Nordrhein-Westfalen

Schlagwort Nordrhein-Westfalen in chronologischer Reihenfolge:

Nordrhein-Westfalen

Fast jeder zweite Schüler hat Migrationserfahrung

01.09.2026

Kinder, Schule, Bildung, Tasche, Jubel, Freude, Ferien, Schulferien
Rund 1,1 Millionen Schüler in NRW haben Migrationserfahrung. Ihr Anteil liegt inzwischen bei 44,6 Prozent und ist damit gegenüber dem vorherigen Schuljahr erneut leicht gestiegen. Zwischen Coesfeld und Gelsenkirchen liegen allerdings fast 40 Prozentpunkte.

Angst vor Antisemitismus

Jüdische Studierende erleben den Campus als Bedrohung

05.08.2026

Universität, Hochschule, Studenten, Studierende, Bildung, Schule
Antisemitische Vorfälle an NRW-Hochschulen nehmen weiter zu, jüdische Studierende berichten von Angst, Rückzug und Wegzug. Besonders an kleineren Universitäten wird Sichtbarkeit für Betroffene zum Risiko. Von

Nordrhein-Westfalen

Rechte Gewalt erreicht neuen Höchststand

26.07.2026

Schule, Schulhof, Rucksack, Hefte, Polizei, Gewalt, Absperrung, Bildung
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 700 Menschen Opfer rechter Gewalt. Nach Beobachtung unabhängiger Beratungsstellen trifft Rechtsextremismus immer mehr Kinder und Jugendliche in NRW – selbst Schulwege werden zu Angsträumen.

Schule statt Kita

NRW führt umstrittene „ABC-Klassen“ für Sprachförderung ein

19.07.2026

Kinder, Kita, Kindergarten, Lernen, Erzieherin, Pädagogin, Tisch, Stühle
Ab 2028 sollen Kinder mit Sprachförderbedarf in Nordrhein-Westfalen verpflichtende Vorkurse besuchen. Die Landesregierung will damit den Grundschulstart erleichtern. Opposition und Verbände warnen vor hohen Kosten, Stigmatisierung und kritisieren eine „fachlich fragwürdige Parallelstruktur“.

Jahresbericht

NRW-Meldestellen erfassen 571 Diskriminierungsvorfälle

15.07.2026

Frau, Schwarz, PoC, Diskriminierung, Rassismus, Bahn, Straßenbahn, Bus
Der erste Jahresbericht der vier Meldestellen in Nordrhein-Westfalen dokumentiert 571 Vorfälle von Rassismus. Viele Betroffene berichten von Beleidigungen, verweigertem Wohnraum oder erschwertem Zugang zu Arbeit und Gesundheitsleistungen. Trotzdem folgen auf die meisten Vorfälle weder eine Anzeige noch Beratung.

Nordrhein-Westfalen

Jahresbericht zeigt Härte antimuslimischer Ausgrenzung

14.07.2026

Muslima, Kopftuch, Religion, Straßenbahn, Religion, Rassismus, Diskriminierung, Islamfeindlichkeit
Beschimpfungen auf der Straße, Benachteiligungen im Beruf und Ausgrenzung in der Schule: Medar NRW hat für das Jahr 2025 insgesamt 104 antimuslimische Vorfälle dokumentiert. Besonders häufig betroffen waren Frauen. Die Meldestelle geht von einem großen Dunkelfeld aus.

Aus Gesetz wird Gesetzchen

NRW schwächt Antidiskriminierungsgesetz nach Polizei-Kritik ab

24.06.2026

Polizeikontrolle, Racial Profiling, Diskriminierung, Rassismus, Polizei, Schwarzer, Mann, Kriminalität
NRW will sein Antidiskriminierungsgesetz nach Kritik von Polizei und Verwaltung enger fassen. Für Betroffene steigen damit die Hürden, während kommunale Behörden wie Ausländer- oder Jugendämter weiter nicht erfasst werden.

Polizeigewalt

Nach Tod von Ibrahima Barry: Beamte schweigen vor Gericht

24.06.2026

Verhaftung, Mann, Schwarzer, Polizei, Polizisten, Straftat, Gewalt
Ein Geflüchteter aus Guinea stirbt nach einem Polizeieinsatz in Mülheim/Ruhr. Neun Beamt:innen stehen nun in Duisburg vor Gericht. Die Anklage wirft ihnen eine rechtswidrige und gefährliche Fesselung vor, sieht aber keine Schuld am Tod – ein juristischer Widerspruch mit Sprengkraft.

Medienvielfalt

Cosmo-Reform: WDR kürzt Mehrsprachigkeit

08.06.2026

WDR, Westdeutscher Rundfunk, Radio, TV, Fernsehen, Rundfunk, Köln
Der WDR benennt Cosmo in 1Live Street um und bündelt viele mehrsprachige Angebote neu. Kritiker sehen darin den Rückbau eines Radioprogramms, das kulturelle Vielfalt und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft abbilden sollte.

Wüst bittet um Entschuldigung

Hunderte erinnern am 20. Jahrestag NSU-Opfer Kubaşık

06.04.2026

Mehmet Kubaşık, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus, Dortmund, NSU, Mord, Gedenkstein, Blumen
20 Jahre nach dem NSU-Mord an Mehmet Kubaşık erinnert Dortmund nicht nur an ein Verbrechen. Im Zentrum stehen auch falsche Verdächtigungen, behördliches Versagen und die Frage, warum vollständige Aufklärung bis heute aussteht. NRW-Ministerpräsident Wüst bittet um Entschuldigung.