Aktuell

Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:

Rechtsterror

Vier Jahre Haft für mutmaßliche NSU-Helferin gefordert

05.07.2026

NSU, Bundesanwaltschaft, Schild, Strafprozess, Strafprozessordnung, StPO, Straftat, Gericht
Der NSU-Komplex zählt zu den schwersten Nazi-Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Susann E. soll die Neonazi-Terrorzelle unterstützt haben. Die Bundesanwaltschaft ist von ihrer Schuld überzeugt. Der Prozess in Dresden zeigt: Es gibt keinen Schlussstrich für Mitwisser.

Mecklenburg-Vorpommern

3.000 Seiten NSU-Bericht: Versagen, Fehler und Neonazi-Morde

05.07.2026

Mecklenburg-Vorpommern, Landtag, Parlament, Politik, Schild, Gebäude
Der NSU-Ausschuss in Mecklenburg-Vorpommern zieht nach 123 Sitzungen Bilanz. Im Zentrum stehen massive Versäumnisse von Sicherheitsbehörden – von Ermittlungen gegen Angehörige bis zu nicht ausgeschöpften Möglichkeiten im Komplex „Nordkreuz“. AfD relativiert.

Studie

Behördenfrust treibt Eingewanderte aus Deutschland

05.07.2026

Flughafen, Koffer, Migration, Einwanderung, Auswanderung, Menschen, Arrivals
Bleiben scheitert am Staat: Komplizierte Visaverfahren und schwer erreichbare Behörden treiben Eingewanderte aus Deutschland. Auch mangelnde Karriereunterstützung und Diskriminierung schwächen die Bereitschaft, zu bleiben. Von

Lieferkettengesetz

Koalition will Schutz vor Kinder- und Zwangsarbeit schwächen

05.07.2026

Hafen, Schiff, Transport, Container, Handel, Wirtschaft, Lieferkettengesetz, Zoll
Union und SPD wollen das Lieferkettengesetz deutlich abschwächen und nur noch sehr große Unternehmen erfassen. Entwicklungs- und Hilfsorganisationen warnen vor einem Rückschritt beim Schutz vor Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Umweltzerstörung. Von

Mordverdacht in Cottbus

Rechtsextreme Spur nach Brandanschlag auf Wohnprojekt

02.07.2026

Molotow-Cocktail, Brand, Feuer, Flasche, Hand, Straftat, Brandanschlag,
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes. Die Tatverdächtigen sollen aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen. Cottbus gilt als Schwerpunkt des Rechtsextremismus in Brandenburg.

Von Tah bis Özil

Nach WM-Aus: Mehr rassistische Kommentare bei der Fußball-WM

02.07.2026

Fußball, Weltmeisterschaft, WM, USA, Deutschland, Sport, Niederlage, Paraguay, Tah
Nach dem frühen WM-Aus stellt sich das DFB-Team sportlicher Kritik, prangert aber Hasskommentare an. Besonders Jonathan Tah wurde im Netz angegriffen – oft mit Anspielungen auf seine Hautfarbe. Auch die Niederländer und die Fifa beklagen ähnliche Probleme. Das weckt Erinnerungen.

Medienmacht

Verlangte Springer-Chef von Merz Öffnung zur AfD?

02.07.2026

Axel Springer, Medium, Medien, Bild, Zeitung, Gebäude, Schild
Mathias Döpfner habe Kanzler Friedrich Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedrängt. Das wird in einem RND-Podcast behauptet. Springer nennt die Darstellung eine „glatte Lüge“ – doch frühere Äußerungen von Merz erscheinen nun in anderem Licht.

250 Jahre USA

Amerikas Traum bleibt für Schwarze und Arme brüchig

02.07.2026

Freiheitsstatue, Liberty, USA, Amerika, New York
Der amerikanische Traum verspricht Aufstieg durch Arbeit und gleiche Rechte für alle. 250 Jahre nach der Unabhängigkeit zweifeln viele daran – besonders dort, wo Herkunft, Hautfarbe, Einkommen und Zugang zu Bildung über Chancen entscheiden. Von und

Blaulicht im Juni 2026

Hakenkreuze, Schläge, Drohungen – und der allgegenwärtige Hass

02.07.2026

Blaulicht, Polizei, Sicherheit, Ermittlung, Gefahr, Polizeiauto
Polizeimeldungen aus dem Juni zeigen ein Alltagspanorama des Hasses: Menschen werden rassistisch bedroht, geschlagen oder gedemütigt; Hakenkreuze landen an Moscheen, Schulen und Brücken. Die Fallliste ist keine Statistik – aber ein Warnsignal.

„Demokratie leben!“

Bürokratiekampf statt Kampf gegen rechts

01.07.2026

Akten, Ordner, Papier, Regal, Gericht, Verwaltung, Bürokratie
Karin Priens Umbau von „Demokratie leben!“ bringt neue Leitlinien, strengere Anträge, mehr Kontrollen und einen neuen Fokus - ohne Islamfeindlichkeit. Die Zivilgesellschaft fürchtet, dass ihr weniger Zeit für die Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus bleibt. Von und