„Ein problematisches Bild“

Antisemitismus in alter Kunst – Abhängen, einordnen, umbenennen?

27.02.2024

Museum, Gebäude, Kunst, Geschichte, Historie, Schrift
Vorurteile und Anfeindungen erleben jüdische Menschen nicht nur im Alltag. Auch Kunstwerke transportieren seit Jahrhunderten Judenhass. Wie gehen die Museen mit diesem schwierigen Erbe um? Von

Berlinale

„Nicht willkommene“ AfD-Politiker eingeladen

04.02.2024

Berlinale, Film, Kino, Zuschauer, Theater, Publikum
Wer nicht weltoffen ist, sei auf der Berlinale nicht willkommen. Das werde man AfD-Politiker mitteilen. So reagiert die Festivalleitung auf Kritik, nachdem sie AfD-Politiker zur Festival-Eröffnung eingeladen hatte – darunter eine, die in Potsdam über „Remigration“ beraten hat.

Lob und Kritik

Berlin kippt umstrittene Antisemitismus-Klausel

23.01.2024

Berlin, City, Skyline, Wald, Bäume, Stadt, Hauptstadt
Berlin zieht die umstrittene Antisemitismus-Klausel für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen zurück. Begründung: juristische Bedenken. Die Entscheidung stößt auf ein geteiltes Echo. Jetzt könnte der Kampf gegen Antisemitismus in der Verfassung verankert werden.

NS-Raubkunst

„Viel geredet, aber wenig restituiert“

11.12.2023

Kunst, Das bunte Leben, Kandinsky, Gemälde, Alt, Historisch
In den „Washingtoner Prinzipien“ wurde vor 25 Jahren vereinbart, NS-Raubkunst zu identifizieren und faire Lösungen mit den Eigentümern zu finden. Passiert ist zu wenig, sagt Experte Mahlo. Von

Gespräch mit Papier

Reformen für Kommission NS-Raubgut unerlässlich

07.09.2023

Hans-Jürgen Papier, Bundesverfassungsgericht, Kommission NS-Raubkunst, NS-Raubkunst, Jurist, Rechtswissenschaftler
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes und Vorsitzende der Beratenden Kommission NS-Raubkunst, Hans-Jürgen Papier, hat sich für ein Restitutionsgesetz für Kulturgut ausgesprochen, das den Besitzern im Zuge der NS-Verfolgung entzogen wurde. In Deutschland fehle immer noch ein rechtlich verbindliches Regelwerk zu NS-Raubkunst, kritisierte Papier im Gespräch. Von

Nazi-Raubgut

Kommission will mehr Rechte für Nachfahren von NS-Opfern

05.09.2023

Kunst, Das bunte Leben, Kandinsky, Gemälde, Alt, Historisch
Zehntausende mögliche Fälle von NS-Raubgut gelten noch immer als ungelöst. Für Konflikte gibt es seit Jahren eine Kommission, allerdings mit wenig Kompetenzen. Das soll sich ändern.

Suche nach Lösung

BGH zu Kunst-Datenbank für mögliches „NS-Raubgut“

25.05.2023

Bundesgerichtshof, BGH, Urteil, Entscheidung, Justiz, Recht, Gebäude
Bei der Suche nach Kunstwerken, die Nazis einst vor allem jüdischen Eigentümern entrissen, soll eine Datenbank helfen. Ein Privatsammler erfährt anlässlich einer Schau in Baden-Baden davon, dass ein Gemälde aus seinem Besitz da auftaucht. Nun schaut sich der BGH den Fall an.

„Arische Tonordnung“

NS-“Reichsmusiktage“ sollten machtvolles Zeichen setzen

21.05.2023

Schallplatte, Musik, Nostalgie, Historisch, Alt, Spieler, Schallplattenspieler
Die Reichsmusiktage im Mai 1938 in Düsseldorf verfolgten das Ziel einer „reinrassigen“ Kunst. Dabei offenbarten sie Widersprüche - in der NS-Ideologie und im Grundverständnis von Musik. Von

Kein Hass, keine Hetze

Keine Ermittlungen nach Antisemitismus-Eklat zur documenta

18.04.2023

documenta, Kunst, Ausstellung, Schild, Kassel
Die Antisemitismusvorwürfe rund um die Kunstschau documenta fifteen schlugen im vergangenen Jahr hohe Wellen. Ansatzpunkte für strafrechtliche Ermittlungen sieht die Staatsanwaltschaft Kassel nach einer Reihe von Anzeigen nicht: kein Hass, keine Volksverhetzung, keine Beleidigung.

Kunsthochschule Hamburg

Wie Studierende mit umstrittenen Ruangrupa-Künstlern arbeiten

14.03.2023

documenta, Kunst, Ausstellung, Schild, Kassel
Ruangrupa-Künstler sorgten auf der documenta 2022 mit antisemitischen Symbolen für einen Skandal. Zwei von ihnen arbeiten jetzt als Dozenten an der Hamburger Kunsthochschule. Studierende ziehen nach dem ersten Semester ein positives Fazit. Von