Für geflüchtete Kinder kann es in Deutschland bis zu drei Jahre dauern, bis sie in einer Regelklasse unterrichtet werden. Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert diesen Zustand: Die Kinder haben ein Recht auf Bildung.
Pfleger, Ärzte, Ingenieure – ausländische Fachkräfte werden gebraucht, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Die Zahl die Anerkennungen steigt stark, besonders in einem Medizinberuf.
Im vergangenen Jahr wurden bei der Bundeswehr mehr als 300 neue Extremismus-Verdachtsfälle registriert – mehr als 200 davon wurden im Bereich Rechtsextremismus verzeichnet. Spielen aktuelle politische Krisen und gesellschaftliche Spaltung dabei eine Rolle?
Die Bundesregierung will die Berichtspflichten für Unternehmen abschaffen und künftig nur noch schwere Verstöße gegen Menschenrechts- und Umweltstandards sanktionieren. Entwicklungsorganisationen kritisieren den Schritt scharf.
In Polen steht eine Gruppe von Flüchtlingshelfern vor Gericht. Ihnen wird die Unterstützung einer irakischen Familie und eines Ägypters zum Vorwurf gemacht. Für Aktivistinnen zielt der Prozess auf die Hilfe an der Grenze zu Belarus insgesamt. Von Moritz Elliesen
Verharmlosung der Nazi-Diktatur und diskriminierende Bilder: In einer Chatgruppe sollen 13 niedersächsische Polizisten auch rassistische Inhalte geteilt haben. Jetzt wurden ihre Handys beschlagnahmt. Innenministerin Behrens verteidigt „guten Ruf“ der Polizei.
Deutschland zieht weiter Studierende aus aller Welt an – doch zwischen Hörsaal und Alltag klafft eine Lücke: Während internationale Talente die Hochschulen loben, berichten viele zugleich von Diskriminierung und Hürden jenseits des Campus.
Erstmals seit Jahren sinkt in Berlin die Zahl ausländischer Einwohner leicht. Gleichzeitig wächst der Anteil der Deutschen mit Migrationserfahrung deutlich, entweder als Ausländer oder als Deutsche mit migrantischen Wurzeln. Was steckt dahinter?
Schläge, Messerstiche, Flaschenwürfe: In Brandenburg hat es zwischen April und Juni mehr politisch motivierte Straftaten aus dem rechten Spektrum gegeben. Wie stark hat die Zahl zugenommen?
Als erstes Bundesland erfasst Nordrhein-Westfalen Mehrfach-Staatsangehörigkeiten von Tatverdächtigen – und erntete dafür Kritik. Auch in anderen Bundesländern gibt es kritische Stimmen. Niedersachsens Innenministerin Behrens spricht von einem „grundfalschem“ Ansatz.