Rechtsextremismus

Schlagwort Rechtsextremismus in chronologischer Reihenfolge:

Benjamin Höhne im Gespräch

Politologe fordert neue Form der Abgrenzung zur AfD

07.10.2026

Politikwissenschaftler, Benjamin Höhne, TU Chemnitz, Politik, Wissenschaftler
Politikwissenschaftler Benjamin Höhne beobachtet seit Längerem Zweifel an der Brandmauer in Teilen der ostdeutschen CDU. Nach dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt erklärt er im Gespräch, warum es neue Formen des Umgangs mit der AfD braucht – ohne sie zu kopieren und zu stärken. Von

Sieben Jahre nach Halle

Zwei Tatorte – und die Erinnerung an eine Holztür

07.10.2026

Kiez-Döner, Döner Imbiss, Halle, Anschlag, Mord, Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus
Der Anschlag von Halle ist vor allem als Angriff auf eine Synagoge im Gedächtnis geblieben. Doch nachdem der antisemitische Massenmord scheiterte, griff der Täter gezielt einen Dönerimbiss an. Sein Motiv: Rassismus. Sieben Jahre später erinnern Überlebende daran, dass Antisemitismus und Rassismus zu derselben rechtsterroristischen Tat gehörten.

Sachsen-Anhalt

Gesichert rechtsextrem führt erstmals ein Landesparlament

06.10.2026

Abstimmung, Landtag, Sachsen-Anhalt, Politik, AfD, Tobias Rausch
Erstmals steht ein AfD-Politiker an der Spitze eines deutschen Landesparlaments. Tobias Rausch ist neuer Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt. Bei der geheimen Wahl erhielt er vier Stimmen mehr, als AfD und BSW gemeinsam haben.

Nebenan

Januar, Februar, Schmerz, April

05.10.2026

Sven Bensmann, Migazin, Kolumne, Bensmann, Sven
Eimerchen, Schäufelchen, Empörung: Während Politik und Öffentlichkeit Kleinkriege aufführen, wächst die AfD. Die AfD muss ihre Themen kaum noch selbst setzen. Die Pointe ist bitter. Von

Blaulicht im September 2026

Kippa, Kopftuch und Hakenkreuze im Polizeiprotokoll

04.10.2026

Blaulicht, Polizei, Sicherheit, Ermittlung, Gefahr, Polizeiauto
Ein Mann mit Kippa wird geschlagen und getreten, einer Frau das Kopftuch heruntergerissen, an einer Synagoge Feuer gelegt. Polizeimeldungen aus dem September zeigen rechte und menschenfeindliche Taten – und zugleich, wie viel im Dunkeln bleibt. Die MiGAZIN-Recherche für September 2026:

Thüringen

Experten streiten über AfD-Verbotsverfahren

01.10.2026

Thüringen, Landtag, Thüringer Landtag, Parlament, Politik, Gebäude
Reichen die bisherigen Erkenntnisse für ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht? Sachverständige im Thüringer Landtag kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Hamburg drängt inzwischen auf eine gemeinsame Prüfung von Erkenntnissen aus Bund und Ländern.

Internationale Polizeiaktion

Ermittler nehmen Nazi-Musiknetzwerk ins Visier

01.10.2026

Rechtsextremismus, Neonazis, Hitlergruß, Konzert, Versammlung, Demonstration
Rechtsextreme Musik dient nicht nur der Unterhaltung der Szene. Sie kann Geld bringen, Kontakte festigen und neue Anhänger erreichen. Europaweite Durchsuchungen zeigen, wie sie im Fokus der Ermittler stehen. Thüringen bleibt das Schwerpunkt-Bundesland bei Konzerten der rechten Szene. Von

Rias-Studie

Antisemitismus: Fokus auf Muslime trifft auf 1,8 Prozent

30.09.2026

Antisemitismus, Wörterbuch, Judenfeindlichkeit, Juden, Bildung, Buch, Nachschlagen
Islamistischer Antisemitismus sorgt seit Jahren für politische Aufmerksamkeit. Eine neue Rias-Auswertung zeigt: von mehr als 31.000 dokumentierten antisemitischen Vorfällen lediglich 1,8 Prozent einem islamistischen Hintergrund zugeordnet. Rias spricht von einem „vergleichsweise geringen“ Anteil.

Staat & Förderpolitik

Rassismus bekämpfen – Antirassismusarbeit streichen

24.09.2026

Mira E. Hazzaa, Osnabrück, Universität, Migration, Rassismus, Migranten, Migrationsforschung
Nach mehr als 30 Jahren beendet der Bund die Förderung von IDA – und seiner Antirassismusarbeit. Offiziell geht es um Haushaltslage. Politisch steht mehr auf dem Spiel. Von

Thomas Biebricher im Gespräch

Forscher: AfD kopieren funktioniert nicht – mit ihr regieren auch nicht

23.09.2026

CDU, Parteitag, Politik, Hannover, Saal, Putzfrau
Nach mehreren Wahlniederlagen sucht die Union nach Ursachen. Politologe Thomas Biebricher sieht neben der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung auch die Übernahme von AfD-Positionen und Kulturkampfthemen als einen Faktor. Von