AGRA wollte den Hunger in seinen afrikanischen Partnerländern halbieren und die Landwirtschaft produktiver machen. Rund 20 Jahre später sieht eine zivilgesellschaftliche Studie diese Ziele weitgehend verfehlt. Die Zahl der Unterernährten stieg deutlich.
Die Besatzung rettete sechs Menschen aus dem Mittelmeer. Nun muss die „Sea-Watch 5“ eine Geldstrafe zahlen und für 45 Tage im Hafen bleiben – nicht die erste Festsetzung. Die Hilfsorganisation kritisiert die Entscheidung scharf.
Eine Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft macht deutlich, wie abhängig Ostdeutschland von Einwanderung ist. Ohne sie schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung drastisch – und KI wird die fehlenden Menschen vor Ort kaum ersetzen.
Innenminister Alexander Dobrindt will die Grenzkontrollen offenbar erneut verlängern. Als Begründung verweist er auf die Lage an den EU-Außengrenzen. Die Linke wirft ihm vor, EU-Recht und Gerichtsentscheidungen zu ignorieren.
Mehrere Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt registrieren 2026 deutlich mehr rassistische und diskriminierende Vorfälle. Besonders häufig treten Vorfälle inzwischen im Arbeitsumfeld und in Schulen auf. Fachstellen gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.
Sachsen-Anhalt schafft in Halberstadt ein sog. Sekundärmigrationszentrum. Die Bewohner sollen zur freiwilligen Ausreise beraten oder nötigenfalls abgeschoben werden. Die Einrichtung ist umzäunt, mit Wachschutz gesichert und nachts abgeriegelt. Ein Gefängnis sei es aber nicht. Die Linke übt scharfe Kritik.
Die Zahl der Anerkennungen ausländischer Qualifikationen steigt weiter, aber deutlich langsamer als zuvor. Mehr als die Hälfte der 2025 anerkannten ausländischen Berufsqualifikationen entfiel auf Pflegefachkräfte, Ärzte sowie Ingenieurberufe. Eine Herkunftsgruppe sticht hervor.
Aus Sorge vor der Politik der AfD wollen migrantische Gewerbetreibende in Sachsen-Anhalt am 26. August ihre Geschäfte schließen. Zahlreiche weitere gesellschaftliche Bündnisse formieren sich vor der Wahl in Sachsen-Anhalt gegen eine mögliche AfD-Alleinregierung.
Menschen treiben tot im Wasser, andere werden nach Tagen auf überfüllten Booten gerettet. Innerhalb weniger Tage melden Hilfsorganisationen erneut zahlreiche Opfer. Seit Jahresbeginn wurden rund 1.650 Tote oder Vermisste registriert.
9.276 Menschen reisten binnen sechs Monaten mit staatlicher Förderung „freiwillig“ aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein deutlicher Anstieg – und setzt einen Kontrapunkt zur stark auf Abschiebungen fokussierten Rückkehrdebatte.