Die AfD-Erfolge sorgen in Berliner Moscheegemeinden für erhebliche Beunruhigung. Scharjil Khalid fordert andere Parteien deshalb auf, Muslime nicht als gesellschaftliches Gegenüber zu behandeln, sondern um ihre Stimmen zu kämpfen und ihren Schutz ernst zu nehmen.
Vor einer Moschee in Rostock ist ein Schweinekopf abgelegt worden – nicht der erste Fall in der Stadt. Der Staatsschutz ermittelt. Birsant: Kürzlich hatte ein ehemaliger Rostocker AfD-Politiker von einer AfD-internen Chatgruppe berichtet, in der eine ähnliche Aktion verabredet worden sein soll.
Das Gebäude ist verriegelt, das Verfahren kommt kaum voran und die Nutzungsideen stapeln sich. Zwei Jahre nach dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg besteht die sichtbarste Lösung weiterhin darin, dass vor der Moschee gebetet und drinnen nichts entschieden wird.
Nach dem tödlichen Angriff beim Berliner CSD fordert CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers Verbote verfassungsfeindlicher Moscheevereine. Der Queerbeauftragte warnt zugleich davor, die Bedrohung queerer Menschen auf eine einzelne Tätergruppe zu verengen. Von Jonas Grimm und Lukas Philippi
Drei Männer wurden bei dem Angriff auf ein islamisches Zentrum in San Diego ermordet. Sie verhinderten, dass die Angreifer in die Moschee mit rund 140 Kindern gelangen konnten. Der Angriff hat Ähnlichkeiten zum rechtsextremen Anschlag in Christchurch.
In San Diego haben zwei Jugendliche ein islamisches Zentrum mit Moschee und Schule angegriffen, drei Männer starben. Die Polizei behandelt die Tat vorerst als Hassverbrechen und prüft, welches Motiv hinter der Gewalt stand. Die Tat erinnert an den islamfeindlichen Anschlag in Christchurch. Von Jan Christoph Freybott und Andrej Sokolow
Ein Schweinekopf auf dem Halbmond, Tierabwehrspray im Gebetsraum: Zwei Vorfälle in Memmingen und Berlin stellen eine unbequeme Frage in den Raum: Wie sicher sind Muslime in Deutschland, wenn selbst ihre Gebetsräume zu Orten der Einschüchterung werden?
Keine Moscheen, kein Gebetsruf, keine Sichtbarkeit – die AfD in Sachsen-Anhalt plant, islamische Religionsausübung deutlich einzuschränken. Der Erlanger Islamforscher Mathias Rohe sieht darin einen Angriff auf die Religionsfreiheit und mahnt Solidarität mit Muslimen an. Von Franziska Hein
In Erfurt wird die Mahmud-Moschee an die Gläubigen übergeben, doch der Weg dorthin war von Anfeindungen und Protesten geprägt. Jetzt öffnet die Ahmadiyya-Gemeinde ihr Haus und sucht einmal mehr den Dialog mit der Nachbarschaft.
Zwei Moscheen in Hannover wurden mit politisch aufgeladenen Parolen beschmiert: „Israel“ und „IDF“. Die betroffenen Gemeinden fordern mehr Schutz. Der Staatsschutz ermittelt, die Polizei informiert - auf Anfrage.