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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Polizeiliche Kriminalstatistik 2008

Weiter rückläufige Kriminalitätsentwicklung

Die Zahl der registrierten Straftaten ist weiter rückläufig. Dies zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2008, die Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in Berlin vorstellte.

Insgesamt wurden 2008 mit gut 6,1 Millionen Straftaten knapp 171.000 Straftaten weniger registriert als im Vorjahr: Im Jahr 2007 waren noch knapp 6,3 Millionen Straftaten erfasst worden. Auch die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ging im vergangenen Jahr um 3,9 Prozten zurück. Es wurden insgesamt 471.067 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert.“Erfreulicherweise hat sich die positive Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik der Vorjahre auch im Berichtsjahr 2008 fortgesetzt“, sagte Schäuble.

Mehr als die Hälfte der Fälle aufgeklärt
Angesichts der erreichten Erfolge würdigte Schäuble die Arbeit der Polizei. Sie habe dazu beigetragen, dass die „Bundesrepublik Deutschland nach wie vor eines der sichersten Länder der Welt ist“.

Die Fortschritte im Kampf gegen die Kriminalität sind überzeugend: Bürgerinnen und Bürger bringen Straftaten immer häufiger zur Anzeige. Dennoch sinkt die Zahl der registrierten Fälle spürbar. Gleichzeitig lag die Aufklärungsquote 2008 mit fast 55 Prozent sehr hoch. Mehr als die Hälfte aller Straftaten wurden also aufgeklärt.

Auch Jugendkriminalität wird geringer
Als besonders erfreulich bezeichnete der Bundesinnenminister den Rückgang der Gewalttaten, die von jungen Leuten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren verübt wurden. Die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen sank der Statistik zufolge um 4,2 Prozent auf gut 266.000. Die Zahl der tatverdächtigen Kinder ging geringfügig um 0,6 Prozent auf knapp 101.400 zurück.

„Der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Anstieg im Bereich der Gewaltkriminalität Jugendlicher hat sich im Berichtsjahr nicht fortgesetzt“, so der Minister. Trotzdem mache ihm die anhaltende Gewaltbereitschaft vor allem unter Kindern und Jugendlichen große Sorge. Diese zeigt sich vor allem in den Städten mit Problemvierteln.

Bildung als Schlüssel
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Senator Ulrich Mäurer, wies darauf hin, dass es gerade im Bereich der Jugendkriminalität auf eine „zeitnahe und angemessene Strafverfolgung“ ankomme. Notwendig sei auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichte, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen.

Nach Ansicht von Mäurer gehört zur Prävention auch eine verbesserte Integration der jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Dazu gehören gute Bildung und Ausbildung, sportliche Angebote, aber auch wohnungspolitische Maßnahmen, die zum Beispiel eine Ghettobildung verhindern.

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30 Kommentare
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  1. G.Keldermann sagt:

    Sehr geehrte MIGAZIN Redaktion,

    schön, das Sie sich der Kriminalstatistik 2008 widmen.
    Aber WAS wollen Sie mit IHRER Auswahl der Daten implizieren?

    Zitat

    Auch die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ging im vergangenen Jahr um 3,9 Prozten zurück. Es wurden insgesamt 471.067 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert.
    Zitat Ende

    Da sollten Sie sich doch (da um Objektivität bemüht) die Zahlen genauer ansehen.

    Sicher, die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger ging zurück, um 3,9 %.

    Aber DAS betraf einige wenige Länder mit minimalen Verschiebungen.

    Aber NICHT die TÜRKEI :

    2007 22,0 %
    2008 22,6 % also eine Steigerung um o,6 %

    http://www.bka.de/pks/pks2008/download/pks2008_imk_kurzbericht.pdf
    ab Seite 39

    Leider gibt die Kriminalstatistik kein belastbares Zahlenmaterial im Bezug auf
    deutsche Straftäter mit Migrationshintergrund her. Leider.

  2. Ekrem Senol sagt:

    Die MiGAZIN-Redaktion hat den selben Link zum PDS-Kurzbericht eingestellt, so dass sich der Interessierte näher informieren kann. Auf eine Aufzählung der Veränderungen innerhalb der nichtdeutschen Tatverdächtigen aus einzelnen Ländern wurde verzichtet, da diese – in der Tat minimal – kaum Ausagegehalt haben.

    Meine Meinung zur Differenzierung zwischen ausländischen und deutschen Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund ist hier zu lesen. Im Grundsatz stimme ich Ihnen zu.

  3. G.Keldermann sagt:

    @ Ekrem Senol

    In Ihrem verlinkten Beitrag schreiben Sie

    Zitat

    Die Anzeigenbereitschaft gegenüber Ausländern ist in der deutschen Gesellschaft – ebenfalls nachweislich – höher als bei Deutschen, was wiederum dazu führt, dass Ausländer häufiger als Tatverdächtige in Erscheinung treten als Deutsche. Eine Statistik darüber, wie viele ausländische und deutsche Tatverdächtige auch tatsächlich verurteilt werden, wird nicht erfasst. Dieser Umstand trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Statistiken zu Lasten von Ausländern und Migranten verzerrt werden.

    Zitat Ende

    Anzeigebereitschaft – wo bitte findet man den „Nachweis“ dafür ?

    Verurteilung – wie kommen Sie zur Erkenntnis/Behauptung ?

    Wenn es Zahlen darüber gäbe, wieviele deutsche und ausländische Verdächtige tatsächlich verurteilt werden,läßt sich doch daraus nicht ableiten, das „die Statistiken zu Lasten von Ausländern und Migranten verzerrt werden.“

    Das ist hanebüchenr Unsinn.

    Aber…

    Zitat aus Ihrem Artikel:

    “Die Abnahme der Ausländerkriminalität“ so Peter Ramsauer (CSU-Landesgruppenschef) in der Süddeutschen „die immer behauptet wird, ist vor allem dadurch herbeigeführt worden, dass Ausländer durch die Zuerkennung der deutschen Staatsbürgerschaft formal Deutsche geworden sind. So sinkt statistisch natürlich die Ausländerkriminalität.”

    Zitat Ende

    Hier hat Herr Ramsauer (zumindest statistisch) völlig recht.

  4. bogo70 sagt:

    @G. Keldermann,
    Da es sich beim MIGAZIN um ein Migranten Magazin handelt, wie der Name so schön aussagt, stellt sich die Frage was sie mit ihrer Hervorhebung der „Türkei“ bezwecken möchten.
    Das die Kriminalität insgesamt zurück gegangen ist, ist doch eine erfreuliche Entwicklung, in Zeiten der Wirtschaftskrise haben die kleinen den Anstand noch nicht verloren. Die großen Fälle von Kriminalität fallen sowieso nicht in so eine Statistik, die werden nämlich gar nicht erst erfasst. Wäre doch mal eine Überlegung wert, eine Statistik über die kriminellen Machenschaften der Wirtschaftsbosse zu erstellen, dagegen würden die Migranten echt blass aussehen. 😉

  5. G.Keldermann sagt:

    @ bogo 70

    Nach meinem Dafürhalten beschäftigt sich MIGAZIN zu 95% mit Themen ,
    die die Türkei, das Verhältnis Türkei – Deutschland/EU, türkische Migration,
    und den Islam betreffen.

    Also sehr spezifisch.

    Was ich „mit ihrer Hervorhebung der “Türkei” klarstellen möchte, ist der
    tatsächliche Sachverhalt. Fakten.

    Wenn es der Redaktion von MIGAZIN daran gelegen ist, Dinge von Seiten der
    Migranten zu beleuchten (was nicht immer mit „Objektivität“ zu tun hat),
    so sei es erlaubt, sachlich Dinge „ins richtige Licht zu rücken“.

    Objektiv. An Fakten orientiert.

    Bei der immer noch viel zu hohen Kriminalitätsrate darauf zu schliessen,
    das „die kleinen den Anstand noch nicht verloren haben“, ist schon ein
    merkwürdiges Weltbild.

    In die Kriminalstatistik kommen ALLE Fälle, auch die von Wirtschaftskriminalität.

    Auffällig aber sind die folgenden Zahlen, die sich auf die Gesamtheit
    Nichtdeutscher bezieht:

    Zitat

    Analog zum vergangenen Berichtsjahr war im Jahr 2008 immer noch ein hoher Anteil nichtdeutscher
    Tatverdächtiger (wenn auch bei meist geringen absoluten Zahlen) bei Straftaten, die
    einen hohen Organisationsgrad erfordern, festzustellen. Hierzu zählen beispielsweise das Einschleusen
    von Ausländern (76,6 Prozent), die Fälschung von Zahlungskarten (74,6 Prozent),
    das gewerbs- und bandenmäßige Einschleusen von Ausländern (79,2 Prozent), der Taschendiebstahl
    (51,6 Prozent), die gewerbsmäßige Bandenhehlerei (53,3 Prozent), das Glücksspiel
    (52,4 Prozent), der illegale Handel mit und Schmuggel von Kokain (47,5 Prozent), die Geldund
    Wertzeichenfälschung (43,4 Prozent) sowie der Menschenhandel zum Zweck der sexuellen
    Ausbeutung gemäß § 232 StGB (50,4 Prozent), zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
    gemäß § 233 StGB (65,9 Prozent) und die Förderung des Menschenhandels gemäß
    § 233a StGB (53,6 Prozent).

    Zitat Ende

    Quelle
    http://www.bka.de/pks/pks2008/download/pks2008_imk_kurzbericht.pdf

  6. Ekrem Senol sagt:

    Der Nachweis für erhöhte Anzeigenbereitschaft gegenüber Ausländern geht aus zahlreichen Studien hervor. Eine Suchanfrage bei Google liefert einige Ergebnisse: Bsp: http://www.google.de/search?q=pks+ausl%C3%A4nder+anzeigebereitschaft&sourceid=navclient-ff&ie=UTF-8&rlz=1B3GGGL_deDE306DE306

  7. bogo70 sagt:

    Also ich bin nicht türkischer Herkunft und finde hier trotzdem Informationen, die für alle Migranten durchgehen.
    Das eine Volksgruppe im besonderen diskutiert wird, liegt wohl eher an den Umständen in Deutschland, wo man es sich zum Prinzip gemacht hat, grade diese Gruppe für alles verantwortlich zu machen was hier an schlechten Dingen passiert. Aus diesem Grund ist es ja erstaunlich, dass grade diese Gruppe, nämlich die Muslime sich hier und auch anderweitig engagieren, es ihnen aber nicht honoriert wird. Meine Volksgruppe, die Serben machen es sich da einfacher und ziehen lieber mit der Hetze gegen die Muslime mit. Zu ihren Zahlen bleibt nicht viel zu sagen, seit dem ich mich mit dem Thema befasse sind mir schon zig Studien unter die Nase gehalten worden und jede hatte andere Zahlen zur Verfügung und andere Argumente. Ich werde nicht mit ihnen in den Wettkampf „Wer hat die besseren Zahlen“ treten, denn mir geht es um die Ursachen und die sind nicht in diesen Zahlen zu suchen.

  8. ibo sagt:

    Sie wollen Fakten, hier haben Sie Fakten.
    —> http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-43413-19.html#backToArticle=630544
    ——————————————————————————————–
    Ausländeranzahl in Deutschland:
    Türken: 1.713.551
    Italiener: 528.318
    Polen 384.808
    Griechen: 294.891
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Bev.C3.B6lkerung
    (aktuell sind es 3mio, aber laut Wiki halt 1,7 mio 🙂 )
    ——————————————————————————————–
    Ich kombiniere mal die Informationen nun vom gestrigen Bericht auf Spiegel-Online und die Bevölkerungsangaben Deutschlands auf Wikipedia. Dabei beziehe ich mich auf die 3 größten Migrantengruppen (sonst müsste ich hier ewig am Kommentar arbeiten. 🙂

    ca. 1,7 Mio Türken haben 106000 Straftaten begangen, also 22,6% der Nichtdeutschen Tatverdächtigen
    ca. 528.000 Italiener haben 24.000 Straftaten begangen, also 5,1% der Nichtdeutschen Tatverdächtigen
    ca. 384.000 Polen haben 31.000 Staftaten begangen, also 6,6 % der Nichtdeutschen Tatverdächtigen

    Auf dem ersten Blick wirkt es als ob nur Türken mit Abstand die meisten kriminellen Aktivitäten in Deutschland ausüben.

    Wenn man nun annehmen würde, dass auch 1,7 Mio. Polen und Italiener in Deutschland leben, würde die Statistik so aussehen:
    –>Türken: ca. 106.000 Straftaten
    –>Polen: ca. 155.000 Straftaten
    –>Italiener: ca. 85.000 Straftaten
    (gerne lege ich auf Anfrage meine Berechnung im Detail vor)

    Also meiner Meinung nach liegt in Deutschland ein Problem mit fast allen Migrantengruppen vor, die das Ergebnis der Intoleranz, der fehlenden Akzeptanz, sowie der diskriminierenden Politik der Bundesregierung ist.

    In meinem Beispiel bin ich nur von 1,7mio Türken ausgegangen, eigentlich wie schon vorher erwähnt, beträgt die aktuelle Zahl ca. 3mio in Dt.. Dadurch würde die Statistik der Türken noch mehr sinken.

    Fazit: Glaubt bitte nicht alles, was in den meinungsgesteuerten dt. Medien vorkommt

    TAAAAAADAAAAAAAAAAAAAAA, alles Fakten Kollege.

  9. G.Keldermann sagt:

    @ ibo

    Zitat

    Auf dem ersten Blick wirkt es als ob nur Türken mit Abstand die meisten kriminellen Aktivitäten in Deutschland ausüben.

    Zitat Ende

    Auf den zweiten Blick immer noch.

    Zitat

    Wenn man nun annehmen würde, dass auch 1,7 Mio. Polen und Italiener in Deutschland leben,….

    Zitat Ende

    Annehmen ??? Fakten ???

    Und natürlich sind es immer die „meinungsgesteuerten dt. Medien“ (Meinungsgesteuert? ),
    wenn die dargelegten Zahlen NICHT gefallen. Kennen wir. Zur Genüge.

    Haben Sie mal über die Berücksichtigung der deutschen Staatsbürger mit (türkischem)
    Migrationshintergrund nachgedacht? In Bezug auf die Statistik (die diese Zahlen leider
    nicht hergibt) ?

    Zitat

    Wenn man nun annehmen würde, dass auch 1,7 Mio. Polen und Italiener in Deutschland leben, würde die Statistik so aussehen:
    –>Türken: ca. 106.000 Straftaten
    –>Polen: ca. 155.000 Straftaten
    –>Italiener: ca. 85.000 Straftaten
    (gerne lege ich auf Anfrage meine Berechnung im Detail vor)

    Zitat Ende

    Sie sollten sich ein wenig mit dem Fach STATISTIK befassen.
    Ihre „Berechnung“ beruft sich auf ANNEHMEN.
    Nicht auf Fakten.

    Und natürlich liegt das NUR an der Intoleranz und Diskriminierung durch die Mehrheitsgesellschaft,
    und der Politik der Regierung.

    Wo bleibt da eine (geforderte) Selbstkritik ?

    Denn DARIN liegt das Grundübel:

    Nämlich im ständigen Negieren von Problemen, der beliebten Opferhaltung,
    es darf an der „Ehre“ nicht gekratzt werden. Und es wird hin und her „geschoben“,
    um doch noch den Sachverhalt verdrehen zukönnen.

    Und wenn nicht mehr hilft, kommt dann die „Nazikeule“.

    Nein. DAS funktioniert nicht mehr.

    Es gibt in diesem Land „Spielregeln“ genannt Gesetze (auch und gerade Schulgesetze),die für
    JEDEN hier lebenden Menschen gelten.

    Stellen Sie sich den Problemen.

  10. G.Keldermann sagt:

    @ bogo 70

    Man sollte zunächst einmal damit aufhören, von DEN MUSLIMEN zu sprechen.

    Es gibt keine Staatsbürgerschaft ISLAM.

    Hier leben deutsche,türkische,italienische………………………..Staatsbürger.

    Die Religion ist Privatsache, soweit sie sich an den bestehenden Gesetzen orientiert.

    Und hören Sie auf, immer von Hetze und Hass zu reden, wenn es sich um (nötige)
    sachliche Kritik und Auseinandersetzung handelt.


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