Barenboim und einem Benjamin Netanjahu zu unterscheiden wissen.



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