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Migration und Integration in Deutschland

Durch die Möglichkeit der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in solchen [einfachen, manuellen] Positionen hat sich die Chance der deutschen Arbeiter, sich beruflich weiterzuentwickeln und in der Betriebshierarchie aufzusteigen zweifellos verbessert.

Bundesanstalt für Arbeit, Repräsentativuntersuchung ’72 über die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer…, 1973

Lamyas Welt

Der Deutsche ist tot. Lang lebe der Deutsche.

Das Thema Integration wird überbewertet, sagen die einen. Integration ist das Zukunftsthema, meinen die anderen. Seit zehn Jahren wird nun verstärkt eine Debatte geführt, die weitgehend ergebnisfrei verläuft und bespickt mit Ablenkungsmanövern ist.

VONLamya Kaddor

 Der Deutsche ist tot. Lang lebe der Deutsche.
Geb. 1978 im westfälischen Ahlen als Tochter syrischer Einwanderer. Sie unterrichtet das Schulfach „Islamkunde in deutscher Sprache“, bildete an der Universität Münster deutschsprachige Islamlehrer aus und berät die Politik zur Integration von Muslimen, gehört zu den Sprecherinnen des „Forum am Freitag“ des ZDF und ist Vorsitzende des 2010 gegründeten Liberal-Islamischen Bundes e.V. In ihrer MiGAZIN-Kolumne schreibt sie über ihre Welt - „Lamyas Welt“. Bei C.H.Beck erschien von ihr zuletzt „Muslimisch – weiblich – deutsch! Mein Weg zu einem zeitgemäßem Islam“ (2010).

DATUM1. Juni 2011

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RESSORTAktuell, Meinung

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Das wurde jüngst aus berufenem Munde wieder deutlich. Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Bundesbeirats für Integration erklärte Staatsministerin Maria Böhmer: „Der Beirat ist eine ausgezeichnete Plattform für Diskussionen über Grundsatzfragen von Zuwanderung und Integration und für eine Identitätsdebatte. Eine zentrale Frage lautet: Wie lange ist man ein Migrant? Mittlerweile lebt die dritte und vierte Generation von Migranten in unserem Land. Dies sind junge Menschen, die hier geboren sind und nun in Deutschland aufwachsen und zur Schule gehen. Sie müssen die Chance bekommen, bei uns anzukommen. Dazu müssen sie ihr jeweiliges Herkunftsland loslassen.“

Das erinnert mich an einen Radiobericht vor einiger Zeit. Darin berichtete ein Mann, Mitte 40, Vater dreier Kinder, von seinem Leben in einem kleinen, typisch deutschen Dorf nahe Bonn. Er erzählte, dass sich das Gesicht seiner Heimat in den letzten Jahren stark verändert habe. Zahlreiche Familien seien von auswärts hinzugezogen, neue Wohngebiete mit modernen Reihenhäusern und hübschen Gärten seien entstanden. Der Mann fing an, sich zu beklagen: Einige dieser fremden Menschen hätten begonnen, seine Töchter etwa in der Schule oder auf dem Weg dorthin anzufeinden. Die Erwachsenen äußerten sich abfällig über sie, von den Kindern dieser Neuankömmlinge würden sie geradewegs beschimpft. Immer wieder hieße es, er und seine Familie sollten doch dahin zurückgehen, wo sie hergekommen seien. Das hier sei schließlich ihre Heimat. Über solche Äußerungen konnte sich der Mann nur wundern: „Wir leben seit 400 Jahre in diesem Dorf. Seit 400 Jahren!“ Das Problem seiner Familie: Sie ist etwas dunkler im Teint, denn ihre Vorfahren kamen einst aus dem Osten – als Sinti und Roma.

Frau Böhmer, wann ist man in Deutschland angekommen? Reichen 400 Jahre aus? Offensichtlich nicht. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Statt öffentlich darüber nachzudenken, wie lange ein Migrant nun ein Migrant ist, und statt Forderungen zu stellen, dass man sein jeweiliges Herkunftsland loslassen müsse, muss es der Politik endlich darum gehen, der deutschen Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Dieses ist nicht mehr die homogene Gesellschaft der 50er Jahre – weitgehend ohne Asylanten, ohne Ausländer, ohne Menschen mit dunklerer Hautfarbe und schwarzen Haaren. Und zu dieser Gesellschaft werden wir auch nie wieder zurückkehren. Gesellschaften machen von jeher durch Zuzug und Abwanderung einen Wandel durch. Das ist ganz natürlich. Solche Veränderungen lassen sich nicht aufhalten. Das muss die Botschaft sein. Doch sie wird von der Politik tabuisiert. Solange diese Botschaft aber nicht in den Köpfen der Menschen in Deutschland ankommt, wird Integration niemals gelingen. Und wer diese Veränderung der deutschen Gesellschaft nicht wahrhaben will, soll klar und unmissverständlich sagen, wie er sie aufhalten will, oder für immer schweigen.

Ich selbst kann an dieser Stelle leider noch nicht schweigen, denn die Anerkennung der gesellschaftlichen Realität führt automatisch zu der Frage: Was heißt eigentlich Deutsch-Sein? Viele weichen dem Thema hilflos und überfordert aus, fordern aber im Gegenzug ganz selbstbewusst das Bekenntnis zur „deutschen Leitkultur“. Also: Weißwurst essen? Vorm Zubettgehen Goethe und Schiller lesen? Sekt schlürfen und Bowle trinken? Mit beharrtem Bierbauch, über den sich zur Hälfte ein eibeflecktes Unterhemd spannt, samstags das Auto waschen? Sonntags durch Museen streifen? Einen Gesprächskreis gründen? Gartenzwerge aufstellen? Seine Kinder taufen lassen? Ihnen deutsche Namen geben? Sich die Haut bleichen? Eine Antwort auf die Frage gibt es nicht.

Wir können also nicht benennen, was „deutsche Leitkultur“ ist, aber wir sträuben uns „bis zur letzten Patrone“ gegen Zuwanderung „aus fremden Kulturkreisen“ (der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer), wir erklären Multikulti für „gescheitert, absolut gescheitert!“ (die Bundeskanzlerin Angela Merkel) und wir halten Arabern und Türken eine verminderte Intelligenz und Integrationsbereitschaft vor (der SPD-Politiker Thilo Sarrazin). Wir fordern und fordern und fordern. Wenn beim Stichwort Integration allerdings permanent von Forderungen gesprochen wird, dann dürfen auch alle am Wunschtisch Platz nehmen. In einer Demokratie macht man das so. Trotzdem wundern sich manche oder echauffieren sich gar darüber, dass angeblich die „Migranten“ dauernd Forderungen stellten.

Wir brauchen gemeinsame Werte, mit denen wir uns alle identifizieren können. Darüber müssen wir in der Öffentlichkeit diskutieren – und zwar ohne Tabus. Eine vernünftige und nachvollziehbare Forderung wäre beispielsweise: Alle Bürger dieses Landes sollten sich zum Grundgesetz bekennen und Deutsch sprechen können. Leider reicht dies vielen Zeitgenossen nicht aus, wie man sieht. Schade, dass unsere Verfassung denjenigen so wenig wert ist.

Im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist es jedenfalls nicht mehr damit getan, seit Generationen hier geboren zu sein, um als Teil der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Ich weiß auch nicht, was die „deutsche Leitkultur“ ist. Ich weiß lediglich, man kann auch deutsch sein, wenn man schwarze Haare hat und sogar wenn man Muslimin ist. Dass der Islam samt seinen Anhängern zur Realität dieses Landes gehört, bestreiten heute nur noch Menschen, die sich ihrerseits nicht in unsere Gesellschaft integriert haben.

Der Deutsche ist tot. Lang lebe der Deutsche.

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65 Kommentare
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  1. Leo Brux sagt:

    Leute,
    verratet mir doch mal, worin diese mystische Qualität des Deutschtums besteht, die man nicht mittels Pass und Deutschkurs erwerben kann!

    Im Grundgesetz steht sie nicht, in unseren Gesetzen auch nicht, und ich hab bisher noch nie jemand gehört oder gelesen, der mir diese Qualität des Deutschtums (über Staatsangehörigkeit und Sprache hinaus) ordentlich hätte erklären können.

    Darum nehme ich an, es gibt deutsche Staatsbürgerschaft und deutsche Kultur – aber kein DeutschTUM.

    Ich jedenfalls bin Deutscher, 1950 hier von deutschen Eltern geboren, die wiederum ausschließlich deutsche Eltern und Großeltern gehabt haben, und ich schwimme in der deutschen Kultur wie der Fisch im Wasser — aber sowas wie DeutschTUM kann ich in mir nicht entdecken.

  2. MoBo sagt:

    @ Roma: „Ihr werdet niemals deutsch sein.“

    Selten so etwas rassistisches gelesen. Einfach nur widerlich.

    „Deutsch zu sein ist eine Bürde und etwas Gegebenes. Etwas, was tief in uns ist.“

    Woher soll das den jetzt abgeleitet sein? Sind die Sorben auch niemals Deutsch? Was ist mit „gemischten Ehen“, so wie bei meinen Eltern? (naja, nach Auffassung der Reaktion – im wahrsten Sinne des Wortes, viele Kommentatoren wollen ja ethnische Bereinigungen Deutschlands. so wie in Jugoslawien etwa??? – kann ich mich ja nur für ein Land entscheiden und wenn ich ihnen nicht Deutsch genug bin, dann muss ich weg. bitte was???)

    Ich bin entsetzt über den Rassismus der in sehr vielen Komemntaren hier mitschwingt, Sabberlatz, Roma, Kehrheim Kröger.

  3. André sagt:

    „Gesteuerte Rückführung eingewanderter Ausländer wäre besser als fadenscheinige Integrationsbemühungen.“

    Spätestens an dieser Stelle sollte man die „Diskussion“ beenden. Wer zu lange im Dreck wühlt, ist am Ende besudelt. Und das sollten wir alle vermeiden.

  4. Leo Brux sagt:

    MoBo,
    es ist schon unappetitlich, was uns Leute wie Kröger, Roma, Sabberlatz da vorsetzen. Die sollen ihr Deutschtum mal als Forderung ins Programm der Partei ihrer Wahl aufnehmen lassen …

    Ist das nun der alte, traditionelle Deutschtumswahn und Rassismus, die alte Vorstellung von der deutschen Volksgemeinschaft – oder ist das eine Neuauflage oder sogar eine neue Version davon?

    Diese Typen müssen unsäglich darunter leiden, dass heute schon fast 20 Prozent der Bevölkerung Einwanderer sind oder von Einwanderern abstammen. Aber auch ein großer Teil der deutschen Jugend ist ja wohl ganz „undeutsch“ geworden – in den Augen des Volksgenossen. Alles total amerikanisiert, verniggert, verjudet, vertürkt, verostet, verrockt, verpopt, verrappt …

    Ich steh in München unten in der Stachus-Passage, unserem mondän renovierten U-Bahn-Zwischengeschoß, genieße einen Becher Kartoffelpürree mit Käse und Gurken, und während ich so dastehe und löffle, schau ich mir die Leute an, die durch die Passage strömen: Über die Hälfte irgendwie „undeutsch“ – Einwanderer aus aller Herren Länder, in allen Farben und Stilen, dazu auch Touristen … Wenn ich mir nun vorstelle, ein Mensch aus dem Jahr 1930 macht eine Zeitreise und sieht, was ich grade sehe: Er wird nicht glauben, dass er in München, in Deutschland gelandet ist. Die Menschen schauen so total anders aus – nur als Minderheit findet sich noch ein so „normalbayerisches“ Gesicht wie das meine …

    Da packt mich Mitgleid mit den heruntergekommenen Volksgenossen … Nur im Internet – ausgerechent im Internet! – können sie noch einmal nostalgisch dem Deutschtum frönen. Natürlich nur virtuell, und mit Worten. Substanz darin gibt es nicht. Darum kriegen wir auch keine Antwort auf unsere Frage, worin denn das DeutschTUM bestehen soll.

  5. Duddler sagt:

    @André

    Wieso? Wer sich hier nicht intergrieren und langfristig assimilieren will, sollte besser heute als morgen gehen, denn hier wird er eh nicht glücklich.

  6. Weltbürger sagt:

    Das Problem liegt nicht am fähigen Einwanderer sondern am unfähigen (angeblichen) Einheimischen der sich nicht der neuen Zeit anpassen will.

    Das Problem liegt am Blutzugehörigkeitsgefühl. Dieses Gefühl muss beseitigt werden.

    Heute bezeichnet sich jeder als Deutscher der so aussieht und derjenige versucht mit Rassistischen bemerkungen Menschen die nicht wie der Musterdeutsche aussieht zu diskrimienieren.

    Also jeder kann dagegen ankämpfen, indem bei seinen Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen, jegliche arrogante, egoistische und Rassistische aussagen und benehmen im keim erstickt.

    Euer Weltbürger

  7. Andreas sagt:

    @locuta, wenn man so liest, was Du schreibt, solltest Du vielleicht aufpassen, dass man dich nicht irgendwann ins Gefängnis auschafft. Bevor sich die „homogene Gesellschaft“ wieder herstellen lässt, wie Du schreibst, arbeitest Du längst als echter deutscher Spagelstecher auf dem Feld eines echten Polen, denn während Du noch Deinen Nazi-Träumen nachhängst, hat sich die Welt längst weiter gedreht – nur dich hat sie vergessen. Aber keine Sorge, ich würde Dir immer ’ne Münze zu werfen, wenn Du nach getaner Arbeit auf der Straße Platz nimmst und ein klammes Stück Pappe zu Dir ziehst, um Dich etwas vor der Kälte zu schützen….

  8. Oki sagt:

    Leo Brux

    Na da hab ich Sie doch perfekt eingeschätzt letztens, wie sie mit Ihrem letzten Kommentar hier nochmal unter Beweis stellen. Ganz auf der Linie ihrer grünen Parteigenossen.

    „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne gesungen und werde es auch als Minister nicht tun.“ Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen, am 02.01.2005 in der FAS

    „Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!“
    Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen

    „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“ Rezension zu Joschka Fischers Buch „Risiko Deutschland“ von Mariam Lau.

    „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.“ Vorstandsbeschluss der Bündnis 90/Die Grünen in München.

    „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“. Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen

  9. Leo Brux sagt:

    Oki,
    bei Zitaten lohnt es sich, sie im Zusammenhang zu sehen … Dann werden die meisten von denen, die Sie hier zitieren, anders klingen. Das von Cem Özdemir haben Sie ohnehin erfunden.

    Der Deutschlandfeind sind Sie. Sie sind es, der nicht mit dem Deutschland zurecht kommt, in dem wir heute leben und in Zukunft leben werden.

    Wären Sie patriotisch, würden Sie sich freuen über das ius soli und die Vielfalt, die wir heute in Deutschland GENIESSEN. Sie würden sich aktiv beteiligen an der Integration der Einwanderer.

    Deutschlands Zukunft liegt in der Offenheit. Und darin, dass uns auch unsere europäischen und sonstigen Nachbarn als ein offenes, vielfältiges, menschenfreundliches Land erkennen.

    Wie kommt es, Oki, dass es für Sie in Deutschland keine Bundestagspartei gibt, die Sie wählen könnten? Es gibt bestimmt Millionen, die wollen, dass Deutschland sich abschottet und einigelt – aber wenn dann gewählt wird, wählen die Leute doch lieber Politiker, die Deutschland nicht wieder zum Angstgegner der ganzen Welt machen.

  10. Michael G. sagt:

    Wer redet von Homogenisierung? Ich habe polnische Wurzeln und meine Töchter marokkanische. Keiner hat mich dewegen diskriminiert. OK, bis auf meine Nachbarn und ein paar Leuten, die allesamt nicht so lang hier in Deutschland leben. Als ich mich als Deutscher und Christ geoutet habe (ich wurde durch Fragen dazu „genötigt“), und nicht als Muslim und Ausländer, da wurde meine Familie plötzlich uninteressant. Ich habe etwas gegen Leute, die ihre Probleme und ihre faschistisches Gedankengut von ihrer Heimat mit nach Deutschland nehmen und sie hier weiter praktizieren. Integrieren heißt also für mich, sich für diese Art von Gesellschaft zu öffnen und jeden Menschen zuerst als Menschen anzusehen und nicht zu klassifizieren: mich also zuerst nicht als Christ oder Deutschen wahrzunehmen. Man schaue sich die Foren in so manchen heimat- oder religionszelebrierenden Webseiten an: ich fühle mich mehr und mehr als deutscher Untermensch!


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