Die Linke
Religion ist freiwillig!
Die Linke werde in den kommenden sechs Wochen bis zum Volksentscheid für die Beibehaltung der freiheitlichen Berliner Regelung, wonach Religion ein freiwilliges Unterrichtsfach ist, werben. "Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb Kinder und Jugendliche dazu gezwungen werden sollen, sich zwischen Ethik und Religion zu entscheiden.", so Lederer.
Montag, 16.03.2009, 16:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 12.08.2010, 7:21 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Zum Start der Kampagne der Partei Die Linke für ein »Nein« beim Volksentscheid am 26. April 2009, erklärt der Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Klaus Lederer:
„Die Linke wird in den kommenden sechs Wochen bis zum Volksentscheid für die Beibehaltung der freiheitlichen Berliner Regelung, wonach Religion ein freiwilliges Unterrichtsfach ist, werben. Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb Kinder und Jugendliche dazu gezwungen werden sollen, sich zwischen Ethik und Religion zu entscheiden.“
Vielmehr sei es so, dass durch den 2006 eingeführten gemeinsamen Ethikunterricht Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher kultureller, religiöser oder ethnischer Herkunft die Möglichkeit geboten werde, sich miteinander über ihre Wert- und Lebensvorstellungen auszutauschen. Toleranz und gegenseitiger Respekt könne nur in einem gemeinsamen Unterrichtsfach erlernt werden.
„Damit das so bleibt, wirbt Die Linke dafür, sich am Volksentscheid am 26. April zu beteiligen und mit »Nein« abzustimmen.“, so Lederer weiter. Politik
Wir informieren täglich über das Wichtigste zu Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Unterstüzte diese Arbeit und verpasse nichts mehr: Werde jetzt Mitglied.
MiGGLIED WERDEN- Theologie per Verwaltungsakt Der Staat formt sich weiter seinen Islam
- PKS 2025 Dobrindt inszeniert Kriminalstatistik und schweigt…
- Rechte Agenda Sachsen-Anhalts Kultur wehrt sich gegen AfD
- Integrationsparadox Ein Vorbild im Betrieb, ein Problem bei der Behörde
- Generalverdacht Kabinett beschließt Meldepflicht für „Ausländer-Vereine“
- Antiziganismus und Wohnen Sinti und Roma: Ausgrenzung bis an die Haustür
