Aktuell

Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:

Wut und Trauer

Proteste in Italien nach Polizeieinsatz gegen Abderradim Fakir

21.07.2026

Italien, Polizei, Gewalt, Migrant, Flüchtling, Marokkaner, Fixierung
Der Tod eines Marokkaners bei einer Polizeikontrolle bewegt seit dem Wochenende das ganze Land. Bei Protesten werden mindestens elf Menschen verletzt. Ministerpräsidentin Meloni schweigt bislang. Italiens Innenminister nimmt die Polizei in Schutz. Von

Kahlschlag

Volkshochschulen warnen vor Demontage der Integrationskurse

21.07.2026

Volkshochschule, VHS, hochschule, Bildung, Volk
Der Deutsche Volkshochschulverband kritisiert in einem Zeitungsinterview die Bundesregierung fundamental: Sie betreibe „die Demontage der Integrationskurse“.

Hamburgs Parlament bleibt hinter der Vielfalt der Stadt zurück

21.07.2026

Hamburg, Rathaus, Bürgerschaft, Fahne, Flagge, Wappen, Politik, Parlament
Die erste Befragung zur Migrationsgeschichte in Hamburgs Bürgerschaft liefert eine auffällige Zahl: 29 Abgeordnete geben einen Migrationshintergrund an – bei 42 Prozent in der Bevölkerung. Was diese Differenz für politische Debatten, Vertrauen und Zugehörigkeit bedeutet.

OEZ-Anschlag in München

Erst verloren sie ihre Kinder, dann ließ man sie allein

21.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer, Menschen, Gedenken
Sie suchten stundenlang nach ihren Kindern, erhielten widersprüchliche Auskünfte und wurden mit der Todesnachricht allein gelassen. Der rechtsextreme Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren endete nach wenigen Minuten – das Leiden der Familien hält bis heute an. Sie verlangen Aufklärung, Respekt und Erinnerung. Von

„Lauf um dein Leben“

Utøya-Überlebende leben bis heute mit dem Terror

21.07.2026

Utoya, Norwegen, Insel, Rechtsterrorismus, Rechtsextremismus, anders behring breivik
15 Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag auf der norwegischen Ferieninsel Utøya berichten Überlebende und Angehörige, wie der 22. Juli ihr Leben weiterhin prägt. Erinnerungen, Trauer und Wachsamkeit kehren besonders vor dem Jahrestag mit großer Wucht zurück. Von

„Genug, genug!“

Video setzt italienische Polizei unter Druck – gefesselt, fixiert, tot

20.07.2026

Italien, Polizei, Gewalt, Migrant, Flüchtling, Marokkaner, Fixierung
In Bologna kommt ein Marokkaner ums Leben, während ihn zwei Polizeibeamte am Boden halten. Viele Fragen zum Einsatz sind offen: Warum wurde der 42-Jährige weiter fixiert, obwohl er bereits gefesselt war? Der Fall sorgt in Italien für viele Schlagzeilen. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah. Von

Andreas Grünewald im Gespräch

Return Hubs schaffen neue Probleme – und lösen keine

20.07.2026

Syrer, Flüchtlinge, Kinder, Syrien, Krieg, Flüchtlingslager, Zaun
Die EU arbeitet an einer Verschärfung ihrer Abschiebepolitik. Im Zentrum stehen sogenannte Return Hubs, also Abschiebelager in Drittstaaten. Migrationsexperte Andreas Grünewald erklärt im Gespräch, warum die Zahl der Abschiebungen dennoch kaum steigen dürfte. Von

Menschenrechte

Organisationen fordern Stopp der EU-Grenzhilfen für Tunesien

20.07.2026

Tunesien, Flagge, Fahne, Land, Tunis
Seit drei Jahren arbeitet die EU mit Tunesien zusammen, um Fluchtmigration über das Mittelmeer zu begrenzen. 46 Organisationen ziehen eine verheerende Bilanz: Europäische Gelder stärkten Sicherheitskräfte, denen Gewalt, Folter und Abschiebungen in die Wüste vorgeworfen werden.

Verkannter rechter Terror

Wie der Münchner OEZ-Anschlag jahrelang als Amoklauf eingestuft wurde

20.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer, Menschen, Gedenken
Neun Menschen mit Migrationsgeschichte wurden am Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren ermordet. Obwohl zahlreiche Hinweise auf ein rassistisches Motiv deuteten, hielten die Behörden jahrelang an der Einordnung als unpolitischer Amoklauf fest - ein Rückblick. Von

Völkerrecht in der Krise

Deutschlands Schweigen schwächt Helfende und Opfer

19.07.2026

Sudan, Sudanesen, Kinder, Frauen, Flüchtlingslager, Armut, Afrika, Hunger, Hilfe
Wer Verstöße nur bei politischen Gegnern verurteilt, verliert an Glaubwürdigkeit. Der Geschäftsführer der deutschen Sektion von „Ärzte ohne Grenzen“, Christian Katzer, warnt im Gespräch, dass bewaffnete Gruppen weltweit genau beobachten, welche Verbrechen Konsequenzen haben - und welche stillschweigend hingenommen werden. Welche Rolle spielt Deutschland dabei? Von