Seit 2020 haben rund 765.000 Menschen aus Nicht-EU-Ländern eine Aufenthaltserlaubnis zur Arbeits- und Fachkräftezuwanderung erhalten. Die Zahlen steigen seit den Regel-Erleichterungen deutlich. Aus welchen Ländern kommen die meisten?
Nach 2015 kamen jährlich rund 133.000 hoch qualifizierte Menschen nach Deutschland, vor 2015 waren es 73.000. Die Studie sieht Einwanderung als wichtige Option gegen den demografisch bedingten Fachkräftemangel.
„Freiwillige Rückkehr“ klingt nach eigener Entscheidung. In Sachsen-Anhalt wirkt es eher wie eine Drohung: bleiben darf, wer ökonomisch passt; für andere scheint die Zeit in Deutschland angezählt. In der Debatte im Magdeburger Landtag entfacht die AfD einen „Feuerwerk an Fremdenfeindlichkeit“.
Familie ist geschützt – aber nicht für alle gleich. Das zeigt eine neue Bamf-Studie mit Zahlen zu Wartezeiten, Aussetzungen und einer Politik der Menschen und Familien nach Nützlichkeit sortiert, bevorzugt und benachteiligt. Von Birol Kocaman
Sie kam als Lehrerin nach Deutschland – mit Erfahrung und mit Liebe zu Kindern und zu ihrem Beruf. Aus ihrem Diplom wurde aber ein Kampf gegen die Bürokratie. Eine Geschichte über Entwertung, zermürbendes Warten und Hoffnung. Von Bernadett Kovács
In Hessen arbeiten viele qualifizierte EU-Fachkräfte in einfachen Helferjobs. In einigen Kreisen liegt der Anteil bei mehr als 40 Prozent – ein bundesweites Problem. Eine Fehlsteuerung sieht das Ministerium nicht.
Inder verdienen in Deutschland besonders gut – sogar besser als Deutsche –, Bulgaren und Rumänen hingegen sehr wenig. Das geht aus einer aktuellen IW-Auswertung hervor. Für die Lohnunterschiede gibt es mehrere Gründe.
Während Politik und Wirtschaft über Fachkräftemangel klagen, scheitern qualifizierte Bewerber aus dem Iran an deutschen Konsulaten. Folge: verlorene Verträge, gebrochene Versprechen. Von Zohreh Shirazi
Sie dürfen nicht arbeiten, obwohl sie es könnten – und obwohl sie gebraucht werden. Für viele Zugewanderte wird der Traum vom Neuanfang in Deutschland zum zermürbenden Hürdenlauf. Von Magdalena Demirci
Bayern hat seit zwei Jahren beschleunigte Anerkennungsverfahren für Pflegepersonal aus dem Ausland. Jetzt wird das System auf andere Berufe erweitert. Aus der Wirtschaft und den Gewerkschaften kommt Zustimmung. Der Zuwachs kommt ganz überwiegend aus Drittstaaten.