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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:

„Diskriminierender Charakter“

Berlin setzt Bargeld-Obergrenze bei Bezahlkarte für Geflüchtete aus

03.11.2026

Bezahlkarte, Karte, Hände, Bezahlen, Kreditkarte, Gesundheit, Arzt, Krankenkasse
Geflüchtete in Berlin sollen vorerst wieder unbegrenzt Bargeld abheben können. Sozialsenatorin Cansel Kızıltepe sieht in der bisherigen Beschränkung einen diskriminierenden Charakter. Die Bezahlkarte selbst bleibt zunächst bestehen.

Studie

Kürzung bei Asylberatung kostet am Ende mehr

03.11.2026

Beratungszimmer, Beratung, Hilfe, Opferberatung, Opfer, Rucksack, Büro, Gespräch
Die Bundesregierung will die Mittel für die unabhängige Asylberatung drastisch kürzen. Dabei zeigt eine Analyse der Wohlfahrtsverbände, dass jeder investierte Euro einen mehrfachen wirtschaftlichen Nutzen erzeugen kann. Die Verbände warnen vor einem teuren Fehler.

IW-Studie

Jeder sechste Azubi ohne deutschen Pass

01.11.2026

Ausbildung, Jugendliche, Handwerk, Fabrik, Betrieb
Ausländische Auszubildende werden für den deutschen Arbeitsmarkt immer wichtiger. Ihre Zahl hat sich seit 2004 mehr als verdreifacht. Eine neue Studie zeigt: Auch die Fluchtmigration hat dazu beigetragen, den Ausbildungsmarkt zu stabilisieren. Dabei bleiben viele Potenziale ungenutzt.

Mittelmeer

Deutschland will umstrittenen EU-Einsatz vor Libyen fortsetzen

28.10.2026

Küstenwache, Libyen, libysche, Schiff, Mittelmeer, Seenotrettung, Seenotretter
Die Bundeswehr soll sich weiter an zwei Militärmissionen im Mittelmeer beteiligen. Besonders die EU-Operation Irini steht wegen ihrer Zusammenarbeit mit libyschen Sicherheitskräften in der Kritik. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer Beteiligung Europas an der gewaltsamen Zurückdrängung von Geflüchteten.

Menschenrechte unter Druck

EU-Kommission will Frontex massiv ausbauen

27.10.2026

Frontex, Abschiebung, Flug, Flugzeug, Abschiebeflug, Asyl, Flüchtling
Mehr Einsatzkräfte, mehr Abschiebungen, mehr Überwachung: Die EU-Kommission plant eine massive Stärkung von Frontex. Ausgerechnet die Kontrollmöglichkeiten bei Menschenrechtsverletzungen könnten eingeschränkt werden. Schon heute werden viele Vorfälle nicht unabhängig untersucht. Es gibt scharfe Kritik.

Sachsen-Anhalt

Schutz der Bevölkerung: Gericht bestätigt Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern

19.10.2026

Waffe, Pistole, Schießen, Hand, Straftat, Gewalt, Rechtsextremismus
Eine Jägerin und ein Waffenbesitzer von der AfD Sachsen-Anhalt zogen vor Gericht, um Waffenbesitzkarte beziehungsweise Jagdschein wiederzubekommen – vergebens: Das Gericht billigte den Entzug – und verwies auf die staatliche Pflicht, die Bevölkerung zu schützen.

Asylgrenzverfahren

Richter greifen ein: Familie und kranker Mann dürfen Flughafen verlassen

18.10.2026

Flughafen, Warten, Kind, Flugzeug, Familie, Familiennachzug
Kinder mit gesundheitlichen Beschwerden, ein kranker Mann und Vorwürfe mangelnder Versorgung. Mehr als zehn Tage mussten sechs Personen in einer Grenzverfahrenseinrichtung am Berliner Flughafen bleiben. Das Verwaltungsgericht Cottbus hält einen weiteren Aufenthalt nicht für zumutbar. Pro Asyl sieht grundsätzliche Probleme.

IOM-Bericht

Mindestens 4.400 tote Kinder auf Fluchtrouten erfasst

15.10.2026

Schuh, Stacheldraht, Flucht, Flüchtling, Zaun, Geflüchtete
Mehr als 4.400 Kinder sind IOM-Angaben zufolge in den vergangenen zwölf Jahren auf Migrationsrouten ums Leben gekommen. Wegen einer hohen Dunkelziffer dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen. Besonders groß sind die Datenlücken bei Todesfällen auf See.

Völkermord in Namibia

Streit im Bundestag: Gerechtigkeit für Herero und Nama gefordert

15.10.2026

Debatte, Bundestag, Politik, Hakan Demir, Parlament
Mehr als 120 Jahre nach dem Völkermord an den Ovaherero und Nama fordern Nachkommen der Opfer Reparationen und Mitsprache. Deutschland erkennt die Verbrechen an, lehnt eine Entschädigungspflicht aber ab. Ein Milliardenabkommen soll zur Versöhnung beitragen – doch genau darüber herrscht Streit.

Digitaler Alltag

Hass im Netz trifft häufig Migranten und Muslime

14.10.2026

Smartphone, Soziale Medien, Apps, Telefon, Internet, Facebook, Twitter, YouTube
Hassrede gehört für viele zum Alltag im Internet. Einer aktuellen Befragung zufolge haben 79 Prozent der Internetnutzenden solche Kommentare gesehen. Häufig genannt werden Angriffe auf Menschen mit Migrationsgeschichte, religiöse Minderheiten und politisch Andersdenkende.