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Migration und Integration in Deutschland

Durch die Möglichkeit der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in solchen [einfachen, manuellen] Positionen hat sich die Chance der deutschen Arbeiter, sich beruflich weiterzuentwickeln und in der Betriebshierarchie aufzusteigen zweifellos verbessert.

Bundesanstalt für Arbeit, Repräsentativuntersuchung ’72 über die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer…, 1973

Baden-Württemberg

Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund

In der Abschlussveranstaltung des Runden Tisches „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg wurde vergangene Woche in Stuttgart eine Konzeption zur stärkeren Kooperation [pdf] zwischen Eltern mit Migrationshintergrund, Bildungseinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen verabschiedet.

Beraterpool geplant
„Die Arbeit fängt jetzt erst an! Wir wollen Strukturen verändern, denn dies bedeutet Nachhaltigkeit“, erklärten die Projektverantwortlichen. Die Konzeption berücksichtige den Umstand, dass vielerorts auf bewährte, bestehende Maßnahmen und Strukturen aufgebaut werden könne. Zu den neuen Maßnahmen gehört unter anderem die Einrichtung eines Pools von landesweit hauptamtlich tätigen Beratern, die nach Bedarf und auf Anforderung die Akteure vor Ort bei der Einbindung von Eltern mit Migrationshintergrund unterstützen.

Die Akteure des Runden Tisches: Der Justizminister und Integrationsbeauftragte der Landesregierung, die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, das Innenministerium, das Ministerium für Arbeit und Soziales, die Generalkonsulate Italiens, der Türkei, Spaniens und Griechenlands, das Honorarkonsulat der Russischen Föderation, der Städtetag, der Landkreistag, der Gemeindetag, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Erzdiözese Freiburg, die evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg, die Liga der freien Wohlfahrtsverbände, die Elternstiftung, das Forum der Kulturen Stuttgart, die Türkische Gemeinde, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Landesverband kommunaler Migrantenvertretungen, die Landesstiftung, die Freudenberg-Stiftung, die Pädagogische Hochschule Heidelberg, der Internationale Bund, die Föderationen der Vereine türkischer Elternbeiräte in Württemberg und Baden, die Alevitische Gemeinde, der Landesseniorenrat, der Landesfrauenrat, der Landesfamilienrat, die Landeszentrale für politische Bildung, die Hochschule Esslingen, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der Landesschülerbeirat, das Berufsbildungswerk ENAIP, das italienische Bildungsinstitut IAL-CISL, das Landesinstitut für Schulentwicklung, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen, der Landessportverband, das Statistische Landesamt, die Aktion Jugendschutz und der Kinderschutzbund.

Förderung von Maßnahmen vor Ort
Darüber hinaus soll die Umsetzung konkreter Maßnahmen vor Ort finanziell unterstützt werden. „Ganz entscheidend ist, dass konkret etwas vor Ort geschieht, um Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zu stärken. Darum ist die Förderung von lokalen Maßnahmen ein zentrales Element in diesem Konzept. Wir geben den Akteuren Erfolgsindikatoren an die Hand und helfen den Vorhaben dabei, wirksam zu sein und sich dauer-haft zu etablieren“, betonte Berg.

Nun gehe es darum, die Konzeption umzusetzen. Hierzu erklärten die drei Projektverantwortlichen ihren gemeinsamen Willen, für die Umsetzung der Konzeption die benötigten Mittel bereitzustellen.

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