Studie
18.01.2019
Wahrnehmung und Realität klaffen in Deutschland weit auseinander. Wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat, leben in der Wahrnehmung über 24 Millionen Migranten und 17 Millionen Muslime in Deutschland. Experten zufolge sind das Folgen polarisierender Debatten.
"Jeder kämpft für jeden"
18.01.2019
Kein Sportverein wie jeder andere: Der Verband Makkabi vereint 37 deutsche Sportvereine mit jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern. Sie betonen Toleranz und Sportsgeist - und müssen sich gegen Beschimpfungen und Attacken wehren. Von Jens Bayer-Gimm
OECD-Studie
17.01.2019
Die Erwerbssituation und der Bildungserfolg von Migranten in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Das geht aus einer aktuellen OECD-Studie hervor.
Bundesweite Razzia
17.01.2019
In acht Bundesländern haben 200 Polizeibeamte Wohnungen von mutmaßlichen Unterstützern von "Ku-Klux-Klan Deutschland" durchsucht. Die Ermittler stellten mehr als 100 Waffen sicher.
Schuster fordert
17.01.2019
An den Feiertagen Jom Kippur und Pessah besteht für Juden ein Schreibverbot. Zentralratspräsident Schuster fordert von Hochschulen mehr Rücksicht auf jüdische Feiertage. Prüfungen sollten an anderen Tagen stattfinden.
"Neustart"
17.01.2019
Nach anhaltender Kritik an der Ditib kündigt der türkisch-islamische Verband einen "Neuanfang" an und stellt einen neuen Vorstand vor. Die Reaktionen aus der Politik sind überwiegend skeptisch.
Ungeeignet
17.01.2019
Die Kündigung der Berliner Schulverwaltung gegen den selbst ernannten "Volkslehrer" war gerechtfertigt. Das hat das Arbeitsgericht Berlin entschieden. Der Lehrer hatte auf YouTube Videos hochgeladen, in denen er den Holocaust relativiert.
Muslim- und fremdenfeindlich
16.01.2019
Die AfD als Gesamtpartei ist im Visier des Verfassungsschutzes. Behördenchef Haldenwang hat die Partei zum Prüffall erklärt. Bei der Jugendorganisation und dem Flügel um Thüringens AfD-Landeschef Höcke will der Verfassungsschutz genauer hinschauen.
Nach rechts verschoben
16.01.2019
Alexander Dobrindts (CSU) „Anti-Abschiebe-Industrie“ wurde zum Unwort des Jahres 2018 gewählt. Der Begriff zeige, wie sich der politische Diskurs nach rechts verschoben habe. Weitere Unwörter sind „Menschenrechtsfundamentalismus“ und „Ankerzentrum“.
Wirtschaftsforscher
16.01.2019
Entwicklungshilfe wird in der Politik als wichtiges Mittel zur "Fluchtursachenbekämpfung" angesehen. Forscher haben jetzt jedoch herausgefunden, dass das ein Trugschluss ist. Die Fördermittel müssten "unrealistisch" hoch sein, um diesen Effekt zu erreichen.