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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:

Schwangere und Babys an Bord

Dutzende Geflüchtete von einer verlassenen Ölplattform gerettet

23.04.2026

Öl, Gas, Plattform, Umwelt, Meer, Wasser, Himmel, Industrie
90 Menschen, darunter eine Schwangere, mehrere Kinder und ein Baby, erreichten mit der privaten Seenotrettungsmission Resqship Lampedusa. Ein Teil von ihnen hatte zuvor auf einer verlassenen Ölplattform Zuflucht gesucht – Seenotrettung trotz politischer Widerstände.

Mittelmeer

Bundesregierung treibt Seenotrettung in Finanznot

22.04.2026

Seenotrettung, Mittelmeer, Geflüchtete, Rettung, Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik, Meer, Schiff
Mehr als tausend Tote oder Vermisste, keine staatliche Rettungsmission und nun auch noch Geldnot bei SOS Humanity: Dass Hilfe im Mittelmeer ins Wanken gerät, ist nicht bloß Pech – sondern Ergebnis politischer Entscheidungen.

Kinderrechte

Regierung plant Bußgelder für minderjährige Geflüchtete ohne Einkommen

22.04.2026

Jugendamt, Jugendlicher, Kind, Rucksack, Kindeswohl, Gitter, Absperrung, Zaun
Unbegleitete minderjährige Geflüchtete sollen strenger an einen Ort gebunden werden – notfalls mit Geldstrafe. Fachverbände halten das für verfehlt, kinderrechtlich problematisch und politisch bezeichnend. Die Verschärfung kommt unscheinbar daher mit der geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe.

„Einfach vor die Tür gesetzt“

Widerrufene Zusagen für Afghanen stapeln sich in Karlsruhe

21.04.2026

Bundesverfassungsgericht, BVerfG, Karlsruhe, Justiz, Verfassungsgericht, Verfassung, Bundesadler
Aus einer humanitären Zusage wird für viele Afghanen ein zermürbender Rechtskampf. Die Bundesregierung widerruft Versprechen, stoppt Hilfe und drängt Schutzsuchende damit tiefer in Gefahr. Diese beschreiten zunehmend den Rechtsweg, wie das Innenministerium auf eine Anfrage der Linken zugibt.

Rechte Agenda

Sachsen-Anhalts Kultur wehrt sich gegen AfD

19.04.2026

Neonazi, Rechtsextremist, AfD, Wahlkampf, Politik, Rechtsextremismus
Für den Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt kündigte die AfD eine „patriotische Kulturpolitik“ an. 27 namhafte Kulturinstitutionen des Landes warnen in einer Erklärung vor dieser „völkisch-nationalistischen Kulturauffassung“. Es gehe um mehr als Geschmacksfragen.

Asylpolitik

EuGH erlaubt Haft weit weg vom Grenzort

19.04.2026

Europäischer Gerichtshof, EuGH, Europa, Rechtsprechung
Der Europäische Gerichtshof stellt klar: Asylbewerber dürfen im Rahmen von Grenzverfahren auch im Inland in Gewahrsam genommen werden – unter strengen Voraussetzungen. Eine systematische Inhaftierung ist unzulässig.

Europäischer Gerichtshof

Bayerns Familiengeld diskriminiert EU-Ausländer

16.04.2026

EuGH, Europäischer Gerichtshof, Justiz, Rechtsprechung, Europäische Union, Schild
Bayern kürzte das Familiengeld für Kinder im EU-Ausland. Dieser Praxis hat der EuGH nun eine klare Grenze gezogen: Wer in Deutschland arbeitet und Abgaben zahlt, darf beim Familiengeld nicht schlechter gestellt werden, nur weil das Kind im Ausland lebt.

Rüge vom Kommissar

Deutschland bei Grundrechten und Rassismus unter Druck

16.04.2026

Europarat, Gebäude, Flaggen, Wiese, Europa, Menschenrechte
Der Europarat schlägt Alarm: In Deutschland geraten Meinungs- und Versammlungsfreiheit unter Druck, während antimuslimischer Hass weiter unterschätzt wird. Zugleich warnt der Menschenrechtskommissar vor einem Diskurs, der Antisemitismus einseitig Muslim:innen zuschreibt.

Antiziganismus und Wohnen

Sinti und Roma: Ausgrenzung bis an die Haustür

16.04.2026

Wohnung, Wohnhaus, Immobilie, Graffiti, Armut, Stadt, Fenster, Tür
Wohnen ist ein Grundrecht, für viele Sinti und Roma in Deutschland aber ein täglicher Kampf. Ein neuer MIA-Bericht zeigt, wie sich Antiziganismus auf dem Wohnungsmarkt, im Treppenhaus und bei Behörden verfestigt.

Kein Antisemitismus

Shapira-Prozess: Milderes Urteil nach Berufungsprozess

14.04.2026

Hammer, Richter, Prozess, Gericht, Recht, Justiz, Urteil, Entscheidung
Im Berufungsprozess nach dem Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira wird der Täter zu einer geringeren Haftstrafe verurteilt. Zudem sah das Landgericht keine klare antisemitische Tatmotivation. Das Urteil sorgt für Kritik.