Buch

Schlagwort Buch in chronologischer Reihenfolge:

Neuerscheinung

Lehrer berichten über den braunen Alltag an deutschen Schulen

11.03.2026

Rechtsruck im Klassenzimmer, Buch, Heyne Verlag, Rechtsextremismus, Bildung, Lehrer
Hakenkreuze, Drohungen, Wegsehen: Was als Einzelfall kleingeredet wird, offenbart ein tieferes Problem. Zwei Lehrer berichten in ihrem jetzt erschienen Buch „Rechtsruck im Klassenzimmer“, wie rechte Ideologien an Schulen Fuß fassen – und warum das Schweigen vieler Erwachsene längst Teil des Problems ist. Von

Wir sind das Volk!

Es ist Zeit, laut zu werden

15.04.2025

Chris Reiter, Journalist, Buchautor, Autor, Bloomberg, Totally kaputt, MiGAZIN
In den späten 1980er Jahren half der Slogan „Wir sind das Volk!“, die Ostdeutschen in ihrem Kampf für die Freiheit zu mobilisieren. Die Zeit ist jetzt eine andere. Das deutsche Volk – das ganze Volk – muss seine Stimme erheben. Von und

Rezension

Wallraffs Ali ist immer noch „Ganz unten im System“

25.08.2024

40 Jahre nach Wallraffs Besteller „Ganz unten“, legt Sascha Lübbe in seinem Buch offen: Die Alis sind bis heute „Ganz unten im System“. Sie sind gefangen in einer parallelen Arbeitswelt, in der im großen Stil ausgebeutet wird. Ein Buch, das wachrütteln sollte. Von

Hein de Haas im Gespräch

Warum Gesellschaft, Politik und Medien besessen sind von Migration

08.08.2024

Die politische Debatte über Migration beruht oft auf falschen Annahmen. Im Interview erklärt Migrationsforscher Hein de Haas, warum Migration sich nicht steuern lässt, und warum Grenzschließlungen für die Zuwanderungskontrolle wenig bringen. Von

Buchtipp

Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin

09.07.2024

Europäische Zentren verwandelten sich nicht nur durch transkontinentale Migrationen, sondern auch durch das frühe Kino in einen widersprüchlichen Kolonialraum. Im deutschen Fall reflektierte die aufwändige Produktion exotisierender Kolonialfilme nicht zuletzt die Sehnsucht nach dem gerade verlorenen Imperium.

 „Ganz unten im System“

Lübbe: „Die Ausbeutung von Arbeitsmigranten hat in Deutschland lange Tradition“

17.06.2024

Journalist Sascha Lübbe ist eingetaucht in eine parallele Arbeitswelt in Deutschland. Seine Recherchen und Beobachtungen hat er festgehalten in seinem neuen Buch „Ganz unten im System“. Er schreibt über eine Welt, in der ausländische Arbeiter im großen Stil ausgebeutet werden. Im Gespräch erklärt er diese halblegale Schattenwelt. Von

Hesse, Pamuk und Bienenstich

Deutscher Buchladen in Istanbul – Institution der deutschen Sprache

28.03.2024

Er ist der deutsche Buchhändler von Istanbul: Thomas Mühlbauer betreibt den einzigen türkisch-deutschen Buchladen der Stadt, im beliebten Café im ersten Stock gibt es Kaffee und Bienenstich. Doch der Traditionsbetrieb steht vor Herausforderungen. Von

Gespräch mit Alexandra Senfft

Eine Familie, die durch die Nazis alles verloren hatte

20.03.2024

Das neu erschienene Buch „Großonkel Pauls Geigenbogen“ erzählt die Familiengeschichte des EU-Abgeordneten Romeo Franz. Eine Geschichte, in der Musik, Verfolgung und Flucht im Mittelpunkt stehen, ebenso die Zeit nach dem Nationalsozialismus, gezeichnet von Diskriminierung und Retraumatisierung – aber auch Erfolg. MiGAZIN sprach mit der Autorin Alexandra Senfft.

Zeit der Zäune

Katja Riemann schreibt über Orte der Flucht

12.03.2024

Katja Riemann ist vor allem als Schauspielerin bekannt. Aber sie schreibt auch. Für ihr jüngstes Buch war sie viel unterwegs: dort, wo Geflüchtete nicht mehr weiterkommen, Orte ohne Willkommenskultur. Sie schreibt über persönliche Geschichten, die viel über unsere Gesellschaft erzählen. Von

Rassismus in Kinderbüchern

„Jim Knopf“-Verlag: Kein N-Wort mehr auf Lummerland

25.02.2024

Rassismus in Kinderbüchern ist immer wieder Thema von Diskussionen, so auch bei „Jim Knopf“. Nun zieht der Verlag Konsequenzen: Zwei Neuausgaben erscheinen in überarbeiteten Versionen – ohne das N-Wort und ohne dicke rosafarbene Lippen. Von