MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Anzeige

[Die Verhinderung der Sesshaftmachung] würde den Vorteil haben, dass das Interesse an einer Familienzusammenführung zurückgeht und damit uns erheblich geringere Infrastrukturkosten entstehen würden.

Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Deutsche Presse

08.12.2010 – Integrationsgesetz, Islam, Bildung, Pisa, Wikileaks, Türkei

Die Themen des Tages sind: Zustimmung für Integrationsgesetz; De Maizière gegen Sonderbehandlung des Islam;Zöllner: Ergebnisse kein Grund zum Zurücklehnen; Böhmer fordert Länder zur Bildungsoffensive auf; Deutschland holt bei Pisa auf; Wikileaks-Gründer Assange stellt sich der Polizei; Erdogan: Keine Basis für bessere Beziehungen zu Israel

VONÜmit Küçük

DATUM8. Dezember 2010

KOMMENTARE3

RESSORTDeutsche Presse

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Vertreter von Migrantenorganisationen haben das neue Berliner Integrationsgesetz als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet. +++ Bei der Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft in Deutschland darf der Staat aus Sicht von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) keine Abstriche machen. +++ Bildungserfolg und die Chance auf den sozialen Aufstieg dürften in Deutschland nicht weiter von der Herkunft abhängig sein. +++ Deutschland ist beim Pisa-Test aus Sicht von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) noch nicht am Ziel – trotz deutlich besserer Ergebnisse. +++ Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, ist in Großbritannien festgenommen. +++ Ankara besteht nach wie vor auf Forderung nach Entschuldigung für Militäroperation gegen Gaza-Hilfsflotte.

Integration und Migration

Böhmer fordert Länder zur Bildungsoffensive auf

Deutschland

Pisa-Studie

Ausland

Wikileaks-Gründer Assange stellt sich der Polizei

Korea-Konflikt

Türkei

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

3 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Vanessa sagt:

    Hallo,

    Wurde Dogan Akhanli schon zu Prozessbeginn von der deutschen Presse vergessen? Heute beginnt sein Prozess in Istanbul, ein Schriftsteller türkischer Herkunft und mit deutschem Pass (die türkische Staatsbürgerschaft wurde ihm aberkannt), der wegen fadenscheiniger Vorwürfe im Gefängniss sitzt. Ein Racheakt der türkischen Jsutiz an einem unbequemen Schriftsteller, der sich auch in Deutschland gegen politische Gewalt engagiert. Die detuschen REgierung und die das Auswärtige Amt halten sich bedeckt, es bleibt nur zu hoffen, dass die deutsch Presse ihn nicht fallen lässt. Schließlich ist er ja „nur “ ein Schriftsteller und kein Wirtschaftsvertreter…

  2. […] den Beitrag weiterlesen: 08.12.2010 – Integrationsgesetz, Islam, Bildung, Pisa, Wikileaks … Tags:maizi, bildungsoffensive, bildung, holt-bei, islam, integrationsgesetz, grund, nder-zur, […]

  3. Maria sagt:

    Vanessa, Dogan Akhanli wurde nicht vergessen.
    DIE WELT, WELTonline und Focus online berichten über seine Freilassung.
    Dass er von der deutschen Presse nicht vergessen wird, dafür sorgt sein Schriftstellerkollege Günter Wallraff, der auch als Prozessbeobachter in Istanbul war.
    LG
    Maria



Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...