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Schlagwort epds in chronologischer Reihenfolge:

Aufnahmezentrum Bamberg

20 Asylbewerber, ein Klo, keinerlei Privatsphäre

31.07.2018

Die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken für Flüchtlinge in Bamberg hat für Bundesinnenminister Seehofer Modellcharakter für die geplanten Ankerzentren. Für Betroffene und deren ehrenamtliche Helfer ist sie vor allem eines: unmenschlich. Von Pat Christ Von Pat Christ

Auf keinem Auge blind

Die Gesellschaft für bedrohte Völker besteht seit 50 Jahren

30.07.2018

Der Student Tilmann Zülch setzte sich 1968 das Ziel, weltweit die Rechte von Minderheiten zu schützen. Er gründete die Gesellschaft für bedrohte Völker, die auch manche Kritik einstecken musste. Von Reimar Paul Von Reimar Paul

Abschiebe-Beobachter

„Es wäre besser, das Geld in die Integration zu investieren.“

27.07.2018

Felix Wieneke ist Abschiebe-Beobachter am Hamburger Flughafen. Seine Arbeit beginnt, wenn die Mitarbeiter der Ausländerbehörde die Flüchtlinge zum Flughafen bringen. Von Thomas Morell

Vor 80 Jahren

Nationalsozialisten entziehen jüdischen Ärzten die Approbation

25.07.2018

Vor 80 Jahren erließen die Nationalsozialisten ein Berufsverbot für jüdische Ärzte - ein vorläufiger Endpunkt vieler Benachteiligungen und Diskriminierungen. Drei Ärzte, drei persönliche Schicksale. Von Elisa Makowski Von Elisa Makowski

DFB-Fehler

Vielfalt wurde mit Erfolgsversprechen verknüpft

25.07.2018

"Ich bin Deutsch, wenn wir gewinnen, aber ich bin ein Migrant, wenn wir verlieren", lautet Mesut Özils Bilanz zu seiner Zeit in der Fußballnationalelf. Es gibt aber auch andere Gründe für die Heftigkeit, mit der die Debatte über ihn geführt wird. Von Mey Dudin Von Mey Dudin

Familiennachzug

Tappen im Dunkeln

23.07.2018

1.000 Plätze pro Monat, 28.000 Anfragen: Wer als Flüchtling mit subsidiärem Schutz Angehörige in Sicherheit bringen will, braucht vor allem Geduld. Zwar ist der Nachzug ab August wieder möglich - allerdings begrenzt und die Abläufe sind unklar. Von Dirk Baas Von Dirk Baas

Zufrieden mit Versprechen?

Merkel weicht NSU-Frage aus

23.07.2018

Vor ihrem Sommerurlaub stellt sich Angela Merkel am Freitag der Hauptstadtpresse. Die erlebt vor dem Hintergrund vieler internationaler Krisen eine nachdenkliche Kanzlerin. Man könne jetzt zeigen, dass man aus der Geschichte gelernt hat, sagt Merkel. Den NSU bezeichnet sie als "dunkles Kapitel". Von Corinna Buschow, Mey Dudin, Birol Kocaman

Ausharren im Wüstenstaat

Der bitterarme Niger ist Transitland für Flüchtlinge aus Libyen

20.07.2018

Der Niger spielt eine Schlüsselrolle bei der Lösung der Flüchtlingskrise: "Das ärmste, aber großzügigste Land der Welt", finden UN-Helfer. Sie hoffen, dass Deutschland wie versprochen bald Gestrandete aus Libyen aufnimmt. Von Odile Jolys

Hintergrund

Was ist Antisemitismus?

20.07.2018

In vielen deutschen Städten gab es jüngst Solidaritätsaktionen für jüdische Bürger. Nach neuen antisemitischen Übergriffen sind für den Nachmittag in Bonn und Düsseldorf Demonstrationen geplant. Doch was ist eigentlich Antisemitismus? Von Elisa Makowski

Leben "behindert"

Erstmals Schadensersatz für ausländischen Sonderschüler

19.07.2018

Elf Jahre lang musste Nenad M. eine Sonderschule für geistig Behinderte besuchen - obwohl er keine Behinderung hat. Jahrelang kämpfte er für seine Versetzung auf eine normale Schule. Vergeblich. Experten sehen einen Zusammenhang mit seiner ausländischen Herkunft. Jetzt hat ihm ein Gericht Schadensersatz zugesprochen. Von Claudia Rometsch, Ekrem Şenol