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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:

Entwicklungspolitik

Globaler Süden am Tisch – deutsche Interessen am Schalter

06.10.2026

Geschäft, Arbeit, Meeting, Tisch, Diskussion, Debatte, Gesellschaft
Mit internationalem Spitzenpersonal und großen Erwartungen nimmt die entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission der Bundesregierung ihre Arbeit auf. Ob das Gremium den Erwartungen gerecht wird, darf bezweifelt werden – seinem Namen erst recht.

BGH setzt Grenzen

Mehrere Asylanträge reichen für Haft nicht aus

05.10.2026

Bundesgerichtshof, BGH, Urteil, Entscheidung, Justiz, Recht, Gebäude
Ein Palästinenser sucht in Deutschland eine Polizeiwache auf und bittet um Asyl. Dann kommt er wegen angeblicher Fluchtgefahr in Haft. Drei Jahre später stellt der Bundesgerichtshof fest: Die Haft war rechtswidrig. Abschiebungshaft brauche mehr als bloße Vermutungen.

Staatsräson im Strafgesetzbuch?

Existenzrecht Israels: Streit um Hessens Gesetz gegen Leugnung

05.10.2026

Israel, Fahne, Flagge, Staat, David Stern
Hessen will eine aus seiner Sicht bestehende Lücke im Kampf gegen Antisemitismus schließen. Doch juristisch ist der Vorstoß umstritten: Die Bundesregierung hält die Konstruktion für verfassungsrechtlich riskant. Auch Rechtsexperten äußern Zweifel. Selbst der Zentralrat der Juden ist nicht überzeugt.

Dämpfer für „Return Hubs“

Albanien lehnt weitere Abschiebezentren für Geflüchtete ab

05.10.2026

Abchiebezentrum, Italien, Albanien, Flüchtlingspolitik, Flüchtlingslager, Asylpolitik, Polizei
Mehrere EU-Staaten wollen bis Jahresende zu einer Vereinbarung mit Drittstaaten über Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber kommen. Jetzt winkt Albanien ab. Pläne für Afrika stehen massiv in der Kritik – hier wie da.

Return Hubs

EU beschließt Abschiebezentren außerhalb Europas

01.10.2026

Flüchtlingslager, Ruanda, Afrika, Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Geflüchtete, Baracke, Return Hubs
Was lange diskutiert und vorbereitet wurde, ist nun beschlossen: Die EU schafft die rechtliche Grundlage für sogenannte „Return Hubs“ in Drittstaaten. Deutschland gehört zu den treibenden Kräften. Menschenrechtsorganisationen warnen vor schweren Folgen. Derweil arbeitet die EU bereits an weiteren Verschärfungen.

Thüringen

Experten streiten über AfD-Verbotsverfahren

01.10.2026

Thüringen, Landtag, Thüringer Landtag, Parlament, Politik, Gebäude
Reichen die bisherigen Erkenntnisse für ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht? Sachverständige im Thüringer Landtag kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Hamburg drängt inzwischen auf eine gemeinsame Prüfung von Erkenntnissen aus Bund und Ländern.

Mittelmeer

Tote und Vermisste: Sea-Watch erhebt schwere Vorwürfe

30.09.2026

Seenotretter, Mittelmeer, Boot, Flüchtlinge, Sea Eye, Alan Kurdi
28 Geflüchtete haben einen Schiffbruch überlebt und wurden von Seenotrettern aufgenommen. Für zwei Menschen, darunter ein Kind, kam jede Hilfe zu spät. Unter den Vermissten sollen drei weitere Kinder sein. Sea-Watch macht Europas Abschreckungspolitik mitverantwortlich für das Sterben auf dem Mittelmeer.

Supreme Court

USA dürfen Menschen wieder in Drittstaaten abschieben – vorerst

30.09.2026

Oberstes US-Gericht, Justiz, USA, Amerika, Gericht, Rechtsprechung, Fahne, Flagge
Das Oberste US-Gericht erlaubt der Trump-Regierung wieder, Menschen in Drittstaaten abzuschieben. Endgültig entschieden ist der Rechtsstreit noch nicht. Europa arbeitet derweil an eigenen Drittstaaten-Modellen.

„Munich Migration Meeting“

Dobrindt will Frontex stärken: schnellere Abschiebungen

27.09.2026

Alexander Dobrindt, CSU, München, Mikrofon, Rede, Politik, Migration
Bundesinnenminister Dobrindt hat 17 Amtskollegen aus Europa eingeladen. Er will den Kurs in der Flüchtlingspolitik weiter verschärfen. Zentrale Themen sind der Schutz der EU-Außengrenzen sowie Abschiebungen – auch in Drittstaaten. Menschenrechtler warnen vor Grundrechtsrisiken.

Sächsische Stadt Heidenau

CDU und AfD stoppen Verlegungen von Stolpersteinen

27.09.2026

Stolpersteine, Nationalsozialismus, Erinnerungskultur, Holocaust, Nazis, Neonazis
Mit 13 zu sechs Stimmen lehnt der Stadtrat in Heidenau die weitere Verlegungen von Stolpersteinen ab. Angestoßen wurde die Abstimmung von der CDU und AfD. Die Kritik ist scharf. Schon 2015 machte die Stadt bundesweit Schlagzeilen – damals ging es um eine Flüchtlingsunterkunft.