Schlusslicht Deutschland – Muslime fühlen sich nicht akzeptiert - MiGAZIN

Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

Europa-Studie

Schlusslicht Deutschland – Muslime fühlen sich nicht akzeptiert

Einer aktuellen Studie zufolge fühlen sich Muslime auf lokaler Ebene wohl, als Deutsche fühlen sie sich aber nicht. Berlins Integrationsbeauftragter fordert die Politik auf, Islamfeindlichkeit und undifferenzierten Unterstellungen entgegenzuwirken.

Für die Studie „At Home in Europe – Muslims in Europe“ der Open Society Institute, wurden erstmals europaweit mehr als 1000 Muslime in elf verschiedenen Großstädten befragt. Einzelheiten zur Studie gibt es hier.

Einer aktuellen Studie des Open Society Institute in London (OSI) zufolge gelingt die Integration von Muslimen in Berlin nur auf lokaler Ebene. Der Vergleich mit zehn weiteren europäischen Städten zeigt, dass sie sich in Berlin zwar wohl, aber in Deutschland wenig anerkannt fühlen. Infolgedessen überrascht auch nicht, dass sich nur rund jeder Vierte als Deutsche sieht. Der Vergleich mit London bringt die Defizite zutage: dort fühlen sich 72 Prozent als Brite.

„Hier spiegelt sich nicht etwa ein besonderer Integrationsunwillen der deutschen Muslime oder gar die Ablehnung des deutschen Verfassungswesens wider, sondern hier zeigen sich die Folgen einer viel zu spät begonnenen und halbherzig geführten Anerkennungspolitik“, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening.

Alarmierende Ergebnisse
Entsprechend ist auch das Akzeptanzgefühl der Muslime in Deutschland. Während ein Viertel der Muslime in Europa und 40 Prozent in London das Gefühl haben, von der Mehrheitsgesellschaft als Mitbürger gleicher Nationalität betrachtet zu werden, sind es in Deutschland nur elf Prozent. „Dieses ist das wirklich alarmierende Ergebnis der Studie“, betonte Piening.

Eine wachsende Zahl von Muslimen fühle sich ins Abseits gedrängt, egal welche Anstrengungen sie unternehmen, um in die Mitte der Gesellschaft zu gelangen. Piening weiter: „Die langjährigen und vielfältigen Ausgrenzungserfahrungen haben bei vielen, so muss die Studie wohl interpretiert werden, zu Resignation und Passivität geführt. Muslime sehen sich zunehmend nicht als Mitgestalter, sondern ausschließlich als Opfer von gesellschaftlichen Verhältnissen.“

Weitere Studien, Umfragen und Statistiken rund um Integration und Migration von Zuwanderern und Minderheiten im MiGAZIN Dossier.

Man habe es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, Muslime heimisch werden zu lassen. Die Einbürgerung des Islams sei und bleibe die große gesellschaftspolitische Aufgabe. Die Untersuchung zeige, dass beide Seiten gefordert sind.

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37 Kommentare
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  1. Ali Kardelen sagt:

    Nun, die große Politik heißt Muslime nicht willkommen. In der Gesamtgesellschaft werden diese Gefühle noch mehr verstärkt. Deswegen können/wollen sich Muslime nicht mit Deutschland identifizieren. Wer außer Schizophrene und Masoschisten freundet sich schon mit ihren Peinigern an. Muslime bleibt nur noch der Weg sich mit der location (Stadt, Gemeinde, usw.) zu identifizieren. Weil Muslime sich mit ihrer Region eher identifizieren können, steigt auch die Partizipation an die lokalen Geschehnisse.

    Integration hin Integration her…Über Integration brauchen wir nicht mehr reden. Die Diskussion über Integration verhilft keiner Integration, vielmehr werden durch die Integrations-Debatten die ganzen positiven Impulse überschattet. Muslime sind viel weiter als die Diskussionen über Integration es wahr haben wollen.
    Laut einer Gallup-Studie sind Muslime in Deutschland ihrem Ankunftsland gegenüber viel loyaler als der Durchschnitt der Bundesbürger.

    Muslime sind längst schon zu einem unverzichtbaren Teil der Gesamtgesellschaft geworden. Nur ein Fremdkörper bedarf einer Integration.

  2. PrinzEugen sagt:

    @Ali Kardelen:

    „Muslime sind längst schon zu einem unverzichtbaren Teil der Gesamtgesellschaft geworden. “

    Sicher. Und das ist auch gut so und sollte eigentlich überhaupt kein Problem sein. Niemand hat in diesem Land ein Problem mit vernünftigen Menschen, egal woher sie kommen. Absurd ist die pauschale Behauptung, daß Muslime hier nicht willkommen sein!

    Man darf aber nicht die Augen vor den unangnehmen Tatsachen verschließen: Denn (zugewanderte) Muslime sind mittlerweile überproportional zu einem festen Bestandteil von Transferleistungsempfängern geworden. Sie sind auch fester Bestandteil derjenigen geworden, die keine Schulabschlüsse vorweisen können. Sie sind ebenso fester Bestandteil derjenigen geworden, die alltäglich auf unseren Straßen Angst und Schrecken verbreiten und gewalttätig werden. Hier vermisse ich eine öffentliche Reflektion, Verurteilung und Stellungnahme der muslimischen Gemeinschaft.

    Das ist bittere Realität. Und ebenso bitter ist es, daß dies komischerweise nur in Europa ein Problem ist. Wie sieht denn die Integration in Brasilien aus? Die funktioniert ganz wunderbar. Denn dort gibt es keinen fürsorglichen Vater Staat, der jedem Antragsteller ein auskömmliches Leben für sich und seine Familie finanziert. Deswegen wandert dorthin kein Mensch aus, der nicht für sich selber sorgen kann. Und wer für sich selber sorgt und ein Ziel vor Augen hat, der wird in den seltensten Fällen gewalttätig und verachtet in der Regel nicht das Land, in dem er gut leben kann.

    Und ich möchte doch bitten, hinzunehmen, daß Akzeptanz immer auf Gegenseitigkeit beruht. Wer jetzt von wem nicht akzeptiert wird und deshalb die beleidigte Leberwurst spielen darf, ist müssig zu erörtern. Dabei funktioniert das ganz einfach: Wenn ich ein Interesse habe, daß man mich irgendwo akzeptiert, trete ich halt etwas zurück. Ich kann doch nicht ernsthaft erwarten, daß man mir als Minderheit oder Fremder oder neues Mitglied in irgendeinem Verein gleich der ganz große Bahnhof bereitet wird. Wo leben wir denn!

    Ich möchte hier mal auf die Erlebnisse meiner Großeltern hinweisen, die sogar ich noch in den 70er Jahren als Kind teilweise zu spüren hatte. Als Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Gebieten waren sie im Westen nicht willkommen. Es gab offene Ressentiments und Aussagen, daß sie sich doch lieber den Strick nehmen sollten, als hier den Einheimischen zur Last zu fallen. Meine Eltern wurden als Kinder noch als „Flüchtlingskinder“ beschimpft. Kontakte zu den Einheimischen blieben die Ausnahme. Als Kind erlebte ich noch die provisorischen Flüchtlingsbaracken, in denen ein Teil meiner Großeltern bis Mitte der 70er Jahre lebte. Und nun, sozusagen in dritter Generation, hat sich so etwas wie „Integration“ vollzogen. Meine Großeltern waren nach dem Krieg damit beschäftigt, irgendwie zu überleben. Trotz bester Qualifikation blieben lediglich Hilfsjobs, um die Familie über die Runden zu bekommen und um meinen Eltern ein Studium zu ermöglichen. Auch meine Eltern blieben bescheiden und arbeitsam, so daß ich und meine Geschwister letztendlich davon profitiert haben. Aber Ansprüche an die Gesellschaft haben weder meine Eltern, noch meine Großeltern gestellt.

    Ich kann daher dieses überdimensionale Anspruchsdenken von Zuwanderen überhaupt nicht verstehen. Staat, gib mir Geld! Staat, mach, daß ich integriert werde! Staat, gib mir eine Ausbildung! Staat, gib mir dies, gib mir das! Diese Einstellung ist unerträglich. Aber noch unerträglicher ist so eine Einstellung von Leuten, die für diesen Staat noch absolut gar nichts getan haben und auch nicht vorhaben, jemals der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.

    Und genau diese Leute sind es, die von der Gemeinschaft nicht akzeptiert werden. Verständlich, oder?

  3. Straub Klaus-Dieter sagt:

    Guter Kommentar auf die wunde Seele. Man muss die Problem ansprechen und benennen und nicht wie die s.g. Eliten (Abgeordnete Bürgermeister, Stadträte, Lehrer, Gutmenschen u.a.) den Kopf in den Sand stecken. Jedem Bürger steht es frei dieses Land zu verlassen. Doch man will es nicht, warum auch! Auf weitere Kommentare verzichte ich.

  4. bogo70 sagt:

    Nur ein Fremdkörper bedarf einer Integration.
    Yep, so sehe ich es auch. Früher unterteilte ich meine Presse und Integration war ein Extra Eintrag, heute sehe ich es etwas anders, es ist einfach ein soziales Thema, denn das Immigrantenleben in Deutschland ist von der deutschen Gesellschaft geprägt, zumindest wenn man schon lange hier lebt, was die meisten von den Migranten die sich trotzdem nicht zugehörig fühlen von sich behaupten können.

    Muslime müssten „Resignation und Überbetonung der Opferrolle“ hinter sich lassen, da muss man ansetzen. Immigranten sind keine Fremdkörper, wenn sie es selbst nicht so sehen. Trotz anhaltend steigender Islamfeindlichkeit, gibt es keinen Grund, sich selbst in die Opferrolle zu drängen. Bewußte Selbstsicherheit und manchmal mindestens auf dem Rassismusohr taub, ist sehr wahrscheinlich produktiver als jammern.

  5. Sugus sagt:

    „Wer außer Schizophrene und Masoschisten freundet sich schon mit ihren Peinigern an.“

    Kardelen, Sie wissen nicht, wie recht Sie haben.

  6. Jens sagt:

    Wenn man sich in einem Land so unwohl fühlt, sollte man dann nicht über Alternativen bzw. über einen Umzug nachdenken ?

  7. Battal Gazi sagt:

    Man kann es sich auch einfach machen. Gibt es eigentlich eine Studie darüber was wäre wenn alle Imigranten zurück in ihre Heimat gehen würden? Unabhängig davon ob sie Arbeit haben oder nicht?
    Wie würde sich das wirtschaftlich auswirken?

  8. Mehmet sagt:

    Das würde aber die Probleme in der Gesellschaft nicht lösen. Noch weniger würde es zu einem Erkenntnisgewinn führen.

  9. Kosmopolit sagt:

    @Battal Gazi
    Man sollte alle Imigranten nicht in einem Topf werfen.
    Wenn man unterscheidet, welche Landsmannschaft überwiegend am sozialen
    Tropf hängt, wie in der letzte Studie von Bertelsmann zu lesen war,
    kann es doch zu einer win/win Situation kommen.
    Man sollte doch die Kosten der sozialen Wohltaten nicht aus den Augen verlieren.
    Den, die müssen alle von den Kuffar (Kafir) aufgebracht werden.

  10. Boli sagt:

    Man könnte die Dinge insgesamt einfacher lösen indem man schlicht eine festen Zeitraum festlegt in dem Arbeit gefunden bzw. wieder gefunden werden muß. Also sagen wir mal ein Russe, Iraner, Amerikaner etc. also zunächst alle Drittstaatler. Er verliert seine Arbeit und muß in einem Jahr eine Arbeit finden von der er sich selbst und seine Familie ernähren kann. Schafft er dies nicht muß er gehen. Das wäre sogar noch sozial weil in so manch anderem Land hat man zwischen 4 und 6 Wochen Zeit seine Koffer zu packen und zwar gnadenlos.
    Was Jens gesagt hat frag ich mich auch manchmal. Was Battal Gazi gesagt hat bezieht sich auf alle Ausländer und die meisten Deutschen haben wiederum gegen die meisten Ausländer auch gar nichts.
    Mehmet hat denke ich zumindest im ersten Punkt recht und Kosmopolit bringt für sich die Sache auf den Punkt.

    “Wer außer Schizophrene und Masoschisten freundet sich schon mit ihren Peinigern an.”

    Aber den Satz finde ich schon ein starkes Stück. Denn wenn die Peiniger so schlimm sind wieso bleibt man denn trotzdem hier. Diese Frage ist doch berechtigt oder? Ich meine die Pein kann so schlimm eigentlich auch nicht sein wenn man trotzdem bleibt. Und Arbeitslosengeld und Hartz IV nimmt man von den Peinigern aber dann doch?? Also nicht die, die Freundschaften mit den Peinigern eingehen sind schizophren und masochistisch sondern die die meinen geschlagen zu werden aber den Zucker trotzdem mitnehmen.

  11. Luca Martin sagt:

    ein starkes Stück das man sich gleich postwendend dieser Argumentation bedient. Gib den Ausreisewilligen Startkapital, mal sehen wie viele von diesen Fremdkörpern Deutschland den Rücken kehren. Nur weil Peiniger das Leben eines jeden erschweren, bedeutet das nicht, das man einfach so mal die Koffer packt und weiter zieht. Entweder stellt man sich dem oder hat den Luxus und geht. Im Grunde hält sich so die Balance gegenüber Unverbesserlichen.

  12. […] Society Institute in London (OSI) “At home in Europe – Muslims in Europe” (wir berichteten). Die Mehrheit der Muslime hätte in der Studie angegeben, dass sie von Deutschen als […]

  13. Kosmopolit sagt:

    @Ali Kardelen
    Muslime sind längst schon zu einem unverzichtbaren Teil der Gesamtgesellschaft geworden. Nur ein Fremdkörper bedarf einer Integration.

    Mich stört, im Gegensatz zu den überwiegenden anderen Imigranten, der Focus auf das Wort „Muslime“
    Was wollen sie dem Rest der Welt aufzeigen, dass sie etwas besonderes sind, was beschützendwertes, was einzigartiges, oder nur, weil die Muslime „die beste Gesellschaft ist“, so der Koran.
    Wenn sie mich so fragen, unter diesen Voraussetzungen, kann ich auf Muslime verzichten. Dann liegen mir alle anderen Imigranten , wesentlich näher, die nicht so auf ihre Religion pochen.
    Denn, so wie sich viele Muslime darstellen, stehen sie nicht in der Gesellschaft, sondern daneben, weil sie als Muslime immer eine Sonderbehandlung für sich reklamieren.

  14. BiKer sagt:

    immer die gleiche leier.

    1. nicht muslime pochen auf ihre religion, sondern viele andere (nichtmuslime) pochen auf die religion der muslime.
    2. nun nennen sie mir bitte doch nur eine einzige sonderbehandlung, die muslime für sich reklamieren und wir gehen der sache mal auf den grund. mal sehen, was bei rumkommt.

  15. Sugus sagt:

    „2. nun nennen sie mir bitte doch nur eine einzige sonderbehandlung, die muslime für sich reklamieren und wir gehen der sache mal auf den grund. mal sehen, was bei rumkommt. “

    Befreiung vom Sportunterricht, Befreiung vom Sexualkundeunterricht, Befreiung von Klassenfahrten, Tragen des Kopftuchs im Staatsdienst – darf’s noch mehr sein?

  16. BiKer sagt:

    dachte ich es mir doch :) eine nette auflistung, aber doch mehr „als eine einzige sonderbehandlung“. konzentrieren wir uns zunächst auf den ersten „befreiung vom sportunterricht“ – sie meinen schwimmunterricht – und gehen die anderen der reihe nach durch.

    die befreiung vom sportunterricht ist keine sonderbehandlung, die muslime für sich reklamieren. zum einen belegen mittlerweile zahlreiche umfragen an schulen, dass nur die allerwenigsten befreit werden wollen, wenn überhaupt. von daher ist die formulierung schon derart pauschal, dass sie wieder an verleumdung grenzt und geeignet ist, ein falsches bild auf die muslime zu projezieren. ich frage mich immer wieder, was die kommentatoren solcher kommentare bezwecken. ach was, ich weiß es eigentlich.

    zum anderen ist die befreiung vom sportunterricht nichts, was die muslime erfunden haben. neben konservativ katholischen eltern gibt es eine reihe anderer überzeugungen und weltanschauungen, die das gleiche recht in anspruch nehmen. richtig, „recht in anspruch nehmen“. das recht leitet sich nämlich aus dem grundgesetz ab und wurde lange vor dem ersten befreiungsantrag einer muslimischen schülerin formuliert. die autoren des grundgesetzes haben sich wohl etwas dabei gedacht. mit sicherheit, denn der artikel, aus dem sich das recht auf eine befreiung ableiten lässt, ist als ein „menschenrecht“ formuliert. d.h. es gilt für jedermann und nicht „nur für muslime“. insofern kann auch von einem „sonderrecht für sich reklamieren“ keine rede sein. die wenigen, dich sich darauf berufen, berufen sich nicht auf etwas besonderes sondern auf etwas altes und für alle geltendes.

    wollen wir weitermachen mit der befreiung vom sexualkundeunterricht? :)

  17. Sugus sagt:

    Ich habe in meiner Schulzeit nie erlebt, daß jemand aus nichtmedizinischen Gründen vom Sportunterricht befreit wurde – immer waren es Krankheiten oder Behinderung. Wir hatten auch eine Zeugin Jehovas in der Klasse, die anstandslos überall teilnahm.
    Wieso gibt es auf Muslim-Seiten Musterformulare zum Runterladen, um sich von all diesen Sachen zu befreien? Auf kath.net beispielsweise habe ich so was noch nie gesehen – also vergleichen Sie bitte nicht Äpfel mit Birnen.

  18. Kosmopolit sagt:

    @Sugus
    Reichen diese Aufzählungen nicht aus?
    Reklamieren andere das auch?
    Solange religiöse Riten und Gebräuche der Gesellsachft aufgezwungen werden, und höheren
    Stellenwert als das GG oder die hiesige Lebensweise haben, ist etwas faul im Staate.
    Den Vergleich, wenn Ungläubige in islamischen Staaten ( auch in der Türkei) solchen
    Druck ausüben würden, kann man die Uhr stellen, was dann passiert.
    Keine andere Ethnie focusiert ihre Andersartigkeit wie muslimische Türken.

  19. BiKer sagt:

    alles klar! mit mir diskutieren sie nicht. ich weiß auch wieso. ihnen fällt es leichter sätze zu formulieren wie „Keine andere Ethnie focusiert ihre Andersartigkeit wie muslimische Türken.“ als zu argumentieren. bravo! nur so überzeugen sie niemanden :)

    ach, beovor ich es vergesse: zu ihrer frage „Reklamieren andere das auch?“

    ja, tun sie. und nicht nur für den sportunterricht sondern von der „allgemeinen schulpflicht“ :) nur weil es die medien nicht schreiben, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt. und wie viele es gibt… :)

    hier der link zur erleuchtung: http://religion-recht.de/?p=4

  20. Malte sagt:

    @BiKer: Katholiken oder andere Gläubige die das so wollen, müssen Sie in D. aber gut suchen, es sind sehr, sehr wenige! Die Muslime sind die jenigen, die fordern, und zwar wesentlich mehr als sie zurückgeben!

    „ich frage mich immer wieder, was die kommentatoren solcher kommentare bezwecken. ach was, ich weiß es eigentlich“

    Bitte erklären Sie das mal!

  21. BiKer sagt:

    malte, ich werde dir nicht jeden einzelnen muslim bzw. nichtmuslim präsentieren können. wie hoch die zahlen hie oder da sind, kann ich nicht feststellen. hier geht es aber um die titulierung von „sonderrechten“. das ist etwas anderes. von sonderrechten kann nämlich keine rede sein, wenn man sich auf einen grundrechtsartikel beruft, die für alle menschen gleichermaßen gilt und auch wahrgenommen wird und wurde, lange vor dem ersten antrag eines muslimen.

    “ich frage mich immer wieder, was die kommentatoren solcher kommentare bezwecken. ach was, ich weiß es eigentlich.

    „Bitte erklären Sie das mal!“

    aber gerne. schauen sie: kosmopolit ist auf meinen kommentar nicht eingegangen. er wird aber an anderer stelle genau die gleiche phrase wiederholen, wenn sich die gelegenheit ergibt.

    mit meinen ausführungen oder argumenten setzt er sich nicht auseinander. dass, das, was die bisher wenigen muslime bisher gefordert haben, keine forderung von sonderrechten ist, passt nicht in das bild in seinem kopf. er verdrängt es, er vergisst es daher. es geht ihm nicht darum, über etwas zu diskutieren oder sich eine meinung zu bilden, es geht ihm einzig und allein darum, muslime in ein schlechtes licht zu rücken – ob wahr oder unwahr. seine meinung hat er sich schon mühsam über bild & co. zusammengekratzt und davon möchte er überhaupt nicht weg. das ist seine welt, in der er glücklich ist. er hat andere gefunden, von denen er sich – vermeintlich nach oben – absetzen kann. that’s it!

  22. Mehmet sagt:

    Das kann ich so unterschreiben. Hier könnte man noch so einige aufzählen, die das genauso machen.

  23. Sanne sagt:

    @biker
    „von sonderrechten kann nämlich keine rede sein, wenn man sich auf einen grundrechtsartikel beruft, die für alle menschen gleichermaßen gilt und auch wahrgenommen wird und wurde, lange vor dem ersten antrag eines muslimen.“

    Na Sie reimen sich mal wieder schön an der Realität vorbei was zusammen. Jeder, für den der persönliche Schutzbereich eröffnet ist, kann sich auf Grundrechte berufen, wenn er will, aber das tun auch Querulanten oder Leute, die unter dem Deckmantel der Religion andere Zwecke verfolgen. Das Sich-Auf-Etwas-Berufen ist ja wohl nicht die Kunst, genau, wie jemanden wegen „Volksverhetzung“ anzuzeigen. Das ist nicht schwer!
    Viel schwerer und eine anerkennenswerte Leistung ist es, sich in einem fremden Land einzufügen und da etwas zu erreichen, ohne sich ständig zu beklagen! Den Kindern die Werte des Landes zu vermitteln, die Importanz der Bildung beizubringen und sie zu verantwortungsvollen Individuen zu erziehen, die auch in diesem Land klarkommen!

    Kann mich außerdem mal jemand aufklären, ob hier ein Ironieverbot besteht, ganz zu schweigen von Sarkasmus und Zynismus? Oder generell ein Humorverbot? Ich habe das Gefühl, sobald mir ein Hauch von Ironie entfleucht, werden meine Kommentare nicht mehr veröffentlicht.

  24. BiKer sagt:

    „das tun auch Querulanten oder Leute, die unter dem Deckmantel der Religion andere Zwecke verfolgen“

    :) das enttäuscht mich aber jetzt. nur weil es auch dubiose andere tun, soll man sich nicht auf grundrechte berufen? sie sollten sich einmal einen überblick über die entstehung des grundgesetzes verschaffen, wieso sie so ist, wie sie ist, woher es kommt und wieso. ihr argumentationsmuster unterstellt muslimen pauschal andere zwecke ebenfalls auch, dass sie ihren kinder nichts nützliches beibringen und was weis ich noch alles und deshalb sollen sie sich – darauf stützen sie sich ebenfalls – nicht auf grundrechte berufen.

    ein muster, dass mir bekannt vorkommt aus meiner schulzeit, als uns der nationalsozialismus näher gebracht wurde. ich unterstelle ihnen nichts böses. sie sollten sich aber mal gedanken darüber machen, was es bedeutet, menschen grundrechte mit irgendwelchen dubiosen – und vor allem pauschalen, dermaßen abwegigen – arguementen abzureden.

    deutschland ist ist nicht nur „deutsch“ und „land“ sondern auch ein „rechtsstaat“ und wenn das gericht sagt, dass eine befreiung möglich ist vom sportunterricht, so ist es so, weil es die verfassung vorschreibt. und wenn das gericht es nicht erlaubt, dann muss man sich dem fügen. kein frage. oder wollen sie darüber bestimmen, wer was soll und nicht?

    mein vertrauen in das deutsche rechtssystem steht, auch wenn sie manchmal danebengreifen. und wie schaut es bei ihnen aus? vertrauen sie dem deutschen rechtssystem und seiner verfassung? wenn ja, dürfte es doch kein problem geben. wenn nein, frage ich mich, wer hier integrationsbedarf hat und nachhilfe in punkto bildung. denn zur integration gehört bekanntlich auch die achtung der hiesigen rechtsordnung.

  25. Kosmopolit sagt:

    @Biker, Mehmed und wie sie sonst so alle heißen.
    Ich habe mir ja schon hier den Finger wund geschrieben. Es ist zwecklos, solange es Mitmenschen, die nicht bereit sind, sich selbstkritisch mit einigen Dingen auseinander zu setzen.
    Wollen wir doch mal ein Problem beleuchten, dass übertragbar ist, für die hier anstehende Diskussion. Nehmen wir mal an, ein Haus, Eigentumswohnungen, eine Eigentümergemeinschaft.
    Diesem Gebilde liegt eine Teilungserklärung zugrunde, die die wichtigsten Sachen dieses Hauses regelt. So kann und darf z.B. keiner an Grundmauern rum werkeln oder tragende Elemente das Hauses verändern. Ebenso regelt eine Hausordnung das Zusammenleben in so einem Haus, wie Kehrordnung u.v.m.
    So, jetzt ziehen neue Eigentümer ein, unterschreiben möglicherweise den Kreditvertrag und die Teilungserklärung bei einem Notar. Der Hausverwalter informiert die neuen über bestimmte Dinge und nebenbei übergibt er auch die Hausordnung.
    Nach einiger Zeit wird es laut im Hause. Andere Eigentümer stellen fest, das die neuen Eigentümer Dinge tun, die nicht mit der Teilungserklärung konform gehen. Auch die Hausordung wird von den neuen nicht beachtet. In den Treppenhäuser sammelt sich Unrat, sodass es Probleme bereitet im Treppenhaus zu seiner Wohnung zu kommen. Die Miteigentümer sehen sich in ihrer Lebensweise bedroht.
    Also ist Stress angesagt und die anderen Eigentümer wehren sich gegen die nicht abgestimmten Änderungen im Haus. Die neuen Eigentümer werden in einer Versammlung zur Rede gestellt. Diese antworten, was wollen sie eigentlich, wir wohnen schon solange hier, uns gefallen einige Dinge nicht, also ändern wir die eigenmächtig. Außerdem, das steht und so zu, wo wir früher waren durften wir so Dinge auch tun.
    Nehmen wir mal an, das Haus steht irgendwo anders in dieser Welt, ggf. in der Türkei. Was glauben sie passiert, wenn „Fremde“ sich in einem Haus so verhalten würden. Wobei nach türkischen Studien, die Fremdenfreundlichkeit nicht stark ausgeprägt ist, besonders gegen Leute, die an nichts glauben oder einer anderen Religion angehören. Das Fass zum Überlaufen würde sein, wenn die Fremden plötzlich noch Gebetsräume einrichten würden, weil sie der Meinung sind, in der Türkei herrsche Religionsfreiheit.
    Sie können ja gerne die Teilungserklärung in das GG umbenennen, die Hausordnung in hiesige Lebensweise/Tradition u.a..
    und @Biker, machen sie sich mal die Mühe, alle meine Beiträge hier zu lesen. Sie werden sehen, ich setze mich mit dem Problem schon auseinander, nur es nutzt nichts. Wenn ich in ihre Augen sehen würde, erkenne ich hier “ kein Anschluss unter dieser Nummer“.

  26. Selçuk sagt:

    „@Biker, Mehmed und wie sie sonst so alle heißen.
    Ich habe mir ja schon hier den Finger wund geschrieben. Es ist zwecklos, solange es Mitmenschen, die nicht bereit sind, sich selbstkritisch mit einigen Dingen auseinander zu setzen.“

    Dass ausgerechnet Sie so etwas schreiben … Man man man!

  27. Mehmet sagt:

    Dass Sie meinen Namen immer wieder (bewusst?) falsch schreiben, ist schon lustig! Oder eher lächerlich? hm…

  28. Mehmet sagt:

    „Nehmen wir mal an, das Haus steht irgendwo anders in dieser Welt, ggf. in der Türkei.“
    Ich lebe aber nicht in der Türkei, sondern in Deutschland. Und wie hirnrissig ist das denn, die Benachteiligungen, die ich hier in Deutschland erlebe, mit denen in der Türkei aufzurechnen? Ich bin ein Teil DIESER Gesellschaft und nicht der in der Türkei. Zum 10 000sten mal…

  29. BiKer sagt:

    @ kosmopolit, sanne und wie sie sonst alle heißen 😉

    ———-„Wollen wir doch mal ein Problem beleuchten, dass übertragbar ist“

    dann machen wir das doch einfach mal. schön!

    ———-bla, bla, bla … „Nach einiger Zeit wird es laut im Hause. Andere Eigentümer stellen fest, das die neuen Eigentümer Dinge tun, die nicht mit der Teilungserklärung konform gehen.“ … bla, bla, bla

    jeder, der dinge tut, die mit der teilungserklärung nicht konfrom gehen, hat das zu unterlassen. das steht nicht zur debatte. bis hierhin sind wir einer meinung. schön!

    ———-„Die neuen Eigentümer werden in einer Versammlung zur Rede gestellt. Diese antworten, was wollen sie eigentlich, wir wohnen schon solange hier, uns gefallen einige Dinge nicht, also ändern wir die eigenmächtig. Außerdem, das steht und so zu, wo wir früher waren durften wir so Dinge auch tun.“

    das geht natürlich gar nicht! auch hier sind wir einer meinung. schön!

    ———-„Nehmen wir mal an, das Haus steht irgendwo anders in dieser Welt, ggf. in der Türkei. Was glauben sie passiert, wenn “Fremde” sich in einem Haus so verhalten würden.“

    das gleiche natürlich. es gibt ärger. ist doch logisch. so verhält man sich ja auch nicht. wer sich so verhält, gehört zurechtgewiesen. ganz klar. wir sind immer noch einer meinung :) schön! aber was soll das denn bitte?

    ———-„Sie können ja gerne die Teilungserklärung in das GG umbenennen“

    stopp! es ging um befreiung vom sportunterricht. und sie behaupteten, muslime würden sonderrechte in anspruch nehmen. ihr beispiel hinkt!

    muslime verstoßen nicht gegen das gg (teilungserklärung) wenn sie sich vom sportunterricht befreien wollen, nein sie berufen sich auf das gg (teilungerklärung). daraus lässt sich eine befreiung ableiten. und das gg (teilungserklärung) war schon so formuliert, lange bevor die muslime in ihre neue wohnung eingezogen sind und sie waren weder die ersten, die sich auf die teilungserklärung berufen haben noch die einzigen. ihr vergleich ist konstruiert, hinkt und (sorry) stinkt bis zum himmel.

    sie bauen ein konstrukt auf, mit der sie muslime in ein schlechtes licht rücken und (sorry) genau darum geht es ja, nicht wahr? störenfriede, die sonderrechte für sich in anspruch nehmen. die sind schuld, damit ich nicht schuld bin. die sind schlecht, damit ich gut bin. toll! echt toll! schauen sie der realität doch in die augen! es gibt probleme. ja. massig. es gibt viele (nicht unbedingt muslimische oder ausländische) eigentümer/miter, die sich daneben benehmen in hausgemeinschaften. diesen menschen muss man erklären, wieso die hausordnung so ist, wie sie ist. diese menschen muss man erziehen. diese menschen muss man aufklären und beibringen, dass ein zusammenleben nur mir regeln (rechtsordnung) funktionieren kann.

    diese menschen werden sie aber mit ihrem konstrukt von oben weder überzeugen noch beeindrucken können. das da wa hinkt und es ihnen nicht um die hausordnung sondern um die fremden geht, durchschauen selbst bildungsferne menschen.

    grüzi auch an die, die kosmopolits kommentar mit fünf sternen bewertet haben :) vielleicht helfen sternchen wirklich :)

  30. mehli sagt:

    Zitat von Kosmopolit:
    Ich habe mir ja schon hier den Finger wund geschrieben. Es ist zwecklos, solange es Mitmenschen, die nicht bereit sind, sich selbstkritisch mit einigen Dingen auseinander zu setzen.
    Wollen wir doch mal ein Problem beleuchten, dass übertragbar ist, für die hier anstehende Diskussion. Nehmen wir mal an, ein Haus, Eigentumswohnungen, eine Eigentümergemeinschaft.
    Diesem Gebilde liegt eine Teilungserklärung zugrunde, die die wichtigsten Sachen dieses Hauses regelt. So kann und darf z.B. keiner an Grundmauern rum werkeln oder tragende Elemente das Hauses verändern. Ebenso regelt eine Hausordnung das Zusammenleben in so einem Haus, wie Kehrordnung u.v.m.
    So, jetzt ziehen neue Eigentümer ein, unterschreiben möglicherweise den Kreditvertrag und die Teilungserklärung bei einem Notar. Der Hausverwalter informiert die neuen über bestimmte Dinge und nebenbei übergibt er auch die Hausordnung.
    Nach einiger Zeit wird es laut im Hause. Andere Eigentümer stellen fest, das die neuen Eigentümer Dinge tun, die nicht mit der Teilungserklärung konform gehen. Auch die Hausordung wird von den neuen nicht beachtet. In den Treppenhäuser sammelt sich Unrat, sodass es Probleme bereitet im Treppenhaus zu seiner Wohnung zu kommen. Die Miteigentümer sehen sich in ihrer Lebensweise bedroht.

    Kosmopolit schildert hier eine Analogie die, wie so oft, aus dem Zusammenhang gerissen nur einen Teil der Wahrheit wiedergibt. Bei diesem Beispiel wurde die Vorgeschichte unterschlagen.
    Wenn ich das Beispiel mal so stehen lassen soll möchte ich dem noch etwas Ergänzen.

    Diese neuen Eigentümer waren schon eine lange Zeit da. Sie lebten im Garten dieser Eigentumsgesellschaft und durften dort auf „ausdrücklichen“ Wunsch der Mehrheit der Hauseigentümer dort Zelten.
    Nach langer Zeit wollten die Kinder dieser Menschen im Garten auch in einer komfortablen Wohnung leben. Jahrelang lebten ihre Eltern auf, mehrheitlicher Wunsch der Hauseigentümer, im Garten und trotzdem hatte man versäumt sich mal mit dem ihnen auseinander zu setzen. Obwohl man sich jeden Tag sah. In den Zeiten als die Menschen noch im Garten des Hauses in Zelten hausten hatte man sie ignoriert oder geduldet. Das machte diesen Menschen nichts aus da sie sowieso nicht lange bleiben wollten. Denn der Zustand des Zeltlebens in der Fremde war für sie nicht lange zu ertragen. Aber sie bekamen Kinder und diese fanden alles nicht so schlimm sie kannten „ihre Heimat“ nicht anders. Für die Kinder war der Umstand das in Zelten hausten schlimmer denn sie sahen die den angenehmen Wohnverhältnisse der Hausbewohner. Sie arbeiteten und wollten auch mal ins Haus einziehen. Auch wenn die Hausbewohner von allem nichts mitbekamen, hatten sich die Türken verändert. Sie hatten viele Gepflogenheiten der Hausbewohner angenommen und waren nicht mehr wie zu Anfang. Trotz der schwierigen Umstände für die Zeltbewohner hatte sie sich damit abgefunden. Sie bekamen schließlich jeden Tag etwas zu essen dafür, dass sie mithalfen das Haus in Schuss zu halten. Es kamen irgendwann auch Forderungen diese Menschen im Garten ins Haus zu holen. Diese Forderungen entstanden weil die klugen Köpfe des Hauses herausgefunden hatten, dass das hausen im Zelt zu einer Lebensweise führt die den Hausbewohnern mehr und mehr Kopfzerbrechen machen würde. Also schlugen sie vor ihnen einen Einzug ins Haus zu erlauben. Aber einige Hauseigentümer waren schon empört als Sie von dem Wunsch erfuhren, dass die Menschen im Vorgarten des Hauses nun auch in eine Wohnung einziehen wollten. Aber die die ihre Fenster zum Garten hatten hatten sich im Laufe der Zeit mit den Zeltbewohnern arrangiert und positive Erfahrungen mit den ihnen gemacht und waren dafür sie einziehen zu lassen.

    Hier kommen wir zur Sichtweise der Empörten Hausbewohner
    Hier würde ich an den Anfang der Analogie von Kosmopolit anknüpfen. :-)

  31. Klose sagt:

    @mehli

    Hallo Mehli,

    dein Beispiel passt ganz gut auf einige Ausländergruppen, aber nicht auf Türken. Türken würden gerne, wenn sie schon in das Haus einziehen, die alten Hausbewohner loswerden und die anderen, die noch in den Zelten oder noch in der Türkei wohnen, nachholen. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach deshalb, weil sie Ihre Kutlur nicht ablegen wollen. Und ein kulturelles Miteinandern mit Nicht-Moslems ist im Großen und Ganzen nicht so schön.

    Die klugen Türken hingegen sind schon längst in den Häuser drin, die haben nie in Zelten gewohnt. Die haben aber auch nie so auf ihre Kultur gepocht und nichts anderes gelten lassen. Das ist die Minderheit.

    Die Spanier, Portugiesen, Italiener, Griechen und viele andere mussten anfangs übrigens auch in Zelten wohnen. Bei denen hat es nicht lange gedauert, schwupps waren sie in den Häusern drin und alles war gut.

  32. Selçuk sagt:

    „Türken würden gerne, wenn sie schon in das Haus einziehen, die alten Hausbewohner loswerden und die anderen, die noch in den Zelten oder noch in der Türkei wohnen, nachholen. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach deshalb, weil sie Ihre Kutlur nicht ablegen wollen.“

    Häää?? Ich muss die alten Hausbewohner loswerden, wenn ich meine Kultur nicht ablegen will?? Naja, logisch ist diese These meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich kann doch meine Kultur weiterhin im Privaten pflegen, ohne auf meine Nachbarn, also die alten Hausbewohner, verzichten zu müssen.

    „Und ein kulturelles Miteinandern mit Nicht-Moslems ist im Großen und Ganzen nicht so schön.“
    Das sehe ich nicht so.

  33. hayri sagt:

    kein wunder, alle anderen waren ja auch christen. warum soll ein mensch seine kultur aufgeben nur weil er in einem anderen land lebt. er kann höchstens sein kultur erweitern. diese kluge minderheit, dei sie loben sind wahrscheinlich diejenigen, die ihre identítät verloren haben, und genau so leben wie sie, das wollen sie doch oder.assimilation, das ist der der ziel aller fachisten auf der welt.manche könne es halt nicht laut sagen,sind entweder feige oder wollen ihre idedität nicht preisgeben.man sieht es an den kommentaren

  34. Boli sagt:

    Diese Familie ist nicht repräsentativ. Außerdem sind sie mittlerweile in den USA!! Das heißt sie haben ihre Konsequenz gezogen. Ich darf meine Kinder nicht zuhause unterrichten?? Konsequenz = Auswanderung. Davor habe ich wenigstens insofern respekt das sie nicht versuchen ihre Überzeugung in dem Land durch zu setzen das dies nicht will. Die entsprechenden muslimischen Exemplare bohren und kratzen immer weiter und lassen nicht nach. Das nenne ich Respektlos!! Und trotzdem bleiben sie. Das wird sich aber bestimmt auch bald ändern. Wir können uns ansteigenden Unfrieden in Deutschland nicht leisten und der Staat wird definitiv an den Punkt kommen wo dann entweder Gefängnis oder Ausweisung drohen wird weil der Staat sonst bald komplett den Überblick und die Kontrolle verlieren wird. Es ist wie ein Countdown bei dieser Sache. 10…9…8…0 and lift off

  35. […] titelt die die ZAMAN und beruft sich auf die Studie des Open Society Institute in London (wir berichteten). Danach würden sich Muslime mit den Städten und Ländern, in denen sie leben, stark […]


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