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Deutsche Presse

09.07.2011 – Migranten, Antisemitismus, Rassismus, Kosovo, Minarettverbot, Türkei

Studie: Anteil der Migranten unter den Stadtverordneten in Frankfurt am höchsten; Migrationspolitik Multikulti ist tot und lebt; Ausländerfeindlich motivierter Mord; Politik für mehr Polizisten mit Migrationshintergrund; Beschwerden gegen Minarett-Bauverbot unzulässig; Israel verhindert Einreise hunderter Ausländer; Türkei will unter die Top-Ten der Weltwirtschaft

VONÜmit Küçük

DATUM9. Juli 2011

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Die Themen des Tages sind:

16,1 Prozent der Stadtverordneten im Römer haben einen Migrationshintergrund. Damit liegt Frankfurt einer aktuellen Studie zufolge unter den deutschen Großstädten auf dem Spitzenplatz.

Für Kinder, deren Eltern sich illegal in Deutschland aufhalten, wird es künftig einfacher, eine Schule zu besuchen.

Das Ganze hat leider einen Vertrauensverlust bei den Deutschen mit Migrationshintergrund verursacht“, sagt Oliver Mohr, Pressesprecher der integrationsbeauftragten Staatsministerin Maria Böhmer.

Nicht alle türkischen Migranten sind Muslime. Cigdem Toprak ist Alevitin und hält es für einen Fehler, mehr Gebetsräume einzurichten und Islamunterricht einzuführen.

Erstmals will der islamistische Popstar Pierre Vogel öffentlich in Hamburg sprechen. Der Protest dagegen eint oberflächlich auch politische Gegner.

Das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin untersucht seit bald 30 Jahren das antijüdische Vorurteil. Vor kurzem ist sein langjähriger Leiter Wolfgang Benz in den Ruhestand gegangen.

Für den Tod eines jungen Irakers in Leipzig sind zwei Neonazis am Freitag zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Der 33-jährige Haupttäter erhielt vor dem Landgericht 13 Jahre Haft wegen Mordes.

Die Polizei gibt Azubis mit Migrationshintergrund eine Chance: Ein Lehrgang soll sie für die Ausbildung fit machen.

Deutschland hat Südsudan als unabhängigen Staat anerkannt. Das teilte Bundespräsident Wulff dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir mit.

Serbiens Außenminister über alte Seilschaften, die Beziehung zum Kosovo und den UN-Sicherheitsrat.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte weist Klagen gegen das Schweizer Minarettverbot zurück. Begründung: Die Kläger selbst seien gar nicht betroffen.

Hunderte internationale Aktivisten wollten gegen die israelische Besatzung demonstrieren – und fanden sich flugs auf schwarzen Listen nicht erwünschter Personen.

Dieses Vertrauen wird Recep Tayyip Erdogan leicht gewinnen. Wenn sich der türkische Premier samt seinem Kabinett in der kommenden Woche der Abstimmung im Parlament in Ankara stellt, ist ihm die Mehrheit der Stimmen sicher.

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Ein Kommentar
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  1. Jens Wal sagt:

    Semiten = 95% Muslime + 3%Christen + 2%Juden
    -> soviel zum Thema „Antisemitismus“!!!



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