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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Video-Podcast der Bundeskanzlerin #35/10 vom 30.10.2010

Islam Studie

Islamophobie 2010 – Deutschland ist Europameister

Die Bevölkerung in Deutschland ist viel intoleranter gegenüber dem Islam als ihre westeuropäischen Nachbarn. Das ist das zentrale Ergebnis einer der bislang größten repräsentativen Umfragen zur religiösen Vielfalt in Europa.

Die Bevölkerung in Deutschland ist viel intoleranter gegenüber dem Islam und anderen nicht-christlichen Religionen als ihre westeuropäischen Nachbarn. Das ist das zentrale Ergebnis einer der bislang größten repräsentativen Umfragen zur religiösen Vielfalt in Europa. Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster führte sie kurz vor der Sarrazin-Debatte mit TNS Emnid in fünf Ländern durch.

Danach sprechen sich Menschen in Deutschland deutlich öfter als Franzosen, Dänen, Niederländer oder Portugiesen gegen neue Moscheen und Minarette aus, wie der Leiter der Studie, Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack, gestern in Berlin sagte. „Sie sind auch weniger bereit, anderen Religionen gleiche Rechte zuzugestehen. Von Hindus, Buddhisten und Juden haben sie ein schlechteres Bild als die übrigen Europäer.“

Ist der Islam frauenfeindlich, fanatisch und gewaltbereit?
Das Bild, das sich die Befragten vom Islam machen, ist in allen fünf Ländern gleich negativ. So denken etwa 80 % der Bevölkerung aller Nationen beim Stichwort Islam an die Benachteiligung der Frau. Etwa 70 % assoziieren Fanatismus mit dem Islam, etwa 60 % Gewaltbereitschaft, etwas mehr als die Hälfte Engstirnigkeit. Nur in Frankreich fällt die Kritik deutlich gemäßigter aus.

„Die Unterschiede zwischen Deutschland und den anderen Ländern sind geradezu dramatisch, wenn es um die persönliche Haltung gegenüber Muslimen geht“, sagte der Soziologe. Während Niederländer, Franzosen und Dänen mehrheitlich positiv über Muslime denken (zu 62 %, 56 % und 55 %), gilt das in Deutschland nur für eine Minderheit von 34 % (West) und 26 % (Ost). Der wichtigste Grund dafür ist die Häufigkeit der Kontakte, wie das Forscherteam herausfand: „Je öfter man Muslime trifft, desto eher sieht man sie generell positiv“, erläuterte Pollack. So geben im Westen etwa 40 % an, zumindest einige Kontakte zu Muslimen zu haben, im Osten nur 16 %. In Frankreich, dem Land mit dem positivsten Islambild, sind die Kontakte mit 66 % am häufigsten. „Wenn es in Deutschland nun zu einem Terroranschlag käme, wie derzeit befürchtet wird, wäre das auch mit Blick auf die Muslime dramatisch. Die Mehrheit der Bevölkerung sähe sich in ihrer negativen Haltung bestätigt“, so Pollack.

Ist der Islam friedlich und tolerant?
Stellt man den Befragten positive Eigenschaften zur Wahl, tritt eine deutliche Differenz zwischen Deutschland und den anderen Ländern zutage. Toleranz wollen dem Islam weniger als 5 % der Deutschen zuschreiben, in Dänemark, Frankreich und den Niederlanden aber mehr als 20 %. Friedfertigkeit und Achtung der Menschenrechte schreiben nur 5 % bis 8 % der Deutschen dem Islam zu. In den anderen Ländern ist die Einschätzung ebenfalls negativ, die Zustimmung liegt aber insgesamt bei bis zu 30 %.

„Die Ängste der Deutschen sind groß“
Nur 49 % der Befragten in Westdeutschland und 53 % in Ostdeutschland sind laut der Umfrage der Auffassung, alle religiösen Gruppen sollten gleiche Rechte haben – im Unterschied zu 72 % in Dänemark, 82 % in den Niederlanden, 86 % in Frankreich und 89 % in Portugal. 42 % der Westdeutschen und 55 % der Ostdeutschen erklären, die Ausübung des islamischen Glaubens müsse stark eingeschränkt werden. Und weniger als 30 % im Westen Deutschlands befürworten den Bau von Moscheen, im Osten weniger als 20 %. Die Zustimmung zum Bau von Minaretten oder zur Einführung muslimischer Feiertage ist noch geringer. In Dänemark dagegen sprechen sich mehr als die Hälfte für den Bau von Moscheen aus, in Frankreich und den Niederlanden etwa zwei Drittel und in Portugal sogar fast drei Viertel.

Soll der Islam sich dem Westen anpassen?
Obwohl die europäischen Nachbarländer den Muslimen mehr Rechte wie den Bau von Moscheen zugestehen als die Deutschen, verlangen sie von ihnen einen hohen Grad an kultureller Anpassung. Deutlich mehr als 80 % stimmen in allen fünf Ländern der Aussage zu, „dass sich die Muslime an unsere Kultur anpassen müssen“.

Dennoch wollen auch die meisten Deutschen den nicht-christlichen Religionen Anerkennung erweisen. Der Aussage „Man muss alle Religionen respektieren“ stimmen im Westen gut 80 % zu, in den anderen Ländern etwa 90 %. Genauso viele stimmen dem Satz zu „Wenn Ausländer sich an unsere Gesetze halten, kommt es auf ihre Religion nicht an“. Experte Pollack: „Das Gefühl der Bedrohung durch den Islam unter den Deutschen ist hoch, aber die Deutschen wollen nicht unfair sein; mehrheitlich wollen sie fremde Kulturen durchaus anerkennen.“ Der Befund wecke Hoffnung auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Gestaltungsmöglichkeiten, um Ängste und Vorurteile abzubauen. „Diese gab es im Verborgenen schon länger, wie unsere Erhebung zeigt. Die Debatte, die Thilo Sarrazin mit seinen provokanten Thesen angestoßen hat, macht diese Stimmung nun sichtbarer.“

Das Christentum als kulturelles Fundament?
Die Deutschen stimmen mit ihren Nachbarn darin überein, dass sie im Christentum das Fundament ihrer Kultur sehen. Etwa 70 % vertreten diese Auffassung. Nur im entkirchlichten Ostdeutschland ist der Anteil geringer. Eine Minderheit von etwa 20 % meint, der Islam passe in die westliche Welt. Auch in Frankreich liegt die Zustimmung dafür lediglich bei 30 %. Der christliche Charakter der Kultur ist für die Menschen in Deutschland, Holland, Frankreich und Dänemark also unstrittig.

Die Soziologen fanden heraus, dass persönliche Kontakte zu Muslimen, sofern sie denn zustande kommen, in allen Ländern meist positiv bewertet werden. „Etwa drei Viertel der Westdeutschen und zwei Drittel der Ostdeutschen berichten, sie hätten Begegnungen mit Muslimen als angenehm empfunden.“ Niederländer und Dänen teilen diese Einschätzung, die Franzosen bewerten die Begegnungen noch häufiger positiv. „Das Problem ist eben nur, dass die Kontakte in Deutschland viel seltener sind als in den anderen Ländern“, so der Leiter der Studie. Er betonte, kein Faktor sei so bestimmend wie die Kontakthäufigkeit. „Die Konkurrenz um Arbeitsplätze oder Neid gegenüber Ausländern spielen nach unseren Zahlen nur eine geringe Rolle.“ Die Forscher hatten eine „Regressionsanalyse“ durchgeführt, um Einflussfaktoren auf die Meinung über andere Religionen zu erfassen.

Und was denken die Menschen über Juden, Buddhisten und Hindus?
Was die Einstellung zu Juden, Buddhisten und Hindus angeht, so scheint die Haltung der deutschen Bevölkerung zunächst etwas aufgeschlossener zu sein als gegenüber Muslimen. Sie ist mehrheitlich positiv gegenüber Angehörigen dieser drei Religionen eingestellt. Doch auch hier sind die Unterschiede zu Dänemark, Frankreich und den Niederlanden groß, sie betragen 15 bis 20 Prozentpunkte. In allen Ländern ist die Haltung gegenüber Muslimen negativer als gegenüber Buddhisten, Hindus oder Juden. In Deutschland fällt das Meinungsbild aber noch einmal deutlich kritischer aus.

„Noch keine offene Debatte in Deutschland“
„Die Länderdifferenzen müssen Politik und Gesellschaft in Deutschland beunruhigen“, so Pollack. Grund für die intolerantere Haltung gegenüber Muslimen sei neben dem Kontaktmangel, dass Deutschland noch keine ehrliche und intensive öffentliche Debatte über Islam und Integration geführt habe. Die Nachbarländer hätten das Thema, ausgelöst durch starke Konflikte mit Muslimen – den Karikaturenstreit in Dänemark, die Gewaltausbrüche in Pariser Vororten, die Ermordung des niederländischen Islamkritikers Theo van Gogh – seit längerem öffentlich diskutiert. Anlass dazu habe in anderen Ländern auch das Aufkommen rechtspopulistischer Parteien in den 1990er Jahren gegeben. Zudem brächten Nationen wie Frankreich und Portugal durch das historische Erbe der Kolonialzeit mehr Erfahrungen im Umgang mit Fremden mit.

Bedrohung durch fremde Kulturen?
Die Frage, ob das eigene Land durch fremde Kulturen bedroht sei, bejahten in Westdeutschland zwei Fünftel. In Ostdeutschland stimmte die Hälfte der Befragten zu. In Westdeutschland ist das Gefühl der Bedrohung durch fremde Kulturen in etwa so stark wie in Dänemark, Frankreich und den Niederlanden; in Ostdeutschland liegt es über dem Durchschnitt der untersuchten Nachbarn.

Umso wichtiger ist es nach Meinung der Experten, dass die deutsche Politik künftig sensibel auf Stimmungen in der Bevölkerung reagiert. „Wer angesichts dieser Umfrageergebnisse sagt, ‚Der Islam gehört zu unserer Kultur‘, wird polarisieren. Man sollte besser sagen: ‚Die Muslime gehören zu unserer Kultur‘“, so Pollack. Es komme nun darauf an, durch Bildungsarbeit, Aufklärung und den vorurteilsfrei geführten Dialog auf Einstellungen in der Bevölkerung einzuwirken. Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Clusters je 1.000 Menschen in Ost- und Westdeutschland, Frankreich, Dänemark, Portugal und den Niederlanden.

Führt religiöse Vielfalt zu Konflikten oder kultureller Bereicherung?
Mehr als 70 % der Befragten in West- und Ostdeutschland, Dänemark und den Niederlanden sind überzeugt, dass die zunehmende Vielfalt von religiösen Gruppen eine Ursache für Konflikte darstellt; in Frankreich sind lediglich 59 % dieser Meinung. Der Aussage, die religiöse Vielfalt sei kulturell bereichernd, sind nur wenig mehr als die Hälfte im Westen Deutschlands bereit, zuzustimmen; im Osten liegt der Anteil derer, die so denken, sogar knapp unter der Hälfte. In den anderen Ländern macht er dagegen um die 80 % aus. Damit werden Spannungen, die sich aus dem Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften ergeben, in allen Ländern ähnlich gesehen. Aber die Offenheit gegenüber den fremden Religionen und Kulturen ist in Frankreich, Dänemark, Holland und auch in Portugal weitaus höher.

Die Auswahl der Länder
Die Auswahl der fünf Länder folgte dem unterschiedlichen Grad an religiöser Vielfalt: Deutschland wählten die Soziologen wegen der großen Zahl an Muslimen sowie wachsender Konflikte um Moscheen oder Kopftücher aus. Weil in Ostdeutschland viel weniger Muslime leben als im Westen, wurden die Landesteile getrennt erforscht. Portugal zogen die Forscher als Kontrastfall hinzu, da die religiöse Vielfalt dort weniger ausgeprägt ist. Das laizistische Frankreich interessierte sie wegen seiner Diskussionen zum Burka-Verbot und sozialer Spannungen zwischen jungen Muslimen und der Mehrheitsgesellschaft. Die Niederlande gerieten ins Blickfeld, weil deren Bild einer toleranten Gesellschaft nach der Ermordung des Islamkritikers Theo van Gogh ins Wanken geraten ist. Dänemark dürfte nach Einschätzung der Wissenschaftler sein Verhältnis zum Islam durch den Karikaturenstreit verändert haben. (eb)

Grafiken zur Studie auf der Folgeseite…

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20 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. P. W. sagt:

    Etwas sehr wichtiges wurde vergessen, nämlich die Frage wie viele Deutsche auch dem Christentum feindlich gegenüberstehen, hier gibt es nämlich sehr viel mehr Atheisten als in anderen europäischen Ländern und diese sind allgemein sehr ablehnend gegenüber Religionen. Ostdeutschland ist seit der DDR sowieso Spitzenreiter im Nichtglauben.

  2. j.meissner sagt:

    liegt wahrscheinlich daran dass in allen unseren Nachbarländern die Politiker eindeutige Gesetze gegen Islamismus und Unterdrückung der Frau formuliert haben. Oder gibt es bei uns ein Gesetz gegen das Tragen der Burka wie in Frankreich, gibt es bei uns ein Gesetz in denen es keinen weiteren Nachzug vom Muslimen in den bereits bestehenden Ghettos wie in Dänemark gibt?

    Studien sind immer nur eindimensionale Darstellungen von Zuständen, wenn in allen genannten Ländern stark rechtsgerichtete Parteien in den letzten Jahren Teil der Regierung geworden sind und bei uns nicht, könnte dies die Interpretation der Studie ergänzen.

  3. Landei sagt:

    Die Zahlen sind interessant, aber der Artikel ist unterste Kanone: Es wird nicht einmal im entferntesten in Betracht gezogen, dass die deutsche Einstellung *begründet* sein könnte. Karikaturen, van Gogh, brennende Pariser Vorstädte, Scharia-Gerichte in England, Bahn-Bomben in Spanien und Vergewaltigungen in Schweden (wovon der gemeine Schwede nichts erfährt, da die Presse dort auf dem besten Weg zur Gleichschaltung ist) – das zählt alles nicht, das ist kein Grund, das Multikultikuscheln nicht fortzusetzen. Getreu dem Motto: Wenn wir doch nur die Muslime besser kennen lernen würden (besonders die ignoranten Ossis), dann wird schon alles gut werden. Nein, wir sehen in den anderen Ländern jeden Tag, dass es eben *nicht* gut geht, und wir haben das Recht, uns unsere eigene Meinung zu bilden, und uns nicht die vorgekauten Wertevorstellungen von irgend welchen Politstrategen überstülpen zu lassen.

    Schon die Wortwahl „Islamophobie“ ist tendenziös, denn eine Phobie ist in der Medizin eine krankhafte, unbegründete Angststörung. Ich finde, es gibt genügend Gründe, dem Islam und einigen seiner Anhänger ganz objektiv kritisch gegenüberzustehen.

  4. Can1980 sagt:

    Bin gespannt, ob nächstes Jahr Deutschland sogar Amerika überbieten werden. Weltmeister in Islamophob zu werdem ist nicht weit. Danke an alle Medien in Deutschland. Die Gerechtigkeit wird am Ende siegen. Die Zeit gehört dem Islam !

  5. Murat 12-2010 sagt:

    Der Fisch stinkt vom Kopf.
    Wenn man vor Augen hält, was für eine Haltung die Parteivorsitzenden von CSU und CDU gegenüber dem Islam nehmen, dann ist das Ergebnis nicht überraschend.

  6. Gerechtigkeit sagt:

    An Can1980

    Die Türken sind jetzt schon die allerletzten in Bezug auf Gerechtigkeit oder Milde.
    Ich sage nur Armenier,Griechen,Aramäer und Kurden.

  7. Georg K. sagt:

    Die Deutschen haben keine Angst, sie mögen den Islam einfach nicht, genauso wie sie das Christentum nicht mögen. Die Muslime, wegen den Attentaten und die Christen wegen dem vergehn an Kinder.
    Auch wenn dieses Bild nicht auf alle Muslime bzw. Christen zutrifft, daran denken die Menschen halt.
    Und den Gebrauch des Wortes Islamophobie sollte wohl überlegt sein, da die Menschen keine unbegründete Ängste vor dem islam haben. Die Autorin stellt sich damit in die islamistische Ecke.

  8. gedanke sagt:

    Deutschland schafft sich wort wörtlich ab.Deutsche Politiker und die Medien haben ihren Negativen beitrag dazu geleistet…

  9. Ghostrider sagt:

    Es gibt keinen Grund für Islamophobie in Deutschland! Im Taunus nordwestlich von Frankfurt/M steht seit ca. 55 Jahren ein buddhistischer Tempel. Überall in Deutschland stehen christliche Kirchen. Dazu kommen noch Gebetshäuser und Tempeln von verschiedenen Glaubensgemeinschaften, Synagogen und Moscheen.

    In einer toleranten modernen Gesellschaft, sollte jede Glaubensrichtung seinen Platz haben.

    Ich persönlich glaube an die Wissenschaft, da dort die Thesen auf wissenschaftliche Beweise beruhen. Und Astronomie ist aufgrund fast unvorstellbaren Dimensionen und Vielfältigkeiten, eine schwere Kost.
    Ich gebe zu, die Bibel oder der Koran liest sich einfacher.

    Dennoch respektiere ich Menschen, die an eine höhere Macht glauben. Ganz egal welchen Namen sie dieser Macht geben. Eines ist aber ganz sicher, was auch immer sich hinter dieser Macht auch verbirgt, es ist an mathematischer Genialität und Erfindungsreichtum nicht zu übertreffen.

    Leben vom Einzeller bis zu komplexen Lebensformen, die sich den gegebenen Bedingungen unseres Planeten anpassen können.
    Dank modernster Technologien ist die Wissenschaft dabei erdähnliche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu endecken, wo Lebensformen durchaus möglich sein könnte.

    Allerdings sind Alien immer noch made in Hollywood!

    Folgedessen ist für mich das primitive Motto „Mein Gott ist besser als Dein Gott, oder es gibt nur meinen Gott, oder was auch immer“, sehr befremdlich und nicht nachvollziehbar.

    Das man deshalb Menschen hasst, und sie aus Deutschland abschieben möchte, nur weil sie an einen anderen Gott glauben und ihre Kultur hier ausleben, ist für mich erst recht nicht nachvollziehbar.

    Es gibt auf dieser Welt andere Probleme!

    Alle 3 Sekunden verhungert ein Mensch auf dieser Welt, weil 50% der Weltbevölkerung in bitterster Armut lebt.

    Ein in übertriebenem Luxus lebender Mensch sagte mir:“ Es muß Armut geben, damit es Reichtum geben kann!“

    Bis zum heutigen Tag konnte ich mit diesem Satz nichts anfangen, außer Wut un Zorn zu empfinden.

    Ghostrider


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